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Freitag, 11. Januar 2013

Bewertung der Balea Beauty Effekt Powermaske


Wer kennt das nicht: man hat ein paar anstrengende Tage hinter sich, wenig Schlaf, vermutlich auch noch ungesund gegessen und sofort sieht man das auch im Gesicht. Die Haut wirkt fahl, abgeschlafft und müde. In so einem Zustand bin ich einmal an die Balea Beauty Effekt Powermaske geraten. Von ihr versprach ich mir schnelle Abhilfe gegen müde Haut. Die Maske verspricht, die Zellerneuerung der Haut anzukurbeln, Feuchtigkeit zu spenden und Fältchen aufzupolstern. Wirkstoffe dazu sind vor allem Hyaluronsäure, Sheabutter und Vitamin E.

Umverpackung und Tube. 50 ml sind enthalten - ganz schön viel.

Die Maske ist in einer Tube verpackt. Die Menge von 50 ml finde ich sehr ordentlich, eigentlich eher zu groß als zu klein, da ich nur eine kleine Menge benutze. Die Maske ist verglichen mit anderen Masken eher dünnflüssig. Vergleichbar ist die Konsistenz mit einer leichten Tagescreme. Was mich etwas stört ist, dass die Maske weiß bis transparent ist. Deshalb lässt sich nicht so gut erkennen, wie viel man an welcher Hautstelle schon aufgetragen hat. Ich trage sie immer dick auf, wie eine Creme, nur eben in einer Menge die niemals einziehen würde. Direkt beim Auftrag zieht die Maske ein bisschen ein, der Rest bleibt auf der Haut. Dort belasse ich sie für fünf bis zehn Minuten, wie auf der Packung angegeben. Der Geruch ist sehr künstlich und süßlich. Von mir aus könnte er etwas dezenter sein. Nach einigen Minuten kribbelt die Maske ein wenig auf der Haut. Das vergeht aber zum Glück schnell wieder – und ist ein Phänomen, das ich von vielen gekauften Masken kenne. Nach der Einwirkzeit entferne ich die Reste der Maske mit einem Wattepad. Dabei habe ich aber nicht das Gefühl, wirklich alles von der Maske vom Gesicht zu bekommen. Es bleibt ein leicht öliges Gefühl zurück. Schminken könnte ich mich im Anschluss nicht und es dauert auch eine Weile, bis dieser Rest eingezogen ist.

Pflegeversprechen
Inhaltsstoffe.

Später fühlt sich die Haut gut durchfeuchtet und leicht geglättet an – insgesamt ganz gut. Optisch ist der Effekt deutlich weniger auffällig. Müde Haut auf Anhieb wach, das schafft die Maske nicht – aber das wäre auch sehr viel verlangt. Insgesamt ist das Ergebnis erstmal also gut. Doch leider habe ich das Gefühl, dass die Maske bei mir Pickel begünstigt. Ich habe inzwischen sehr reine Haut und kaum Unreinheiten. Aber nach Anwendung der Maske taucht an der ein oder anderen Stelle doch einmal ein rotes Pünktchen auf, wo es nicht hingehört. Schade, denn das verdirbt etwas die Freude an der Maske. Ich werde sie wohl nicht nachkaufen.

Altersempfehlung.
Bewertung:
Pflegewirkung: 3,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4 von 5 Punkten
Anwendung: 3 von 5 Punkten

Freitag, 24. Februar 2012

Do it yourself-Kosmetik: Heilerde-Gesichtsmaske


Im Moment bin ich ein kleines grünes Männchen, denn ich trage eine Heilerde-Gesichtsmaske. Sie ist selbst gemacht und während sie auf meiner Haut liegt, schreibe ich euch, wie ihr sie nachmachen könnt. Das tolle an ihr: sie besteht zum größten Teil aus Zutaten, die man meist eh zu Hause hat oder die gerne auch beim Kochen übrig bleiben. Die natürlichen Zutaten machen sie außerdem sehr verträglich. Ich habe mit konventionellen Gesichtsmasken oft das Problem, dass sie an einigen Stellen auf der Haut zunächst brennen. Mit der selbstgemixten Maske habe ich das Problem nicht.

So sieht die Maske aus, wenn sie fertig angerührt ist.

Auf das Rezept gestoßen bin ich über eine WDR-Sendung. Doch mit etwas Ausprobieren habe ich das Rezept inzwischen angepasst, so dass es wirklich für jedermann geeignet ist. Allerdings: für jedermann ist bei Hautpflege ja ein relativer Begriff. Heilerde wirkt entzündungshemmend und entzieht dem Gewebe Flüssigkeit. Dementsprechend eignet sich diese Maske besonders für Menschen mit eher fettiger Haut, die zu Hautunreinheiten neigt. Gleichzeitig ist sie auch sehr mild und nicht so aggressiv wie manche Reinigende Maske aus der Drogerie. Je trockener eure Haut ist, desto mehr Öl solltet ihr verwenden (aber aufpassen: zu viel darf es auch nicht werden). Angeblich hilft es Menschen mit trockener Haut, wenn sie zu der Maske statt des Olivenöls Jojobaöl hinzufügen. Da ich tendenziell fettigere Haut habe konnte ich dies jedoch nicht ausprobieren.


Aber fangen wir an!

Ihr braucht:
2 TL Saure Sahne
2 ½ TL Heilerde 2 hautfein (Drogeriemarkt: ca. 5 Euro, Packung reicht für viele Anwendungen)
1 TL Honig
1-2 Tropfen Olivenöl

Die Zutaten (v.l.): Honig, Heilerde hautfein, Saure Sahne und Olivenöl.

Vermischt all diese Zutaten zu einem Brei. Zu flüssig sollte er nicht sein, sondern von der Konsistenz eher an eine dickflüssige Creme erinnern. Empfindet ihr die Maske noch als zu dünnflüssig, könnt ihr etwas mehr Heilerde zugeben.

Heilerde unterrühren.
Honig hinzufügen.
Mit den Fingern verteilt ihr danach die Masse großzügig im Gesicht, Augenpartie und Mund aussparen. Evtl. geht das auch mit einem Maskenpinsel – selbst ausprobiert habe ich das aber nicht. Die Erfahrung zeigt, dass ihr nicht die ganze Menge der oben genannten Zutaten auf einmal aufbrauchen werdet. Doch leider finde ich kleinere Mengen schwieriger anzumischen. Also: entweder in den Kühlschrank, dort aber nicht zu lange lagern (ich würde sagen höchstens zwei Tage) oder ihr tut euch mit einer Freundin zusammen und tragt die Maske gemeinsam auf.
Verteilen lässt sich die Maske am besten mit den Fingern.

Beim Auftrag ist die Maske dank der sauren Sahne sehr kühl. Seid ihr an einem Tag besonders kälteempfindlich würde ich auf die Maske verzichten. Auch Heilerde hat einen kühlenden Effekt, der die Blutgefäße verengt. Auftrag und Geruch empfinde ich – weil beides so natürlich wirkt – als sehr angenehm.

Während ihr die Maske tragt fängt sie an zu trocknen (Vorsicht: Krümelgefahr). Dabei kann es sein, dass sie an einigen Stellen leicht juckt, aber wirklich nicht schlimm. Spätestens wenn sie ganz eingetrocknet ist, solltet ihr sie abnehmen. Bei mir ist sie nach ca. 15-20 Minuten zwar noch nicht vollständig trocken, aber schon gut durchgetrocknet und ich nehme sie ab. Das geht mit einem mit Wasser getränkten Tuch oder Waschlappen am besten. Achtet besonders auf eure Augenbrauen, hier verfängt sich gerne die Heilerde. Und ich empfehle das Gesicht über das Waschbecken zu halten, da auch beim Runternehmen der Maske einige Krümel entstehen. Ihr könnt die Maske aber auch problemlos schon abnehmen, bevor sie getrocknet ist.

Und so sieht sie auf der Haut aus, wenn sie frisch aufgetragen wurde.
Nach der Anwendung fühlt sich meine Haut immer etwas trocken an und spannt ein wenig. Gleichzeitig ist sie trotzdem sehr weich und fühlt sich geglättet und feinporig an. Ich lasse sie dann erstmal ein wenig in Ruhe. Nach etwas Wartezeit, in der das Spannungsgefühl nachlässt, creme ich sie mit meiner normalen Tagescreme leicht ein. Besonders wirksam finde ich die Maske, wenn sich ein paar Pickel ankündigen oder auch schon da sind. Diese heilen dann viel schneller ab oder werden erst gar nicht zu einem Problem. Aber auch sonst ist die Maske sehr angenehm.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Freitag, 17. Februar 2012

Bewertung der Balea Entspannungsmaske


Obwohl ich manchmal Gesichtsmasken benutze, habe ich noch nie hier über eine berichtet. Das mag daran liegen, dass ich sie so schlecht wieder hervor holen und begutachten kann, wenn ich darüber schreiben möchte. Außerdem habe ich noch keine Gesichtsmaske so häufig benutzt, dass ich von „längeren“ Erfahrungen berichten könnte. Und trotzdem möchte ich heute ein bisschen über meine Erfahrungen mit der Balea Entspannungsmaske schreiben.

Eine Packung reicht für zwei Anwendungen.

Bei Gesichtsmasken tue ich mich irgendwie schwer. Denn meine Haut ist eher ölig als trocken, viele Masken zielen aber darauf ab, die Haut mit Fett, Feuchtigkeit etc. zu versorgen. Alles was Reichhaltigkeit verspricht ist deshalb schon mal nichts für mich. Dann gibt es ja noch reinigende Masken. Die trocknen meine Haut aber dann doch wieder ganz schön aus oder ich kann gar keinen Effekt erkennen. Auf der Suche nach einer Gesichtsmaske, die gut zu einem erholsamen Bad am Abend passt, landete deshalb die Balea Entspannungsmaske in meinem Einkaufskorb.

Die Maske ist, wie all diese Masken im Sachet, eine dickflüssige Creme, die man sich im Gesicht verteilt, einwirken lässt und am Ende die Reste mit einem Kosmetiktuch abwischt. Die Creme in den Sachets der Entspannungsmaske ist leicht lila gefärbt und riecht künstlich süß nach Lavendel. Da ich die Maske verwendet habe, während ich ein Bad genommen habe, das ebenfalls nach Lavendel roch, kann es sein, dass meine Wahrnehmung etwas eingeschränkt war. Ich fand aber, dass mein Badezusatz viel angenehmer und „echter“ gerochen hat.

Die Maske fühlt sich auf der Haut im ersten Moment kalt, aber recht angenehm an. Zunächst stellte sich bei mir dann aber ein leichtes Brennen ein (das habe ich bei fast allen gekauften Masken – hat jemand eine Ahnung, woran das liegt?). Zum Glück ist dieses Gefühl schnell abgeklungen und nach 10 Minuten habe ich die Reste entfernt. Dabei hatte ich nicht das Gefühl, dass meine Haut einen nennenswerten Anteil der Maske „aufgesogen“ hätte. Ich habe sozusagen alles wieder abgenommen. Danach fühlte sich meine Haut gut, aber auch nichts besonders an. Eine halbe Stunde später empfand ich meine Wangen sogar als etwas trocken.
Pflegeversprechen und Inhaltsstoffe (Klicken für Großansicht.)

Und so ist wie bei vielen gekauften Masken zuvor mein Fazit auch bei der Balea Entspannungsmaske: es fühlt sich an einem Wellnesstag gut an, eine Maske aufzutragen. Gewirkt hat sie meine Meinung nach nicht. Ich werde sie deshalb wohl nicht noch einmal kaufen.


Dafür werde ich euch nächste Woche über eine Maske berichten, sie mich wirklich absolut überzeugt. Bei ihr ist allerdings Handarbeit gefragt, weil ich sie zu Hause selbst anrühre.

Bewertung der Balea Entspannungsmaske:
Pflegewirkung: 2 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4 von 5 Punkten
Anwendung: 4 von 5 Punkten

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