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Freitag, 5. Oktober 2012

Serie: Ein Epilierer im Anfänger-Test - Teil 5

Ich möchte euch noch einmal über meine Erfahrungen mit dem Epilierer berichten. Als Frau bin ich ja neugierig, was alles geht und mag inzwischen wirklich sehr das Gefühl mich nicht andauernd um meine Beine sorgen zu müssen. Zwar sind die jetzt nie aalglatt, aber sie sehen immer passabel genug aus für mich. Deshalb war ich sehr geneigt auch andere Körperstellen mit dem Foltergerät zu bearbeiten ;-).

Empfohlener Aufsatz für Achseln und Bikinizone.


Wie schon berichtet hatte ich aber sogar schon an den Oberschenkeln echte Probleme mit den Schmerzen. Während sich die Unterschenkel recht schnell an die Prozedur gewöhnt haben und inzwischen so gut wie gar nicht mehr wehtun, ist es an den Oberschenkeln nie deutlich besser beziehungsweise weniger schmerzhaft geworden. Aber immerhin: es ist recht erträglich.

Schlimmer wurde es unter den Achseln. Auf dem Blog von Robina Hood habe ich zu dem Thema einen Beitrag gelesen und habe es dann doch einmal unter der Dusche probiert. Benutzt habe ich den empfohlenen Aufsatz. Aua, tat das weh. Ich habe es nur kurz ausgehalten und gleich wieder gelassen. Zum erwähnten Blogeintrag gab es einen Kommentar der vorschlug, das Ganze mal in der Badewanne zu probieren. Das habe ich inzwischen gemacht, wobei ich so oft nicht bade. Auf die Dauer wäre das nichts für mich. Aber ich habe die Haut gründlich eingeweicht, den kleinsten Aufsatz verwendet (eigentlich fürs Gesicht vorgesehen) und ganz vorsichtig unter Wasser epiliert. Ich habe das Gerät mehr über meine Haut getupft, als es zu führen. Und trotzdem tat es so weh, dass ich nicht alle Haare entfernt habe. Die Fortsetzung gab es dann unter der Dusche, wo ich am nächsten Tag - diesmal mit dem vorgesehenen Aufsatz weiter gemacht habe - wieder tupfend, wieder nicht komplett. Danach habe ich das Experiment "Epilieren unter den Achseln" auf Eis gelegt. Es tut einfach zu weh. Mit dem Rasierer brauche ich alle zwei Tage eine Minute. Da lohnen sich die Schmerzen einfach nicht.

Empfohlener Aufsatz für das Gesicht.

Direkt nach der Prozedur habe ich übrigens Babypuder aufgetragen. Einen Tag später ein sehr mildes Deo. Damit hielten sich die Hautreizungen einigermaßen in Grenzen.

Auch noch ausprobiert habe ich die Epilation auf den Unterarmen. Aber auch dort tut es mir einfach zu weh.

Fazit: Ich behalte den Epilierer, denn für die Beine ist er spitze. Für Anfänger wie mich gilt aber: lasst euch nichts einreden. Es tut weh. Ich bin zu wehleidig, um ihn überall zu nutzen.

Freitag, 24. August 2012

Serie: Ein Epilierer im Anfänger-Test - Teil 4

Inzwischen habe ich den Epilierer ja schon richtig lange in Benutzung. Eine richtige Routine hat sich noch nicht eingestellt. Ich epiliere immer mal wieder, wenn ich glaube, es wäre an der Zeit. Das ist ca. alle drei bis vier Tage der Fall. Insgesamt bin ich aber immer noch sehr zufrieden. Von nahem betrachtet wächst jetzt eigentlich fast immer an der ein oder anderen Stelle ein einzelnes Härchen, aber von weitem gesehen sieht man davon fast nichts. Deshalb gefällt mir die ganze Sache dann doch ganz gut. Ich bin einfach nicht mehr gezwungen, alle zwei Tage (oder bei warmem Wetter sogar nahezu täglich) die Beine zu rasieren.

Epilierer mit Massageaufsatz.

Ein negatives Erlebnis habe ich allerdings an meinen Oberschenkeln gemacht. Bisher hatte ich überwiegend nur bis ein kleines Stück über dem Knie epiliert. Zweimal habe ich mich bisher an die Oberschenkel gewagt. Und ich muss einfach sagen, dass es dort viel, viel mehr schmerzt. Das ist gar nicht angenehm. Beim ersten Mal war ich danach allerdings zumindest Haarfrei und alles war gut. Aber beim zweiten Mal war die Haut sehr gereizt und ich hatte mindestens 24 Stunden lang keine vorzeigbaren Oberschenkel (sie waren übersäht mit roten, leicht brennenden Pünktchen), bis die Reizerscheinung zurückging. Ich bin gespannt, ob das beim nächsten Mal auch so ist. Eine wirkliche Erklärung habe ich nicht. Nur, dass ich beim zweiten Mal die Beine komplett epiliert habe, beim ersten Mal nur die Oberschenkel. Eventuell hat der warm gelaufene Epilierkopf meinen Beinen nicht so gut gefallen. Ich werde das weiter beobachten.

Verschiedene Aufsätze.

Auch zu einem der anderen Aufsätzen möchte ich euch noch ein bisschen was erzählen.

Den Rasieraufsatz habe ich zweimal für Bikinizone und Achseln benutzt, weil ich wollte, dass es besonders schnell geht. Schnell geht es tatsächlich. Allerdings bin ich nicht ganz zufrieden. Beim ersten Mal habe ich unter der Dusche rasiert. Dabei fand ich, dass der Rasierkopf nur sehr schlecht über die Haut glitt. Andauernd bin ich „hängen geblieben“. Dafür war das Ergebnis überraschend gut. Der Kopf hatte zwar einige Probleme mit der kurvigen Gegend unter den Achseln und hat ein paar Härchen stehen lassen, aber die abrasierten waren wirklich gründlich rasiert. Das hätte ich nicht gedacht. Einen zweiten Versuch habe ich deshalb mit Duschgel als „Gleitmittel“ gestartet. Damit gleitet der Rasierer wirklich deutlich besser über die Haut. ABER: ich habe mich zum ersten Mal seit vielen, vielen Jahren unter der Achsel verletzt mit dem Rasierer. Die Haut war stark gereizt und tat am nächsten Tag noch weh. Das finde ich gar nicht gut. Unter den Achseln wird ab sofort wieder nass rasiert. Ans Epilieren traue ich mich hier ehrlich gesagt gar nicht.

Beim Beine epilieren setze ich ansonsten bisher absolut auf den Massageaufsatz. Ich habe das Gefühl, dass dieser das Schmerzempfinden deutlich lindert. An Körperstellen (zum Beispiel am Knie), wo die Massagerollen die Haut nicht so gut erreichen ist das Zupfen deutlich schmerzhafter, als an Stellen, wo ich den Epilierer glatt über die Haut führen kann (und die Massagerollen die Haut erreichen).

Falls ihr übrigens Fragen habt, die in meinen bisherigen Beiträgen nicht beantwortet wurden, bin ich gespannt, darüber zu lesen. Schreibt sie einfach in die Kommentare.

Freitag, 3. August 2012

Serie: Ein Epilierer im Anfänger-Test - Teil 3


Inzwischen habe ich den Epilierer schon häufiger benutzt und kann euch etwas mehr zu ihm erzählen.

Die ersten 1 ½ Wochen habe ich wirklich häufig epiliert. In der letzten Folge der Serie habt ihr schon gelesen, dass ich oft nacharbeiten musste. Ich weiß immer noch nicht, ob meine Überlegung stimmt, dass die Härchen vielleicht eher abgerissen werden als ausgerissen. Jedenfalls habe ich nach den ersten Versuchen angefangen, meine Haare vor dem Duschen zu epilieren (da sie dann noch nicht weich sind). Zirka alle drei bis vier Tage war ich für ca. 20-30 Minuten zu Gange. Allerdings musste ich dabei nie das Bein „komplett“ eplieren. An einigen Stellen standen Härchen, aber es waren viel, viel weniger als bei den ersten Malen. Das hat mehrere Vorteile. Zum einen tut damit das Epilieren weniger stark weh. Es ziept zwar immer noch etwas, aber wenn einfach nicht so viele Härchen gleichzeitig ausgezupft werden, ist das ganze gleich viel angenehmer, als wenn es gleichzeitig an mehreren Haaren reißt. Außerdem sehen die Beine recht gut aus. Klar, wenn man nah dran geht, dann sieht man einige Härchen. Aber da es nur wenige sind, fallen sie nicht so schnell auf. (Und ich habe ganz dunkle Haare, die sind bei sowas ja super ungünstig.) Was außerdem völlig wegfällt ist das stoppelige Hautgefühl. Zwar sind – wie in Teil 2 der Serie schon beschrieben – die Beine nicht mehr so glatt, wie direkt nach dem Rasieren, aber sie fühlen sich trotzdem weich an und ich fühle mich eigentlich sehr wohl damit.



Was mir auch direkt in den ersten 1 ½ Wochen aufgefallen ist: die Haut an meinen Beinen ist viel, viel besser geworden. An ein oder zwei Stellen habe ich kleine Pickelchen bekommen (keine Ahnung ob vom Epilieren). An einer Stelle auch eine klitzekleine Entzündung – aber auch da kann ich nicht sagen, ob es eine Reaktion auf das Epilieren war. Aber ansonsten ist meine Haut wunderbar mit dem Epilieren klar gekommen. Schon in der ersten Woche konnte ich morgens epilieren und danach eine Shorts anziehen. Die Haut reagiert an einigen Stellen auf das Epilieren mit kleinen Pigmentstörungen (ich weiß nicht, wie ich das sonst nennen soll, es sind so kleine dunkelrote Pünktchen eng nebeneinander), aber nur an sehr wenigen Stellen und vom Rasieren hatte ich sowas auch schonmal - vor allem wenn ich im Sommer sehr häufig rasiert habe. Außerdem ist das Problem mit meiner trockenen Haut weg. Zwar kann das (aus gesundheitlichen Gründen) gerade auch an einer Hormonsache liegen (nein, keine Schwangerschaft ;-) ), aber ich glaube, es hängt auch in großem Maße davon ab, dass meine Haut nicht mehr alle zwei Tage mit Rasierschaum und Klingen konfrontiert ist. Das hat sie immer extrem ausgetrocknet. Epilieren ist – was das angeht – viel schonender. Und so muss ich ehrlich sagen: ich freue mich schon auf eine Zeit, wo ich wieder „normale“ Bodylotions benutzen kann und nicht nur medizinische Kosmetik und Sachen für super empfindliche Haut.

Gegrübelt habe ich auch noch über die Frage: wie oft peele ich denn nun meine Beine und wann? Ich habe wirklich Angst vor eingewachsenen Haaren. Andererseits ist zu oft peelen auch nicht gut. Anfangs habe ich alle zwei Tage gepeelt. Aber nach einer Woche Epilierer dachte ich mir: „Das kann nicht gut sein.“ Nun will ich es noch einmal pro Woche machen. Bisher klappt das gut, ich hatte keine eingewachsenen Haare.

Nach zweieinhalb Wochen Epilierer muss ich sagen, dass dies offenbar der Zyklus ist, in dem meine Beinhaare nachwachsen. Denn ich merkte plötzlich, dass wieder ganz schön viele Haare zum Vorschein kamen. Es konnte sich nicht nur um die paar Haare handeln, die ich vielleicht bei den ersten Durchgängen nicht zu fassen bekommen habe. So alle vier Tage war zuletzt der Rhythmus. Aber in dieser Phase wurde es irgendwie nervig. Da habe ich praktisch drei Abende hintereinander für ca. 15 Minuten epiliert. Ich hätte das auch noch am vierten Abend machen können. Aber da hatte ich dann keine Lust mehr. Das Hautgefühl war dann doch eher wieder stoppelig, wenn auch nicht so schlimm wie beim Rasieren. Ich werde mal beobachten, wie so eine Phase zu händeln ist (wenn die nächste kommt). Wenn nicht gerade der pralle Sonnenschein vom Himmel brennt kann man ja auch ein bis drei Tage bei langer Hose „wachsen lassen“ und dann epilieren. Aber ausgerechnet zu dem Zeitpunkt mussten meine Beine jeden Tag glatt sein, deshalb musste ich jeden Tag ran. Allerdings muss man sagen, dass natürlich immer nur sehr vereinzelt Haare zu sehen waren. Der optische Eindruck war also viel besser, als beim Rasieren (wo ja nicht nur gefühlt, sondern wirklich alle Haare gleichzeitig nachwachsen und das sieht dann entsprechend unattraktiv aus). Eventuell ist so ein Aufsatz, wie Braun ihn auch anbietet, der gleichzeitig epiliert und rasiert in so einem Fall eine gute Wahl. Ich finde aber, wenn man die Zeit hat, sollte man ruhig gründlich epilieren. Sehr positiv ist auch, dass der Braun Epilierer wirklich auch sehr kurze Haare zu packen bekommt. Nicht alle, aber sehr, sehr viele. Das ist super, man muss also nicht warten, bis die Haare lang und deutlich sichtbar sind im Sommer – denn wer will das schon?

Auch noch aufgefallen ist mir, dass der Epilierer bei längerem Gebrauch zunehmend warm wird am Kopf. Wenn man doch mal eine längere Epilier-Session einlegen möchte ist das nicht ganz so günstig, wie ich finde. Aber es hält sich im Rahmen. Inzwischen ist mir übrigens auch einmal der Akku leer gegangen. Aber erst am dritten Tag, ich habe geschätzt 15-20 Minuten pro Tag epiliert. Zum aktuellen Zeitpunkt muss ich übrigens sagen, dass ich beim Epilieren der Unterschenkel kaum noch Schmerz verspüre. Unangenehm wird es erst oberhalb der Knie.

So, ein sehr langer Bericht. Nächste Woche folgt erstmal wieder eine Produktbewertung - ich will ja niemanden langweilien. In ein oder zwei Wochen werde ich wieder über den Epilierer berichten und erzählen, wie es mir weiter so ergangen ist.

Fazit bisher: Epilieren macht doch deutlich mehr Arbeit als erwartet (und astronomisch mehr Arbeit als in der Werbung versprochen). Trotzdem finde ich es bisher viel angenehmer. Meine Beine sind an viel mehr Tagen vorzeigbar als vorher, und dass es meiner Haut so gut geht finde ich super. Ich hoffe, ich kriege es noch irgendwie geregelt, dass ich seltener epilieren muss. Außerdem wage ich mich jetzt mal langsam zu anderen Körperstellen vor.

Freitag, 20. Juli 2012

Serie: Ein Epilierer im Anfänger-Test - Teil 2


Meine ersten Erfahrungen mit dem Silk-épil 7 von Braun habe ich inzwischen gemacht. Vor dem ersten Versuch war ich natürlich ziemlich gespannt. Ich hatte die Haare an meinen Beinen (wir reden im Moment von allem bis knapp über das Knie) extra ein paar Tage nicht angerührt, damit sie etwas länger werden. Am besten epiliert man laut Anleitung, wenn die Haare zwischen 3 und 5 Millimetern lang sind. Sind sie länger kann man sie mit dem Trimm-Rasier-Aufsatz auf die richtige Länge stutzen. Ich habe nicht nachgemessen, denke aber, dass sie ca. 3 Millimeter lang waren.

Massage-Aufsatz.

Die ersten Epilierversuche habe ich über der Badewanne unternommen. In der einen Hand den Epilierer, in der anderen den Duschkopf, aus dem leicht warmes Wasser tröpfelte. Ich bin ganz ehrlich: die ersten Züge waren ordentlich schmerzhaft. Das liegt natürlich daran, dass es zu diesem Zeitpunkt viele Haare zu zupfen gab und viele gleichzeitig ausgerissen wurden. Je weniger Haare es wurden, desto erträglicher wurde der Schmerz. Von den Massage-Rollen im Aufsatz habe ich wenig an positivem Effekt verspürt. Deutlich geholfen hat hingegen das warme Wasser. Dadurch wurde der Schmerz direkt gelindert. Ich empfand es jedenfalls als sehr angenehm.

Insgesamt war ich mit dem ersten Versuch sehr zufrieden. Der Epilierer arbeitete gründlich. Es war nicht nötig, über jede Stelle zig mal drüber zu gehen. Epiliert habe ich auch erst einmal nur auf der unteren Geschwindigkeitsstufe, um es nicht gleich zu übertreiben. Ich habe fast alle Haare entfernt bekommen (der nächste Tag im kurzen Kleid war kein Problem). Natürlich war die Haut nach der Anwendung gereizt und leicht gerötet. Ich habe direkt den Sundance Apres-Balsam benutzt und damit hat sich die Haut schnell beruhigt. Am nächsten Tag (ich habe abends nach dem Duschen und vorm Schlafengehen epiliert) war von Reizungen nichts mehr zu sehen. Gedauert hat die ganze Prozedur zirka 30 bis 40 Minuten.

Am nächsten Tag habe ich abends zirka weitere 20 Minuten verwendet, um noch einmal nachzuarbeiten. Die vorab rasierten Haare wachsen ja alle in unterschiedlicher Geschwindigkeit nach, so dass ich damit rechnete, diesen Schritt noch einige Male machen zu müssen. Diesmal habe ich ohne Wasser epiliert. Da es schon viel weniger Härchen waren, die noch standen – im Gegensatz zum Vortag – war diesmal das Schmerzempfinden kein Problem.

Zwei Tage später habe ich morgens wieder epiliert. Diesmal zirka knapp 30 Minuten. Ich muss sagen, dass mich überrascht, wie viele Haare dabei wieder zusammen kamen. Ich habe mich auch gefragt, ob der Epilierer einige Haare wohl nicht mit Wurzel auszupft, sondern eher abreißt (so dass sie nach wenigen Tagen schon wieder nachwachsen und zu sehen sind). Aber bisher ist das nur ein Gedankenspiel. Epiliert habe ich wieder trocken. Da es nicht so viele Haare waren, war das wieder kein Problem. Vorher habe ich die mitgelieferten Pre-Epilation-Wipes benutzt. Ich denke, dass sie nur die Funktion haben, die Beinhaut zu säubern und zu entfetten. Einen wirklich Nutzen gemerkt habe ich nicht. Dafür war der Geruch ganz angenehm. Ich habe aber auch schon gesehen, dass man sie in Deutschland offenbar gar nicht nachkaufen kann.

Pre-Epilation Wipes: in Deutschland offenbar nicht erhältlich.
Erstes Fazit nach den ersten Versuchen: bisher gefällt mir der Epilierer ganz gut. Wie erwartet braucht der Anfang etwas Durchhaltevermögen und Zeit. Ich hoffe, dass ich schon bald nicht mehr so oft epilieren muss. Wenn nicht wäre der Kauf ein Reinfall. Ein Lob an Braun: 100-Tage-Geld-zurück-Garantie ist wirklich ein vernünftiger Testzeitraum. Bei anderen Produkten ist er ja oft kürzer und ihr kennt das vielleicht, dann kommt einem was dazwischen und irgendwie behält man am Ende ein Produkt, mit dem man gar nicht wirklich zufrieden ist. Aber 100 Tage sollten ausreichen, um den Epilierer bewerten zu können. Während mir die Optik der Beine sehr gut gefällt, ist das Hautgefühl deutlich anders als nach dem Rasieren – einfach weniger glatt. Das liegt an kleinen Hautschüppchen etc. Beim Rasieren entfernt man diese mit. Ein bisschen schade, denn ich mag dieses ganz glatte Gefühl. Andererseits: es hält ja doch immer nur knapp einen Tag.

Nächste Woche gibt es erst einmal wieder eine Produktbewertung für euch. Danach denn der Bericht über meine weiteren Erfahrungen aus dem ersten Monat mit dem Epilierer.

Freitag, 13. Juli 2012

Serie: Ein Epilierer im Anfänger-Test


In der nächsten Zeit erwartet euch hier eine Serie. Es geht um einen Epilierer, den „Braun 7681 WD Silk-épil 7 Legs, Body and Face Wet and Dry“. Gründe für die Serie gibt es mehrere. Zum einen probiere ich den Epilierer aktuell aus und möchte euch die Möglichkeit geben, mich bei dieser Testphase zu begleiten. Ich denke nicht, dass sich all meine Erfahrungen in einen einzigen Beitrag zusammen fassen lassen (ohne dass dieser sehr lang würde), deshalb bekommt ihr meine Eindrücke Stück für Stück mitgeteilt. Ich hoffe, euch sagt diese Form der Berichterstattung zu. Ihr dürft mir wie immer gerne ein Feedback in den Kommentaren geben.
Zudem hat die Serie noch zwei sehr pragmatische Gründe. Zunächst verschafft es mir ein wenig Luft. Ich muss nämlich sagen, dass ich in letzter Zeit immer öfter die Befürchtung habe, dass es irgendwann einfach kein Produkt mehr gibt, das ich euch vorstellen kann. Ich teste ja alles an mir selbst und auch gerne etwas länger und allmählich erreiche ich den Punkt, wo ich mich durch alles durch getestet habe. Inzwischen verbringe ich auch weniger meiner Freizeit bei dm auf der Suche nach interessanten Produkten. Das ist eine Sache, die sich einfach so ergeben hat und ich vermisse es ehrlich gesagt auch nicht. Aber fürs Bloggen ist es leider eher kontraproduktiv. Naja, wir werden sehen, wohin die Reise in Zukunft geht.

Mit dem zweite pragmatischen Punkt beginnt direkt der Bericht über den Epilierer. Die Kosten. 100,59 Euro habe ich bei Amazon bezahlt. Ich zahle ja alles, was ich hier teste, aus eigener Tasche (und brauche es ja auch irgendwie). Aber wenn ich soviel ausgebe, dann darf es sich für meine Bloggerei auch ruhig ein wenig lohnen. Ich hoffe, ihr verzeiht das ;-).

Gut, kommen wir zur Vorberichterstattung. In dieser Woche kam der Epilierer bei mir an. Im Paket enthalten ist das Gerät selbst mit einem Epilierkopf. Zu diesem gibt es mehrere Aufsätze. Einen „HochfrequenzMassage-Aufsatz“, einen „EffizienzPro-Aufsatz“, einen Aufsatz für die Achsel und einen für Gesichtshärchen. Außerdem ist ein Rasieraufsatz mit einem OptiTrim-Kamm enthalten. Dazu kommen ein kleines Säckchen, ein Pinsel, ein Ladegerät und sogenannte „Pre-Epilation Wipes“. Hauptsächlich habe ich den Epilierer für die Beine gekauft, weil mich das ewige Rasieren im Moment wieder extrem stört. Fast jeden Tag ran zu müssen im Sommer (wo man viel Bein zeigt) nimmt zu viel Zeit in Anspruch. Ich hatte schon vor langer, langer Zeit einmal einen Epilierer, der sich aber irgendwie nicht bei mir durchgesetzt hat. Da Braun eine 100-Tage-Geld-zurück-Garantie anbietet, wollte ich der Sache einmal eine neue Chance geben. Denn Kaltwachsstreifen, Enthaarungscremes – das habe ich alles schon ausprobiert und es überzeugt mich einfach nicht.

Pre-Epilation Wipes (links), Effizienz-Aufsatz, Epilier-Aufsatz für die Achseln und Pinsel (oben), Rasieraufsatz, OptiTrim-Kamm, Epilier-Aufsatz fürs Gesicht (Mitte), Ladegerät (unten), Epilierer mit Massage-Aufsatz und Transportsäckchen (rechts).

Warum ist es dieser Epilierer geworden? Ich habe lange im Internet gesucht, welchen Epilierer ich mir bestellen soll. Wichtig war mir die Verwendung in Dusche oder Bad, außerdem die Vielzahl der Aufsätze. Ich muss allerdings sagen, dass mich die im Nachhinein etwas enttäuscht. Den Rasieraufsatz finde ich praktisch, aber brauchen werde ich ihn vermutlich kaum. Eventuell wird irgendwann der kleinere Aufsatz für Achseln und Bikinizone interessant. Aber eigentlich handelt es sich dabei nur um eine Plastikkappe, die einen Teil der Pinzetten abdeckt. Macht Sinn, wenn weniger Härchen gleichzeitig gezupft werden, ist es weniger schmerzhaft, aber irgendwie hatte ich mir da mehr versprochen.

Trotzdem muss ich sagen: der Epilierer macht zunächst einen guten und soliden Eindruck. Es gibt zwei „Geschwindigkeitsstufen“, die über ein Rädchen zu regeln sind. Das ist nicht unglaublich praktisch, wie ich finde, aber es lässt sich gut bedienen. Sehr hilfreich ist das eingebaute Licht, das hilft, die Härchen sichtbar zu machen. Toll finde ich, dass der Epilierer wirklich innerhalb einer Stunde aufgeladen ist und bisher beim Epilieren auch noch nicht schlapp gemacht hat.

Soweit mein Vorbericht und „Vorgeplänkel“. In der nächsten Woche gibt es den ersten Erfahrungsbericht.
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