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Freitag, 8. Februar 2013

Bewertung der Denman Haarbürste D3

Ich habe hier ja schon häufiger darüber berichtet, dass ich mit meinen Haarbürsten nicht mehr so richtig zufrieden war. Früher habe ich einfach alle paar Jahre eine neue in der Drogerie gekauft und mir noch so viele Gedanken darüber gemacht. Aber inzwischen störte mich entweder, dass die Bürsten nicht gut zu reinigen waren oder sich schnell scharfe Kanten bildeten.

Denman D3
Um endlich Ruhe mit meinen Bürstenproblemen zu haben, habe ich etwas mehr Geld – bei Amazon zirka 11 Euro – in die Hand genommen und mir eine Denman-Haarbürste (D3) gekauft. Ein wichtiger Unterschied: bisher hatte ich immer Massagebürsten, diese Bürste ist nun eine gewöhnliche Stylingbürste mit ganz leicht spitz zulaufenden Borsten. Die Umgewöhnung hat etwas gedauert, am Anfang fand ich die Bürste sehr kratzig auf der Kopfhaut. Aber schlussendlich war es ähnlich wie bei der Umstellung von einer Handzahnbürste auf eine elektrische Zahnbürste: am Anfang ist es ein paar Tage unangenehm, aber ich habe mich schnell auf die neue Bürste einstellen können. Positiv aufgefallen ist mir die große Anzahl an Borsten, die zudem noch sehr eng beieinander stehen. Für meine dünnen Haare ist das Prima, weil sie so gut voneinander getrennt werden.

Die Bürste in ihren Einzelteilen.

Wirklich toll an der Bürste sind zudem die Möglichkeiten zur Reinigung. Das besondere ist, dass man die Borstenreihen aus dem Bürstenkissen herausnehmen kann. So kann man die Bürste auch zwischen den Borsten ganz hervorragend reinigen. Ihr könnt es auf den Fotos sehen. Das Entfernen der Borsten ist sehr einfach und deshalb reinige ich die Borsten und das Kissen zirka alle zwei bis drei Wochen mit warmem Wasser und Haarshampoo und danach ist die Bürste wie neu. Deshalb bin ich mit meinem Kauf rundum zufrieden.

Die Bürste "aufgeklappt".

Freitag, 30. November 2012

Bewertung der Ebelin Profi-Massagebürste


Es wird Zeit, dass ich euch mal wieder von einer Bürste berichte. Ich kaufe meine Haarbürsten schon sehr lange bei dm. Ich weiß, man kann für Bürsten sehr viel mehr Geld ausgeben, aber bisher sah ich dazu keine Notwendigkeit. Irgendwann wollte ich mir dann aber doch einmal etwas gönnen und habe mir die Profi Massagebürste von dm gekauft. Zirka 7 Euro kostete die Bürste und wird damit beworben, dass sie „antistatisch und ionisierend“ ist.

Die Ebelin Profi-Massagebürste.

Eins muss ich noch vorwegschicken: ich bin recht pingelig, was meine Haarbürsten angeht. Nach jedem Bürsten entferne ich die Haare, die in der Bürste hängen geblieben sind größtenteils und regelmäßig ganz akribisch auch alle weiteren Haare, die sich etwas fester in der Bürste verfangen haben. Außerdem wasche ich alle zwei bis drei Wochen die Bürste mit Shampoo aus. Zudem verwende ich kaum Pflegeprodukte, die Bürste wird also nicht übermäßig belastet (und ich kämme mit ihr auch keine nassen Haare).

Und weil das so ist, bin ich äußerst enttäuscht von der ebelin-Bürste. Es fing damit an, dass meine Haare durch die Bürste regelrecht elektrisch aufgeladen wurden (von wegen „antistatisch“). Gleichzeitig zog sie Staub magisch an. Ich hatte sie unter dem Waschbecken auf einem Schränkchen liegen und musste plötzlich jede Woche meine Bürste waschen, weil sie so viel Staub anzog. Der sammelte sich in der Bürste und ich verteilte ihn mehr oder weniger in meinen Haaren – sehr ärgerlich. Zum Glück wurden beide Probleme nach einigen Waschgängen (zirka 10) besser. Wegtun wollte ich sie in dieser Zeit nicht, weil mich dann doch das Geld geärgert hätte.

Detailansicht: Nach dem Reinigen mit Shampoo ist die Bürste immer noch verklebt.
Trotzdem habe ich die Bürste nun vor einiger Zeit entnervt aussortiert und nur behalten, damit ich für euch ein Foto davon machen kann. Nachdem es einige Zeit lang gut war und ich mit der Bürste einigermaßen klargekommen bin, fiel mir auf, dass die Bürste zunehmend beim Reinigen nicht mehr sauber wurde. Vielleicht könnt ihr es in der Detailaufnahme erkennen: an den einzelnen Borsten hat sich ein richtiger Film festgesetzt, der auch mit Shampoo nicht mehr abgeht. Das wars dann, damit habe ich die Bürste endgültig aussortiert. Mit sowas durch meine Haare zu gehen finde ich unappetitlich.

Ich kann euch nach dieser Erfahrung leider von den ebelin Profibürsten nur abraten. Früher hatte ich andere ebelin-Bürsten und mit diesen das Problem nicht. Mein Versuch, zu den "normalen" Ebelin-Bürsten zurück zu kehren hat leider keinen Erfolg gezeigt. Mit der Ebelin Massagebürste (ohne "Profi") bin ich nun ebenfalls nicht mehr glücklich. Schon nach kurzer Zeit sind bei ihr die Borsten so kaputt (die kleine schwarze Plastikkappe oben drauf ist angebrochen), so dass meine Haare beim Bürsten vermutlich eher aufgeraut, als geglättet werden. Deshalb habe ich mir nun eine Bürste aus dem Friseurbedarf besorgt. Hoffentlich ist die besser.

Aber mal eine Frage an euch: habt ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht? Und habt ihr eine Ahnung, wie sowas sein kann (also erst das Elektrisieren der Haare und dann zum Schluss dieser Film an den Borsten)? Für Tipps wäre ich total dankbar.
Und ich hoffe ihr fandet das Bild meiner alten Bürste nicht zu ekelig... :-)

Freitag, 6. Juli 2012

Ebelin Bürste mit Naturborsten


Diesmal geht es in meinem Bericht wieder um ein Beauty-Helferlein und zwar um eine Haarbürste mit Wildschweinborsten. Eine solche habe ich mir beim dm gekauft, nachdem ich im Internet mehrmals auf den Hinweis gestoßen bin, dass eine solche Bürste bei leicht nachfettendem Haar hilft. Angeblich transportieren die Borsten den Talg von der Kopfhaut in die Haarlängen. Die Kopfhaut wirkt weniger fettig und die Längen werden gepflegt. Soweit die Theorie, wie ich sie verstanden hatte.



Ich habe sehr dünnes Haar, deshalb hat es mich gefreut auf der Bürste zu lesen, dass sie speziell für feines Haar besonders geeignet ist. Außerdem soll sie antistatisch wirken. Letzteres ließ sich bei der Anwendung leider nicht bestätigen. Aber der Reihe nach. Normalerweise bürste ich meine Haare mit einer normalen Massagebürste. Ganz ohne geht es auch mit der Naturborsten-Bürste nicht. Denn im Gegensatz zu den weiter entfernt stehenden Borsten der Massagebürste, die ja eher stränchenweise kämmen, hat man bei den Naturborsten zwar das Gefühl, dass sie jedes Haar erfassen, dafür dringen sie selbst durch meine dünnen Haare nicht komplett durch. Ich könnte damit also höchstens mein Oberhaar bürsten,während darunter alles durcheinander bleibt – das will ich natürlich nicht. Dass die Borsten so vielzählig sind und anscheinend jedes Haar erfassen hat aber auch den Vorteil, dass es dadurch ausgesprochen glatt und glänzend wirkt.

Leider habe ich jedoch das Gefühl, dass meine Haare sich durch die Naturborsten eher aufladen und nach einem Bürstenstrich so manches Mal elektrisiert gen Himmel stehen. Das finde ich sehr unschön. Das Gefühl auf der Kopfhaut ist zwar wirklich prima, aber mit der Naturborsten-Bürste werden meine Haare leider ziemlich platt an den Kopf gedrückt, das gefällt mir nicht so gut. Auch eine positive Auswirkung auf die „fettig“ scheinenden Haare habe ich nicht ausmachen können. Vielleicht stellt sich das erst nach mehrfacher Anwendung ein. Aber dadurch, dass ich immer noch eine zweite Bürste brauche und zudem meine Haare elektrostatisch auflade, hatte ich auf die Naturborsten nie soviel Lust, dass ich das ausprobiert hätte. Inzwischen verwende ich sie meist nur noch, wenn ich meine Haare sehr glatt tragen will und feiner gebürstet brauche, als es mit der Massagebürste möglich wäre.



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