Posts mit dem Label Haarkur werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Haarkur werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 22. März 2013

Bewertung der Isana Hair Soforthilfe-Kur Intensiv-Pflege

Wenn ihr diesen Text lest, habe ich gerade einen einmonatigen, beruflichen Aufenthalt in Berlin hinter mir. In meiner dortigen Wohnung hatten meine Haut und meine Haare besonders mit einem zu kämpfen: der trockenen Luft. Nach ein paar Tagen habe ich mich schon gar nicht mehr getraut meine vorher eigentlich recht gesunden Haare offen zu tragen, weil ich das Gefühl hatte, mir hängen so trockene Zipfel im Gesicht. Meine Haarkur hatte ich nicht mit dabei und so habe ich mir bei Rossman eine Einmal-Haarkur gekauft.

Leider konnte ich bei codecheck keine Bewertung der Inhaltsstoffe finden. Gerade in diesem Fall hätten sie mich sehr interessiert. Ich kann nach eigener Bewertung eigentlich nur sagen, dass die Kur leider nicht silikonfrei ist, aber offenbar auch keinen großen Anteil Silikone enthält. Beim Preis von 69 Cent für 20 Milliliter erwarte ich allerdings auch nicht ernsthaft sensationelle Inhaltsstoffe. Die Menge hat bei mir für eine Anwendung gereicht. Wer sehr lange Haare hat, dem empfehle ich zwei Packungen. Für kürzere Haare gut zu wissen: man kann die Tube temporär wieder verschließen, wenn man die Kappe umgedreht wieder auf die Tube setzt.

Die Haarkur hat mich in ihrer Anwendung positiv überrascht. Erst hatte ich nach dem Ausspülen ein bisschen Sorgen, dass meine Haare eventuell schnell fettig wirken könnten, aber dem war nicht so. Stattdessen fühlten sich die Haare, als sie dann wieder trocken waren, ganz, ganz weich an. Ehrlich gesagt wohl fast zu weich, um sich noch gut stylen zu können. Aber mir war das in dem Moment nicht so wichtig. Wirklich überrascht war ich, dass dieses überdeutlich weiche Gefühl auch nach der nächsten Haarwäsche noch anhielt. Das hatte ich noch nie bei einer Haarkur. Natürlich merkt man langfristig, dass die Haare gesünder wirken, wenn man regelmäßig eine Kur verwendet. Aber dieser direkte, weiche Effekt, den ich bei allen Haarkuren habe, war bisher immer nach der nächsten Haarwäsche wieder weg. Ein wirkliches positives Erlebnis. Wenn ich meine Haare das nächste Mal retten will, dann kann es durchaus sein, dass ich wieder zu dieser Kur greife.

Zudem fand ich sehr praktisch, dass ich die Kur während des Duschens verwenden konnte. Ich habe sie also anstatt der Spülung in die nassen Haare einmassiert und dann kurz meine Beine gepeelt und dann die Kur wieder ausgespült. Damit lag die Einwirkzeit vermutlich bei zirka zwei bis drei Minuten und war somit etwas länger als laut Packung notwendig.

Bewertung:
Pflegewirkung: 4,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4,5 von 5 Punkten
Anwendung: 4 von 5 Punkten

Freitag, 15. Februar 2013

Bewertung der Alverde Repair-Haarbutter


Es gibt für mich drei Gründe, aus denen ich neue Pflegeprodukte ausprobiere. Der seltenste ist Neugier: wegen ihr kaufe ich auch schon einmal Produkte, für die ich – rational betrachtet – gar keine richtige Verwendung habe. Ein weiterer ist die Suche nach dem optimalen Produkt für mich. In einigen Kategorien bin ich glücklich und versorgt, in einigen aber auch nicht. An dritter Stelle stehen Produkte, von denen ich mir erhoffe, dass sie mein Pflegeleben leichter machen. Dazu gehört auch die Alverde Repair-Haarbutter. (Deren Name ich übrigens gar nicht gut finde: entweder Englisch, oder Deutsch – aber doch nicht so eine komische Mischung!)


Ich bin nämlich eigentlich ein richtiger Haarkur-Muffel. Ich weiß, dass man regelmäßig Haarkuren benutzen sollte, wenn man sich nicht frühzeitig von seinen Haaren trennen möchte. Ganz besonders wenn man, so wie ich, lange Haare trägt. Trotzdem bin ich oft viel zu faul für Haarkuren. Ich mag einfach den zusätzlichen Arbeitsschritt nicht: Haare nach dem Waschen trocknen, Haarkur auftragen, einwirken lassen, Haare wieder nass machen (beim Auswaschen) und wieder trocknen (und dann natürlich noch bürsten etc.). Die Einwirkzeit nicht mitgerechnet dauert das Haarewaschen so zehn bis 20 Minuten länger. Das Besondere an der Alverde Repair-Haarbutter ist nun, dass man sie auch vor dem Haarewaschen auftragen kann, also ins trockene Haar. Laut Anwendung muss man sie dann nur noch einwirken lassen und sich im Anschluss ganz normal die Haare waschen. Die Anwendung ist also wirklich einfach – und nach meinen Test kann ich sagen: sie ist es tatsächlich.

Die feste Haarbutter lässt sich aus dem Tiegel sehr gut entnehmen.

Der Auftrag der Haarbutter geht wirklich gut. Die Konsistenz ist relativ fest, aber so kleckert nichts, während man die Haarbutter in die Haare einmassiert. Wirklich überrascht war ich, dass ich wirklich das Gefühl hatte, die Haarbutter zieht in die Haare ein. Normalerweise kenne ich das nur von Creme auf Haut. Ich habe das Gefühl, recht viel Produkt zu brauchen. Aber die Packung ist groß (200 Milliliter), damit kommt man schon einige Zeit zurecht. Kurz nachdem ich die Haarbutter aufgetragen habe, werden meine Haare hart und fest. Das fühlt sich nicht angenehm an, ist für fünf bis zehn Minuten aber problemlos zu ertragen.

Und dann hüpfe ich einfach unter die Dusche, spüle die Haare erst nur mit Wasser etwas aus, benutze danach ein Shampoo und bin fertig. Auf eine Spülung verzichte ich in diesem Fall. Die Haarbutter lässt sich recht gut entfernen. Anders als sonst shampooniere ich meine ganzen Haare (sonst spare ich die Längen aus). Einmal habe ich zudem die Haare zweimal gewaschen, weil ich das Gefühl hatte, dass sich noch Rückstände im Haar befinden. Aber sowohl mit Alverde-Haarshampoo als auch konventionellen Produkten hatte ich keine Probleme mit der Haarbutter.

Pflegeversprechen und Inhaltsstoffe.

Die trockenen Haare fühlen sich im Anschluss schön glatt, natürlich und gepflegt an. Ich empfinde das als sehr angenehm. Bei manchen Haarkuren habe ich ein etwas zu künstlich glattes Haargefühl, das gefällt mir hier viel besser. Allerdings verfliegt dieses Gefühl bei der nächsten Haarwäsche wieder etwas – das ist bei mir bei allen Haarkuren so.

Laut Verpackung kann man die Haarbutter auch nach der Haarwäsche als Leave-In Produkt benutzen. Das habe ich bisher nicht ausprobiert, da ich sehr feine Haare habe und deshalb wenig gute Erfahrung mit Leave-In Produkten gemacht habe. Diese beschweren meine Haare meist zu sehr.

Gekostet hat die Haarbutter knapp 4 Euro (bei amazon bekommt man sie im 6er-Pack: da frage ich mich, wer soll das alles aufbrauchen?) 


Bewertung:
Pflegewirkung: 4,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4,5 von 5 Punkten
Anwendung: 4,5 von 5 Punkten

Freitag, 2. Dezember 2011

Bewertung der Balea Feuchtigkeits-Aufbaukur Aprikose + Milch


Eine von mir extrem vernachlässigte Produktkategorie aus dem Drogeriemarkt sind Haarkuren. Ich bin da schlicht und einfach zu faul für, muss ich leider ehrlich zugeben. Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich mir mal eine Haarkurflasche von Alverde gekauft habe und bestimmt den halben Inhalt wegschmeißen musste, weil ich sie einfach nicht verbraucht habe und sie irgendwann schlecht wurde. Aber: ich habe mir vor einiger Zeit vorgenommen, dass sich das ändern muss. Ich habe lange Haare und lasse sie gerade sogar wieder ein Stückchen länger wachsen. Da ich stumpfes, ungesund aussehendes Haar hasse (nicht nur bei mir, sondern auch, wenn ich es bei anderen Menschen sehe), gibt es ja eigentlich auch nur diese eine Möglichkeit: Haare pflegen. Und hier muss ich leider sagen: Shampoos und Spülung tun das nun einmal nicht (zumindest bin ich dieser Meinung). Sicherlich gibt es „gute“ und „schlechte“ Shampoos, je nach Haartyp. Aber ich glaube, wer seine Haare wirklich mit Nährstoffen versorgen will, der muss leider zu einer Haarkur greifen. (Übrigens keine Spülung VOR der Haarkur anwenden, denn die schließt die Haarstruktur und die Nährstoffe würden dann schlechter aufgenommen).

Das Sachet von vorne.

Nachdem ich also schlechte Erfahrungen mit Haarkuren in Tuben gemacht habe, habe ich mir für mein Projekt „1x die Woche Haarkur“ die Balea Feuchtigkeits-Aufbaukur Aprikose + Milch gekauft. Denn: die gibt es im Sachet (20 Milliliter) und ein Sachet kostet nur 65 Cent (wenn ich mich richtig erinnere). Ein weiterer Grund, aber der ist nun wirklich sehr subjektiv: ich liebe den Geruch der Aprikose+Milch-Produkte. Ich benutze zwar im Moment nur die Haarkur, aber auch die riecht super lecker nach Aprikose und gar nicht künstlich. Der Geruch hält sich auch etwas in den Haaren. Das finde ich toll.

Die Konsistenz der Haarkur ist recht flüssig, einen Tick flüssiger als Joghurt würde ich sagen. Für eine Anwendung ohne zu Kleckern ist sie – zumindest in meinem Fall – sogar zu flüssig. Aber das ist auch das einzige Manko in der Handhabung. Die Kur lässt sich gut ins Haar einmassieren (direkt am Ansatz spare ich die Haare aus, damit es nicht fettig wirkt). Auf der Packung ist angegeben, dass sie fünf Minuten einwirken soll. Ich lasse sie meist länger einwirken. Je nachdem, wie viel Zeit ich habe. Die Packungsgröße ist – solltet ihr nicht hüftlange Haare haben – absolut ausreichend. Ich habe, wie gesagt, lange Haare (bis Mitte Rücken ungefähr) und ich brauche kein ganzes Sachet. Ich fülle den Rest dann immer in eine Kosmetikflasche um und verbrauche ihn, sobald genug übrig geblieben ist. Ich habe es allerdings auch schon einmal geschafft, den kompletten Inhalt in meinen Haaren unterzubringen – das dauert dann nur länger. Was ebenfalls lange dauert (aber das ist meiner Erfahrung nach bei jeder Kur so): das gründliche Ausspülen. Wirklich nervig, aber es muss leider sein.

Rückseite. Anklicken für größere Ansicht.
Kommen wir zum wichtigsten Punkt: der Pflegewirkung. Ich finde sie gut bis sehr gut. Meine Haare sind mit Kur deutlich gepflegter als ohne. Die Langzeitwirkung ist wirklich schwer zu beurteilen. Ich glaube schon, dass meine Haare jetzt gesünder sind, wo ich regelmäßig eine Haarkur mache (jede Woche schaffe ich es übrigens dann doch nicht; allein während der Umzugszeit gab es einfach wichtigere Dinge). Gerade war ich auch beim Friseur und dort lasse ich immer „die trockenen Spitzen abschneiden“. Und diesmal sagte die Friseurin da sei nur ein sehr kleines Stückchen trocken. Das war vorher deutlich mehr. Ob das jetzt nur an der Kur liegt: wer weiß das schon? Ich bin zumindest soweit zufrieden, dass ich die Kur weiterhin benutzen werde.

Bewertung:
Pflegewirkung: 4,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 5 von 5 Punkten
Anwendung: 3 von 5 Punkten

Wie haltet ihr es mit Haarkuren? Benutzt ihr sie regelmäßig? Haltet ihr sie überhaupt für sinnvoll? Oder seid ihr, wie ich, zu faul um regelmäßig eine Haarkur anzuwenden?

Vorschau: Nächste Woche blogge ich über das "Guhl Kopfhaut Sensitiv-Shampoo".
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...