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Freitag, 22. Juni 2012

Bewertung des Clear Gesichtsfluids Heilerde von Alverde


Nachdem ich vor einiger Zeit einmal eine Phase mit extrem unreiner Haut hatte, habe ich mir von Alverde zu dem Heilerde Gesichtstonic und der Waschcreme, die ich ja beide sehr schätze, aus der Clear Heilerde-Reihe auch noch das Gesichtsfluid besorgt. Ich habe es meist als Nachtcreme verwendet. Hin und wieder auch als Tagespflege.

Pumpspender in Umverpackung.

Das Fluid kommt in einem Pumpspender. Sehr hygienisch, allerdings mit dem Nachteil, dass ich keine Ahnung habe, wie viel noch in dem Spender drin ist. Er kann morgen leer sein oder noch Wochen halten – ich kann es leider nicht herausfinden. Wie all die anderen Heilerdeprodukte auch hat das Fluid die typische Farbe von Heilerde: erdig, beige-braun-grünlich. Auch der Geruch ist vergleichbar mit den anderen Heilerdeprodukten leicht erdig, aber sehr dezent. Zum Glück ist das Gefühl beim Auftrag nicht erdig. Das Fluid ist zwar auch nicht so sanft wie vielleicht eine Creme, aber es lässt sich gut verteilen und macht keinen „krümeligen“ Eindruck. Normalerweise nehme ich einen vollen Pumpstoß für mein Gesicht, manchmal noch einen halben hinterher. Das Fluid zieht sofort ein.

Der Pumpspender ausgepackt.

Das ist schon ein erster Hinweis darauf, dass das Fluid sehr wenig fettend ist. Damit leider auch relativ wenig pflegend. Es ist besser als gar keine Pflege, aber für trockene Haut überhaupt nicht geeignet. Dauerhaft als Tages- und Nachtpflege verwendet wäre es vermutlich auch mir zu wenig an Pflege. Dafür sind allerdings die Unreinheiten verschwunden und auch größtenteils weggeblieben. Natürlich schummelt sich immer mal wieder ein Pickel in mein Gesicht, aber sie sind auch schnell wieder weg. Ich weiß nicht, ob sich diese hervorragende Wirkung mit etwas mehr Pflege verbinden ließe – vermutlich nicht. Wenn es ginge wäre das meine Wunschkombination für so ein Produkt. Aber auch so wie es ist kann ich es durchaus empfehlen.

Inhaltsstoffe.

Beschreibung auf der Rückseite.

Bewertung:
Pflegewirkung: 3 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4 von 5 Punkten
Anwendung: 5 von 5 Punkten



Freitag, 24. Februar 2012

Do it yourself-Kosmetik: Heilerde-Gesichtsmaske


Im Moment bin ich ein kleines grünes Männchen, denn ich trage eine Heilerde-Gesichtsmaske. Sie ist selbst gemacht und während sie auf meiner Haut liegt, schreibe ich euch, wie ihr sie nachmachen könnt. Das tolle an ihr: sie besteht zum größten Teil aus Zutaten, die man meist eh zu Hause hat oder die gerne auch beim Kochen übrig bleiben. Die natürlichen Zutaten machen sie außerdem sehr verträglich. Ich habe mit konventionellen Gesichtsmasken oft das Problem, dass sie an einigen Stellen auf der Haut zunächst brennen. Mit der selbstgemixten Maske habe ich das Problem nicht.

So sieht die Maske aus, wenn sie fertig angerührt ist.

Auf das Rezept gestoßen bin ich über eine WDR-Sendung. Doch mit etwas Ausprobieren habe ich das Rezept inzwischen angepasst, so dass es wirklich für jedermann geeignet ist. Allerdings: für jedermann ist bei Hautpflege ja ein relativer Begriff. Heilerde wirkt entzündungshemmend und entzieht dem Gewebe Flüssigkeit. Dementsprechend eignet sich diese Maske besonders für Menschen mit eher fettiger Haut, die zu Hautunreinheiten neigt. Gleichzeitig ist sie auch sehr mild und nicht so aggressiv wie manche Reinigende Maske aus der Drogerie. Je trockener eure Haut ist, desto mehr Öl solltet ihr verwenden (aber aufpassen: zu viel darf es auch nicht werden). Angeblich hilft es Menschen mit trockener Haut, wenn sie zu der Maske statt des Olivenöls Jojobaöl hinzufügen. Da ich tendenziell fettigere Haut habe konnte ich dies jedoch nicht ausprobieren.


Aber fangen wir an!

Ihr braucht:
2 TL Saure Sahne
2 ½ TL Heilerde 2 hautfein (Drogeriemarkt: ca. 5 Euro, Packung reicht für viele Anwendungen)
1 TL Honig
1-2 Tropfen Olivenöl

Die Zutaten (v.l.): Honig, Heilerde hautfein, Saure Sahne und Olivenöl.

Vermischt all diese Zutaten zu einem Brei. Zu flüssig sollte er nicht sein, sondern von der Konsistenz eher an eine dickflüssige Creme erinnern. Empfindet ihr die Maske noch als zu dünnflüssig, könnt ihr etwas mehr Heilerde zugeben.

Heilerde unterrühren.
Honig hinzufügen.
Mit den Fingern verteilt ihr danach die Masse großzügig im Gesicht, Augenpartie und Mund aussparen. Evtl. geht das auch mit einem Maskenpinsel – selbst ausprobiert habe ich das aber nicht. Die Erfahrung zeigt, dass ihr nicht die ganze Menge der oben genannten Zutaten auf einmal aufbrauchen werdet. Doch leider finde ich kleinere Mengen schwieriger anzumischen. Also: entweder in den Kühlschrank, dort aber nicht zu lange lagern (ich würde sagen höchstens zwei Tage) oder ihr tut euch mit einer Freundin zusammen und tragt die Maske gemeinsam auf.
Verteilen lässt sich die Maske am besten mit den Fingern.

Beim Auftrag ist die Maske dank der sauren Sahne sehr kühl. Seid ihr an einem Tag besonders kälteempfindlich würde ich auf die Maske verzichten. Auch Heilerde hat einen kühlenden Effekt, der die Blutgefäße verengt. Auftrag und Geruch empfinde ich – weil beides so natürlich wirkt – als sehr angenehm.

Während ihr die Maske tragt fängt sie an zu trocknen (Vorsicht: Krümelgefahr). Dabei kann es sein, dass sie an einigen Stellen leicht juckt, aber wirklich nicht schlimm. Spätestens wenn sie ganz eingetrocknet ist, solltet ihr sie abnehmen. Bei mir ist sie nach ca. 15-20 Minuten zwar noch nicht vollständig trocken, aber schon gut durchgetrocknet und ich nehme sie ab. Das geht mit einem mit Wasser getränkten Tuch oder Waschlappen am besten. Achtet besonders auf eure Augenbrauen, hier verfängt sich gerne die Heilerde. Und ich empfehle das Gesicht über das Waschbecken zu halten, da auch beim Runternehmen der Maske einige Krümel entstehen. Ihr könnt die Maske aber auch problemlos schon abnehmen, bevor sie getrocknet ist.

Und so sieht sie auf der Haut aus, wenn sie frisch aufgetragen wurde.
Nach der Anwendung fühlt sich meine Haut immer etwas trocken an und spannt ein wenig. Gleichzeitig ist sie trotzdem sehr weich und fühlt sich geglättet und feinporig an. Ich lasse sie dann erstmal ein wenig in Ruhe. Nach etwas Wartezeit, in der das Spannungsgefühl nachlässt, creme ich sie mit meiner normalen Tagescreme leicht ein. Besonders wirksam finde ich die Maske, wenn sich ein paar Pickel ankündigen oder auch schon da sind. Diese heilen dann viel schneller ab oder werden erst gar nicht zu einem Problem. Aber auch sonst ist die Maske sehr angenehm.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Freitag, 21. Oktober 2011

Play it again: Neues über bereits getestete Produkte - Teil 2


Zunächst wieder ein kleiner Hinweis in eigener Sache: ich bin gerade mitten im Umzugsstress. Ich hoffe, man merkt es dem Blog nicht zu sehr an. Aber sollten die Beiträge im Moment und in den nächsten Wochen etwas kürzer sein, als ihr gewohnt seid, oder auch mal verspätet eintrudeln, seid mir bitte nicht böse. Nach meinem Umzug gebe ich mir dafür dann besonders viel Mühe!


Weiter geht es mit meinen neuen Erfahrungen mit „alten“ (zumindest für diesen Blog) Produkten. Teil 1 findet ihr hier.



Von dieser Waschcreme bin ich nach wie vor begeistert, wollte euch aber schnell noch nachreichen, wie ergiebig eine einzige Tube ist. Im Juli habe ich die Bewertung geschrieben, da war die Tube schon einige Wochen alt. Und erst vor kurzem – also Anfang Oktober – habe ich eine neue Tube anbrechen müssen. Und ich habe die Waschcreme wirklich fast jeden Morgen verwendet.






Passend zum Bericht davor hier noch ein Nachtrag zum entsprechenden Gesichtswasser. Ich muss irgendwie damals eine seltsame erste Flasche von dem Tonic abbekommen haben. Denn bei der, die ich aktuell benutze, trat ein Problem auf, das auch schon auf Facebook beschrieben wurde: das Problem mit den Heilerde-Körnchen, die in diesem Gesichtswasser in großer Menge vorhanden sind (in meiner ersten Flasche waren wirklich kaum welche drin, obwohl ich sie natürlich geschüttelt habe). Gibt man das Gesichtswasser also einfach auf ein Wattepad und geht damit über sein Gesicht, hat man überall im Gesicht diese Körnchen (die zudem ziemlich kratzig auf der Haut sind). Deshalb meine Empfehlung: Gesichtswasser auf die nicht geprägte Seite des Wattepads geben und dann mit der geprägten Seite über das Gesicht gehen. So bleibt man vor einer Körnchen-Attacke verschont.


Nach wie vor eine tolle, tolle Bodylotion. Doch sie scheint meine Haut mit der Zeit so gut repariert zu haben, dass ich sie inzwischen nur noch alle zwei Tage verwenden muss. Für jeden Tag ist sie mir zu reichhaltig geworden, da bilden sich – faszinierend, denn das habe ich noch bei keiner Creme vorher beobachtet – kleine Pickelchen auf meinen Beinen. Eindeutig zu viel Fett, aber man kann ja bei Bodylotions auch mal wechseln.


So, und das war sie schon, meine kleine „Play it again“-Serie. Die anderen getesteten Produkte im Blog sind entweder noch zu „frisch“ im Gebrauch, als das ich Neues zu berichten hätte oder ich bin immer noch der Meinung, die ich schon in früheren Beiträgen vertreten habe.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Play it again: Neues über bereits getestete Produkte


Inzwischen ist der Blog gut ein halbes Jahr alt und ich habe schon über so einige Produkte berichtet. Heute und auch in ein paar der kommenden Wochen sollen deshalb etwas andere Einträge erfolgen. Ich möchte nicht über ein weiteres Produkt berichten, sondern euch an der Langzeiterfahrung einiger der bisher getesteten Produkte teilhaben lassen. Natürlich berichte ich auch sonst immer erst nach einiger Zeit über die Sachen und gebe niemals „erste Eindrücke“ an euch weiter. Trotzdem verändern sich Haut und Haar und bei so manchem Produkt kann es zwei oder drei Monate dauern, bis man genau weiß, wie und wann es richtig zu verwenden ist – also mir geht das zumindest so ;-).

Ich habe also den kompletten Blog noch einmal gelesen und dabei ist mir aufgefallen, dass ich euch DAS HIER noch sagen wollte:

Ungefähr 1 ½ Tuben lang habe ich dieses Produkt als Nachtpflege verwendet, dann wurde es zu reichhaltig. Insgesamt bin ich trotz mehrerer Versuche mit Naturkosmetik mit ihr nicht so richtig warm geworden. Ich brauche wirklich sehr leichte Cremes und zumindest das Alverde-Sortiment ist meinem Empfinden nach recht reichhaltig. Teurere Naturkosmetik traue ich mich noch nicht so recht auszuprobieren, weil ich die Befürchtung habe, es könnte da ähnlich sein und zum „einfach mal ausprobieren“ sind mir die Sachen meist zu teuer. Besonders was eine Nachtcreme angeht bin ich also immer noch auf der Suche. Derzeit benutze ich die „Entspannende Nachtcreme“ von Balea, weil ganz ohne Nachtcreme meine Wangenpartie viel zu trocken ist. Verwende ich die Creme am Kinn, dann kriege ich dort aber leider Pickelchen. Verwende ich keine Nachtcreme am Kinn, dann wird die Haut dort mit der Zeit sehr rau und schuppt sich sogar leicht. Ihr seht: die Sache ist kompliziert ;-). Wer Tipps hat darf sie sehr, sehr gerne in den Kommentaren loswerden.



Von diesem Shampoo bin ich nach wie vor begeistert, allerdings verwende ich es inzwischen seltener, um die Haare nicht zu stark auszutrocknen, und sogar recht gezielt, wenn ich weiß, dass meine Haare einmal drei Tage ohne Wäsche überstehen müssen. Außerdem verzichte ich inzwischen auf die zweite Shampoonierung. Auch wenn es sich im ersten Moment nicht so anfühlt: es reicht, um die Haare sauber zu kriegen.
Genrell möchte ich an dieser Stelle aber gerne etwas über Naturkosmetik-Haarshampoos sagen. Ich lese bei Facebook immer wieder, dass viele extreme Probleme mit ihren Haaren bekommen, wenn sie auf Alverde-Shampoos umsteigen. Ich habe bis vor einiger Zeit überhaupt nicht auf Inhaltsstoffe in Shampoos geachtet und recht bunt gemischt, was auf meinen Kopf kam. Darunter auch z.B. Pantene ProV (also Silikonhaltige Shampoos). Am häufigsten habe ich aber Guhl-Shampoo benutzt (ohne Silikone). Ich weiß nicht, ob es daran lag, jedenfalls hatte ich keinerlei Probleme beim Umstieg auf Naturkosmetik-Haarshampoos. Sie tun meinen feinen Haaren sogar richtig gut und ich hatte seitdem kein Schuppenproblem mehr (hatte ich früher mit konventionellen Shampoos leider regelmäßig). Ich persönlich kann deshalb jedem nur empfehlen, es einmal auszuprobieren! Wenn ihr Interesse habt, kann ich auch gerne einmal über meine Haarroutine berichten.



Und es hält und hält und hält. Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich mein erstes Fläschchen gekauft habe. Schon als ich den Blogeintrag zu diesem Serum schrieb, hatte ich ein Ersatzfläschchen im Schrank, weil ich glaubte, es müsse langsam aber auch leer sein. Das ist es allerdings bis heute nicht. Und ich benutze es mindestens dreimal die Woche. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also nicht mehr zu toppen!



In diesem Eintrag schrieb ich, ich sei begeistert von der Creme. Inzwischen muss ich sagen: ich bin es nicht mehr. Schuld daran sind die Inhaltsstoffe. Nachdem ich Silikone in Verdacht habe, für große Probleme mit der Haut an meinen Beinen verantwortlich zu sein, bin ich ihnen generell in jedem Produkt gegenüber skeptisch. Und leider sind in den meisten Nivea-Produkten Silikone enthalten, wie auch in dieser Tagescreme.



In diesem Eintrag hatte ich noch prognostiziert, dass der Balea Rasierschaum mein Standard-Rasierschaum werden würde und der von Alverde nur hin und wieder zum Einsatz kommen wird. Heute kann ich sagen: es kam doch anders. Für meine Beine – an denen die Haut wie schon oft erzählt, inzwischen sehr empfindlich ist – verwende ich nur noch den Alverde Rasierschaum. Ich habe das Gefühl, dass die Rasur mit ihm sanfter ist, als mit dem Balea Rasierschaum. Warum ich dieses Gefühl zu Beginn nicht hatte, kann ich nicht sagen. Vielleicht war ich einfach zu sehr an konventionellen Schaum gewöhnt. Aber leider wird es bei dem Alverde-Schaum irgendwann keinen Nachschub mehr geben, da es sich um eine Limited Edition handelt. Dann bin ich also gezwungen, wieder zur Balea-Variante zurückzukehren. Ich bin gespannt, wie meinen Beinen das gefällt.

Als ich über diese Fußpflege geschrieben habe, hatte ich euch versprochen, auch über die Balea Schrundensalbe zu berichten, sobald ich sie getestet habe. Leider hat es etwas gedauert, aber der Bericht ist fertig und ihr findet ihn nächste Woche an dieser Stelle. In zwei Wochen geht es dann weiter mit weiteren Berichten zu Produkten, die ich schon getestet habe, zu denen es aber Neues zu erzählen gibt.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Gesichtswasservergleich: Alverde Aqua vs. Alverde Clear


Lange Zeit habe ich mich gefragt: wofür braucht man eigentlich Gesichtswasser? Sauber ist das Gesicht ja eigentlich schon, nachdem man es mit Wasser und irgendeinem Reinigungsprodukt bearbeitet hat. Aus dieser Logik ergab sich für mich die einfache Entscheidung gegen ein Gesichtswasser. Doch irgendwann habe ich dann in einer Frauenzeitschrift Erklärungen zu Gesichtspflegeprodukten gelesen. Dort stand, dass Gesichtswasser unter anderem den ph-Wert der Haut wieder ins Lot bringt. Alle seifigen Produkte (also auch alle Waschcremes/-gels, Reinigungsmilch etc.) haben einen eher basischen ph-Wert. Unsere Haut hingegen ist eher „sauer“. Dadurch wird das Gesicht bei der Reinigung zwar sauber, aber es wird auch der natürliche Säureschutzmantel der Haut gestört. Normalerweise dauert es viele Stunden (je nach Hauttyp), bis die Haut die ph-Wert-Schwankung wieder ausgeglichen hat. Hier kann ein Gesichtswasser helfen, denn es ist ebenfalls leicht sauer – wie unsere Haut.* Vielleicht kennt ihr dieses leicht spannende Hautgefühl nach der Reinigung? Und vielleicht ist euch auch schon aufgefallen, dass es nach der Anwendung des Gesichtswassers besser ist (oder sogar ganz verschwunden)? Kurzum: Gesichtswasser tut gut. Wer es noch nicht kennt, dem empfehle ich, es auszuprobieren.

Das Clear Gesichtstonic ist leicht bräunlich, das Aqua Gesichtswasser klar.
 

Aqua Gesichtswasser von hinten - Anklickbar
Genug der Theorie: kommen wir zur Praxis. Mein erstes Gesichtswasser war das „Alverde Aqua Gesichtswasser Meeresalge“. Für dieses habe ich mich einer simplen Regel folgend entschieden: wenn man mit einer Gesichtspflege gut klar kommt, ist es sehr wahrscheinlich, dass man auch mit dem Gesichtswasser der selben Pflegelinie gut zurecht kommt (außer natürlich man ist gegen irgendeinen Inhaltsstoff allergisch). Da ich (wie hier beschrieben) mit dem Feuchtigkeitsfluid aus der Aqua-Serie von Alverde zufrieden bin, lag das Gesichtswasser nahe.

Vor kurzem habe ich mir dann das „Alverde Clear Gesichtstonic Heilerde“ gekauft, da meine Haut – wie schon in anderen neueren Beiträgen im Blog erwähnt – derzeit etwas fettiger ist als sie es noch im Winter war und ich – wie ihr hier lesen könnt - gute Erfahrungen mit der Clear Waschcreme gemacht habe. Da ich es schwierig finde, konkrete Pflegeeigenschaften eines Gesichtswassers zu benennen, möchte ich hier nun einfach die beiden Gesichtswasser vergleichen.

Clear Gesichtstonic von hinten - Anklickbar
Das Aqua Gesichtswasser ist klar, mit ganz leichtem Gelbstich (es handelt sich noch um die BDIH-zertifizierte Variante, bei der Natrue-Variante können Aussehen etc. etwas von meinen Beschreibungen abweichen). Es riecht leicht säuerlich, alkoholisch. Der Geruch verfliegt aber sofort bei der Anwendung. Das Clear Gesichtstonic riecht deutlich weniger nach Alkohol und sogar etwas süßlich. Dafür ist dieses Gesichtswasser stark rötlich-braun gefärbt (von der Heilerde, nehme ich an). Beide Gesichtswasser enthalten zu großen Anteilen Alkohol. Bei fettiger Haut wird durchaus empfohlen, ein alkoholhaltiges Gesichtswasser zu verwenden. Bei trockener Haut ist das hingegen keine gute Idee – sprich: beide hier vorgestellten Gesichtswasser sind eher für Mischhaut oder fettige/unreine Haut zu empfehlen. Im direkten Vergleich ist das Aqua Gesichtswasser jedoch etwas milder, als das Clear Gesichtstonic. Beide sind sehr erfrischend im Auftrag und ich empfinde sie als klärend. Es ist schwer zu beschreiben, jedoch wirkt das Gesichtstonic etwas „aggressiver“ und „schärfer“ beim Auftragen (es ist schwierig, diese Wirkung in Worte zu fassen). Wenn ihr etwas empfindlichere Haut habt, wäre ich mit dem Gesichtstonic jedenfalls lieber etwas vorsichtig. Ich habe das Gefühl, dass das Clear Gesichtstonic etwas besser hilft, Unreinheiten vorzubeugen, als das Aqua Gesichtswasser. Doch wenn die Haut im Winter wieder trockener wird, könnte das Gesichtstonic zu viel des Guten sein und ich greife wieder auf die Aqua-Serie zurück. Trotzdem kann ich beide Gesichtswasser empfehlen und wünsche viel Spaß beim Ausprobieren.

kostet: ca. 2 Euro bei dm-Drogeriemarkt

kostet: 2,25 Euro bei dm-Drogeriemarkt

Und für alle, die einmal die Clear Gesichtsreihe ausprobieren wollen hier ein kleiner Tipp: derzeit gibt es die Waschcreme als Probiergröße im dm zu kaufen. Kurz davor gab es das Gesichtstonic als Probiergröße. Vielleicht findet ihr beide noch und habt Lust, die ganze Serie zu testen. Ich wünsche viel Spaß!

Vorschau: Nächste Woche geht es an dieser Stelle um die Babylove Ultra Sensitiv Pflegecreme.



Freitag, 15. April 2011

Bewertung des "Alverde Anti-Schuppen Shampoos Heilerde" (erhältlich bei dm)

Shampooflasche
Inzwischen habe ich 1 ½ Flaschen des „Alverde Anti-Schuppen Shampoos Heilerde“ verbraucht und kann mir ein klares Urteil zu diesem Shampoo bilden. Kurz bevor Alverde dieses Shampoo auf den Markt brachte (so lange ist es noch nicht her) bekam ich plötzlich das Problem, dass mein lange Jahre gekauftes Shampoo (konventionelle Kosmetik) nicht mehr so funktionierte, wie ich mir das vorstelle. Ich wasche meine Haare circa alle zwei Tage (allein schon wegen des Sports). Doch mein Ansatz wirkte plötzlich schon nach circa 24 Stunden wieder fettig. Also entschloss ich mich das Heilerde-Shampoo auszuprobieren, das damit beworben wird, bei fettigem Haar zu helfen. 200 Milliliter kosten beim dm-Drogeriemarkt 1,95 Euro (glaube ich, hab leider den Kassenzettel nicht mehr).


Rückseite

Meine Kopfhaut macht mir leider so manches Mal Probleme. Circa ein- bis zweimal im Jahr habe ich Probleme mit Schuppen. Bisher ließen sich die jedoch mit einer kurzzeitigen Anwendung des „Guhl Anti-Schuppen Shampoos“ schnell in den Griff kriegen. Schwerwiegender ist das Problem mit juckender Kopfhaut, weshalb ich immer auf Produkte für empfindliche Kopfhaut zurückgegriffen habe. Vor diesem Hintergrund war ich entsprechend skeptisch, ob das Heilerde-Shampoo etwas für mich ist.



Heilerde bestimmt auch die Optik.
Das Shampoo überrascht bei der ersten Anwendung mit seinem Aussehen. Es ist sehr flüssig und in seiner Konsistenz vor allem mit konventionellen Shampoos überhaupt nicht zu vergleichen. Ehrlich gesagt hat man den Eindruck, ein kleines bisschen Matsch in der Hand zu haben. Der riecht zum Glück nicht matschig, sondern leicht nach Zitrone – sehr angenehm. Da das Shampoo so flüssig ist, muss man aufpassen, dass es einem nicht gleich durch die Finger rinnt. Dafür verteilt es sich gut auf der Kopfhaut. Das Heilerde-Shampoo ist das erste Shampoo, mit dem ich meine Haare zweimal shamponiere, weshalb ich dementsprechend viel davon brauche. Bei anderen Produkten ist das nicht nötig. Beim ersten Mal schäumt es nur sehr wenig. Beim zweiten Mal hingegen ordentlich und angenehm. Das Shampoo lässt sich gut ausspülen. Allerdings verknoten die Haare etwas: ohne Spülung würde ich es nicht benutzen wollen.

Pflegeverprechen von Alverde.
Nach dem ersten Waschen waren meine Haare extrem weich – das hat mich total überrascht. Mit der Zeit lässt das allerdings nach (oder ich habe mich dran gewöhnt). Die Haare werden leider etwas trocken. Doch diesem Problem lässt sich mit einer entsprechenden Spülung gut begegnen. Und so fühlen sich meine Haare sauber, weich und angenehm an. Sie fetten nach ein paar Anwendungen auch deutlich langsamer nach. Ich könnte sie jetzt auch nur noch alle drei Tage waschen, wenn ich wollte. Von Schuppen oder Kopfhautjucken ist auch keine Spur. Am Anfang juckte die Kopfhaut nach der Anwendung noch etwas, das hat sich aber gegeben. Wegen der austrocknenden Wirkung verwende ich allerdings hin und wieder (alle zwei Wochen) einmal ein anderes Shampoo.

Bewertung:
Pflegewirkung: 3,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 5 von 5 Punkten
Anwendung: 4 von 5 Punkten
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