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Freitag, 28. Dezember 2012

Bewertung der Nivea Happy Time Cremedusche


Nachdem einen die festliche Weihnachtsstimmung durch den dunklen Dezember getragen hat und auch die Vorfreude auf Silvester einen fröhlich stimmt, folgt leider bald der deutlich weniger spektakuläre Januar. Gefühlt ist das für mich der dunkelste Monat des Jahres. Die Lust auf Frühling wächst, aber der ist dann immer noch eine ganze Zeit lang hin.


Zum Glück hat man mit Pflegeprodukten ein klein wenig die Möglichkeit, sich den Sommer wieder ins Bad zu holen. Ein Beispiel dafür ist das Nivea Duschgel Happy Time – mein erklärtes Lieblingsduschgel. (Genauer gesagt ist es eine Cremedusche.) Ich liebe den kräftigen Duft nach frischen Orangen, mit einem leichten Hauch von Buttermilch (obwohl keine Buttermilch drin ist, aber für mich riecht es so). Wie bei allen Nivea Duschcremes, die ich kenne, ist das Gefühl auf der Haut sehr fein und cremig. Somit kann man sich prima in einen Hauch von Orange einhüllen. Von mir also die absolute Empfehlung: schnuppert einmal an diesem Duschgel. Vielleicht ist der Geruch auch etwas für euch. (Ich kenne kein Produkt, das vergleichbar duftet, sonst würde ich euch das hier selbstverständlich nennen.)


Die Pflegewirkung des Duschgels ist durchschnittlich bis gut. Es trocknet meine Haut nicht aus, pflegt sie aber auch nicht übermäßig. Wie bereits erwähnt, erwarte ich das von einem Duschgel allerdings auch nicht. Der Preis ist auch in Ordnung. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich zirka 3 Euro für die Cremedusche bezahlt.

Bewertung:
Pflegewirkung: 3,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4 von 5 Punkten
Anwendung: 5 von 5 Punkten

Freitag, 7. Dezember 2012

Bewertung des Nivea Calm&Care Deos


Ich habe wieder einmal ein Deo ausprobiert. Das „Calm & Care“ von Nivea. Ich bin ja bekennender Fan von Nivea-Deos. So richtig enttäuscht hat mich noch keines. Das „Calm & Care“ habe ich mir für den Zweck besorgt, der auch schon auf der Verpackung beworben wird. „Unterstützt die Hautregeneration nach der Rasur.“ Inhaltsstoffe wie Panthenol, Hamamelis und der Verzicht auf Alkohol versprechen, dass es sich um ein sehr pflegendes und mildes Deo handelt. Im Bericht über das Balea Soft&Pearls Deo habe ich ja bereits berichtet, dass ich mir mehr Pflege für meine Achselhaut wünsche. Mit normalen Deos ist sie mir auf die Dauer zu gereizt. Und mein Wunsch, endlich ein pflegendes Deo zu finden hört offenbar nie auf, so dass ich dem Nivea Calm&Care Deoroller nicht widerstehen konnte.


Erfreulicherweise hat sich der Kauf gelohnt. Inzwischen benutze ich das Nivea Deo fast schon häufiger, als mein „Standard-Deo“ von Balea. Gründe dafür gibt es zwei. Zum einen trage ich mein Deo nun immer direkt nach dem Duschen auf und nicht erst kurz vor dem Anziehen. Somit sind weiße Deospuren kein so großes Problem mehr wie vorher, da das Deo mehr Zeit hat zu trocknen. Gut, vielleicht liegt es auch am Deo selbst, aber mit dem „Calm&Care“ habe ich noch keine weißen Deospuren auf der Kleidung finden können. Zum anderen ist die Deowirkung des „Calm&Care“ wirklich gut, in meinen Augen. Der Geruch ist sehr seifig, aber unter den Achseln nicht aufdringlich. Ich fühle mich gut vor Schweißgeruch geschützt. Für einen heißen Sommertag würde es vielleicht nicht ausreichen, aber so viele gibt es davon ja eh nicht. Gleichzeitig ist das Deo deutlich pflegender, als andere Deos. Direkt nach der Rasur aufgetragen verspüre ich kein Brennen oder sonstige unangenehmen Nebenwirkungen. Das ist wirklich super! Zwar wäre es sicherlich viel pflegender, eine gute Creme aufzutragen, aber wer hat die schon gerne unter den Achseln? Das Nivea-Deo ist da eine guter Alternative. Denn ich finde, eine gute Mischung aus vernünftigem Deo und Pflege ist sehr schwierig zu finden. Ich werde dem „Calm&Care“ noch eine Weile treu bleiben.

Bewertung:
Pflegewirkung: 3,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4,5 von 5 Punkten
Anwendung: 4,0 von 5 Punkten

Freitag, 28. September 2012

Bewertung der Nivea Pure&Natural Feuchtigkeitsspendenden Gesichtspflege


An vielen Stellen im Netz kann man ja einiges an Kritik über die Inhaltsstoffe lesen, die Nivea verwendet. Auch als die „Pure&Natural“-Serie herauskam, die verspricht, dass die Inhaltsstoffe zu 95 Prozent aus natürlichem Ursprung sind, las ich oft, dass sei alles Schwindel und die Kunden würden für dumm verkauft. Ich gebe zu, dass ich es auch nicht gut finde, wenn etwas als natürlich verkauft wird und die Kunden es als Naturkosmetik kaufen, die es natürlich nicht ist. Aber ich finde das ist kein Grund, Nivea völlig zu meiden. Vor allen Dingen, weil ich mit Nivea-Produkten immer wieder sehr gut zurecht komme.

Umverpackung und Tiegel.

So auch mit der „Pure&Natural Feuchtigkeitsspendenden Gesichtspflege“. Über die Version ohne den „Pure&Natural“-Zusatz habe ich ja hier schon Positives geschrieben. Da ich – wie berichtet – aber gerne eine Gesichtspflege ohne Silikone verwenden möchte und wirklich nirgendwo so richtig fündig geworden bin (günstigere Naturkosmetik habe ich nicht richtig vertragen, ansonsten sind Cremes ohne Silikone sehr teuer), habe ich mich wieder einmal für ein Nivea Produkt entschieden. Einziges großes Manko in meinen Augen: einen Lichtsschutzfilter hat die Creme nicht. Vermutlich passt das nicht ins Konzept von „Pure&Natural“. Gut, wenn man den ganzen Tag im Büro sitzt ist es eh egal. Aber ich verwende trotzdem ganz gerne im Sommer regelmäßig Cremes mit Lichtschutzfaktor um nicht der Gefahr eines Sonnenbrandes ausgesetzt zu sein, sollte ich mich doch einmal längere Zeit unter freiem Himmel aufhalten. Wie dem auch sei: wenn ich die Nivea-Creme verwende muss ich halt vorher überlegen, was mir den Tag über so „blühen“ könnte. Und da dieser Sommer ja eher wenige Sommertage und viele Regentage hat war das an vielen Tagen gar kein Problem.

Pflegeversprechen.
Inhaltsstoffe.
Ansonsten finde ich die Feuchtigkeitspflege prima. Sie riecht relativ intensiv blumig, süß. Aber ich finde den Geruch ganz angenehm, da er in meiner Nase „frisch“ riecht. Dass ein bisschen Aloe Vera drin ist finde ich gut, ansonsten wirbt die Creme damit frei zu sein von Parabenen, Silikonen, Farbstoffen und Mineralöl. Eine gute Sache. Trotzdem lässt sie sich gut verteilen, hat eine sehr gute, leichte Konsistenz für eine Gesichtscreme. Sie ist schnell eingezogen und man kann Make-Up darüber auftragen wenn man möchte. Ich persönlich mag auch das Tiegelchen, in dem die Creme verkauft wird. Es ist aus Glas und macht einen guten Eindruck. Aber das ist Geschmackssache.

Auf der Haut.
Meine Haut kommt mit der Creme auch gut klar. Sie sieht gesund aus, Pickel habe ich (derzeit im Zusammenspiel mit dem Alverde Clear Heilerde Fluid) fast gar keine mehr und trotzdem fühlt sich meine Haut gepflegt an. Für zirka 5 Euro eine wirklich passable Creme. Ich könnte mir vorstellen, dass ich sie häufiger kaufe.

Freitag, 7. September 2012

Erfahrungsbericht Nivea "All-in-1 Täglicher Tiefenreiniger"


Der Zufall wollte es, dass ich drei Proben des neuen Nivea-Produktes „All-in-1 Täglicher Tiefenreiniger“ aus der „Pure Effect“ Serie zu Hause hatte. Ein Produkt dreimal probieren, da kann man dann eigentlich noch kein richtiges Urteil fällen. Ich möchte euch trotzdem über meine Erfahrung berichten, denn nach meinen Proben bin ich froh, dass ich mir keine große Größe dieses Produktes gekauft habe.

Zwei meiner drei Proben.

Normalerweise reinige ich mein Gesicht morgen mit der Alverde Clear Waschcreme Heilerde und abends mit einem Mikrofasertuch ohne Produkt. Statt der Waschcreme habe ich den Tiefenreiniger von Nivea benutzt. Das Produkt ist leicht grünlich und enthält deutliche Peelingkörner. Das ist auch der Hauptgrund, warum ich dieses Produkt eben nicht täglich benutzen wollen würde – zumindest auf die Dauer. Ich halte nicht viel davon, meine Haut täglich zu peelen. Die Anwendung ist typisch für ein Peeling. Ich habe den Reiniger sanft einmassiert, dabei rubbelten die Peelingkörner über meine Haut. Schon ab der zweiten Anwendung kam mir das viel zu aggressiv vor, nach der Verwendung fühlte sich meine Haut gereizt an. Natürlich war sie zugleich absolut glatt, aber so ist das nun einmal, wenn man ein Peeling verwendet. Außerdem habe ich – ganz entgegen dem Produktversprechen – von dem Tiefenreiniger ziemlich viele Pickel bekommen. Sehr unangenehm.
Und das steht drauf...

Was gibt es sonst noch zu dem Produkt zu sagen? Es gibt einen leicht dezenten Duft, den ich nicht richtig einordnen kann. Zusätzlich gestört hat mich, dass es sich nur mit viel Wasser wieder von der Haut nehmen lässt. Morgens vor der Arbeit ist jede Sekunde kostbar. Die Waschcreme kann ich mir viel schneller aus dem Gesicht waschen.

Eigentlich interessiert mich die Pure Effect-Serie übrigens sehr. Denn die Vermarktung mit der Aussage, für „erwachsene, unreine Haut“ spricht mich sehr an. Vielleicht probiere ich noch andere Produkte der Serie. Beim Waschgel bleibe ich Alverde erstmal treu.

Fazit: Gut, dass ich es vorher testen konnte. Denn auf die Dauer ist mir diese Produkt zu aggressiv.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Play it again: Neues über bereits getestete Produkte


Inzwischen ist der Blog gut ein halbes Jahr alt und ich habe schon über so einige Produkte berichtet. Heute und auch in ein paar der kommenden Wochen sollen deshalb etwas andere Einträge erfolgen. Ich möchte nicht über ein weiteres Produkt berichten, sondern euch an der Langzeiterfahrung einiger der bisher getesteten Produkte teilhaben lassen. Natürlich berichte ich auch sonst immer erst nach einiger Zeit über die Sachen und gebe niemals „erste Eindrücke“ an euch weiter. Trotzdem verändern sich Haut und Haar und bei so manchem Produkt kann es zwei oder drei Monate dauern, bis man genau weiß, wie und wann es richtig zu verwenden ist – also mir geht das zumindest so ;-).

Ich habe also den kompletten Blog noch einmal gelesen und dabei ist mir aufgefallen, dass ich euch DAS HIER noch sagen wollte:

Ungefähr 1 ½ Tuben lang habe ich dieses Produkt als Nachtpflege verwendet, dann wurde es zu reichhaltig. Insgesamt bin ich trotz mehrerer Versuche mit Naturkosmetik mit ihr nicht so richtig warm geworden. Ich brauche wirklich sehr leichte Cremes und zumindest das Alverde-Sortiment ist meinem Empfinden nach recht reichhaltig. Teurere Naturkosmetik traue ich mich noch nicht so recht auszuprobieren, weil ich die Befürchtung habe, es könnte da ähnlich sein und zum „einfach mal ausprobieren“ sind mir die Sachen meist zu teuer. Besonders was eine Nachtcreme angeht bin ich also immer noch auf der Suche. Derzeit benutze ich die „Entspannende Nachtcreme“ von Balea, weil ganz ohne Nachtcreme meine Wangenpartie viel zu trocken ist. Verwende ich die Creme am Kinn, dann kriege ich dort aber leider Pickelchen. Verwende ich keine Nachtcreme am Kinn, dann wird die Haut dort mit der Zeit sehr rau und schuppt sich sogar leicht. Ihr seht: die Sache ist kompliziert ;-). Wer Tipps hat darf sie sehr, sehr gerne in den Kommentaren loswerden.



Von diesem Shampoo bin ich nach wie vor begeistert, allerdings verwende ich es inzwischen seltener, um die Haare nicht zu stark auszutrocknen, und sogar recht gezielt, wenn ich weiß, dass meine Haare einmal drei Tage ohne Wäsche überstehen müssen. Außerdem verzichte ich inzwischen auf die zweite Shampoonierung. Auch wenn es sich im ersten Moment nicht so anfühlt: es reicht, um die Haare sauber zu kriegen.
Genrell möchte ich an dieser Stelle aber gerne etwas über Naturkosmetik-Haarshampoos sagen. Ich lese bei Facebook immer wieder, dass viele extreme Probleme mit ihren Haaren bekommen, wenn sie auf Alverde-Shampoos umsteigen. Ich habe bis vor einiger Zeit überhaupt nicht auf Inhaltsstoffe in Shampoos geachtet und recht bunt gemischt, was auf meinen Kopf kam. Darunter auch z.B. Pantene ProV (also Silikonhaltige Shampoos). Am häufigsten habe ich aber Guhl-Shampoo benutzt (ohne Silikone). Ich weiß nicht, ob es daran lag, jedenfalls hatte ich keinerlei Probleme beim Umstieg auf Naturkosmetik-Haarshampoos. Sie tun meinen feinen Haaren sogar richtig gut und ich hatte seitdem kein Schuppenproblem mehr (hatte ich früher mit konventionellen Shampoos leider regelmäßig). Ich persönlich kann deshalb jedem nur empfehlen, es einmal auszuprobieren! Wenn ihr Interesse habt, kann ich auch gerne einmal über meine Haarroutine berichten.



Und es hält und hält und hält. Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich mein erstes Fläschchen gekauft habe. Schon als ich den Blogeintrag zu diesem Serum schrieb, hatte ich ein Ersatzfläschchen im Schrank, weil ich glaubte, es müsse langsam aber auch leer sein. Das ist es allerdings bis heute nicht. Und ich benutze es mindestens dreimal die Woche. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also nicht mehr zu toppen!



In diesem Eintrag schrieb ich, ich sei begeistert von der Creme. Inzwischen muss ich sagen: ich bin es nicht mehr. Schuld daran sind die Inhaltsstoffe. Nachdem ich Silikone in Verdacht habe, für große Probleme mit der Haut an meinen Beinen verantwortlich zu sein, bin ich ihnen generell in jedem Produkt gegenüber skeptisch. Und leider sind in den meisten Nivea-Produkten Silikone enthalten, wie auch in dieser Tagescreme.



In diesem Eintrag hatte ich noch prognostiziert, dass der Balea Rasierschaum mein Standard-Rasierschaum werden würde und der von Alverde nur hin und wieder zum Einsatz kommen wird. Heute kann ich sagen: es kam doch anders. Für meine Beine – an denen die Haut wie schon oft erzählt, inzwischen sehr empfindlich ist – verwende ich nur noch den Alverde Rasierschaum. Ich habe das Gefühl, dass die Rasur mit ihm sanfter ist, als mit dem Balea Rasierschaum. Warum ich dieses Gefühl zu Beginn nicht hatte, kann ich nicht sagen. Vielleicht war ich einfach zu sehr an konventionellen Schaum gewöhnt. Aber leider wird es bei dem Alverde-Schaum irgendwann keinen Nachschub mehr geben, da es sich um eine Limited Edition handelt. Dann bin ich also gezwungen, wieder zur Balea-Variante zurückzukehren. Ich bin gespannt, wie meinen Beinen das gefällt.

Als ich über diese Fußpflege geschrieben habe, hatte ich euch versprochen, auch über die Balea Schrundensalbe zu berichten, sobald ich sie getestet habe. Leider hat es etwas gedauert, aber der Bericht ist fertig und ihr findet ihn nächste Woche an dieser Stelle. In zwei Wochen geht es dann weiter mit weiteren Berichten zu Produkten, die ich schon getestet habe, zu denen es aber Neues zu erzählen gibt.

Samstag, 6. August 2011

Bewertung des Nivea Deos Invisible for Black&White


Bei Deos bin ich in der Regel einer Marke ziemlich treu. Doch vor kurzem, beziehungweise beim vor-vorletzten Deokauf (also doch schon etwas her), bin ich vom Dove Invisible Deo auf das Nivea Invisible for Black and White umgestiegen. Keine Frage: weiße Deospuren nerven, aber die gehen wenigstens beim Waschen raus. Gelbe Deoflecken kann man dagegen fast nur durch „Rausschneiden“ entfernen. (Oder habt ihr gute Haushaltstipps? Dann immer her damit!) Deshalb klingt das Nivea Invisible for Black and White Deo wie die Antwort auf mein letztes großes Deoproblem: endlich keine hässlichen gelben Flecken mehr auf meinen weißen Shirts.

Ich habe nur den Deo-Roll-On getestet, da ich kein Fan von Sprays bin. Das Deo fühlt sich gut auf der Haut an, brennt nicht nach der Rasur und hat einen sehr angenehmen, leicht süßlichen Duft, der keinesfalls zu aufdringlich ist. Das Deo zieht ähnlich schnell ein wie andere Roll-On Deos, jedoch kann man auch schon in sein T-Shirt schlüpfen, bevor es ganz getrocknet ist: es hinterlässt tatsächlich keine weißen Spuren. Erster Pluspunkt.

Kommen wir zu den bösen gelben Spuren: hier hilft es nicht ganz so gut, wie gegen die weißen Rückstände, trotzdem bilde ich mir ein, dass etwas weniger gelbe Spuren zurück bleiben. Um hier ganz sicher zu gehen, müsste man natürlich einige Testtage einlegen und unter der einen Achsel das Nivea Deo und unter der anderen ein bliebiges anderes verwenden – das habe ich nicht getan. Und natürlich hängt die Fleckenbildung von vielen, vielen Faktoren (T-Shirt-Material, Schweißmenge etc.) zusammen. Das alles muss ich leider in meiner Bewertung unberücksichtigt lassen. Ich habe das Deo mehrfach mit verschiedenen neu gekauften weißen T-Shirts und Blusen verwendet. Auf einigen sieht man ganz, ganz leichte, aber wirklich kaum wahrnehmbare weiße Spuren. Die Spuren auf T-Shirts, die ich ohne das Deo getragen habe, sind da deutlich intensiver. Deshalb würde ich sagen: halber Pluspunkt.

Die Deowirkung ist zudem auch prima. Auch wenn ich mal etwas mehr schwitze, kriege ich keine Probleme mit fiesen Gerüchen. Nur beim Sport muss das Deo kapitulieren, das ist für so ein „Jeden-Tag-Standard-Deo“ aber auch normal. Was die Achselnässe angeht bin ich – glaube ich – einer der härteren Fälle. Das Deo hat bei mir keine großartige Antitranspirante Wirkung gezeigt, was bei mir normale Drogeriedeos jedoch nie tun. Das kann bei euch also ganz anders ausfallen.

Fazit: Keine weißen Spuren, weniger gelbe Spuren und den ganzen Tag über kein Problem mit Schweißgeruch. Mehr muss ein „normales“ Deo, das ich jeden Tag benutze, nicht können. Ich bin zufrieden und kann das Nivea Invisible for Black and White Deo definitiv weiterempfehlen.

Kleiner Hinweis zum Schluss: Unter den Inhaltsstoffen findet sich auch „Aluminum Chlorohydrate“. Wer auf Deos mit Aluminiumchlorid verzichten möchte, für den ist es also nichts.

Vorschau: in der nächsten Woche schreibe ich über das Alverde Haarspray.

Freitag, 6. Mai 2011

Bewertung der "Nivea Express Feuchtigkeits-Body Lotion"


von vorne
Im Rahmen eines Produkttests von Nivea wurde ich als eine der 3.000 „Hobby-Testerinnen“ ausgewählt und bekam ein Päckchen mit der „Nivea Express Feuchtigkeits-Body Lotion“ geschickt. Der Test begann Ende März und die Testzeit neigt sich langsam dem Ende, deshalb wird es für mich Zeit, meine Erfahrungen auch im Blog zu teilen.

Das Neue an dieser Bodylotion soll die „Hydra-IQ-Feuchtigkeitstechnologie“ sein. Damit soll laut Nivea die Bildung von Aquaporinen in der Haut angeregt werden, das sind „Wasserkanäle“ zwischen den Hautzellen. Kurz gesagt also: mehr Feuchtigkeit für meine Haut. (Details zu den Aquaporinen und Hydra IQ findet ihr weiter unten.)
von hinten
Die braucht meine Haut auch. In diesem Winter hatte ich große Probleme mit trockener Haut, besonders an den Schienbeinen. Dies äußerte sich vor allen Dingen durch juckende Haut. Sie schuppte nicht und sah auch weiterhin wunderbar aus. Nur das Jucken macht einen auf die Dauer natürlich wahnsinnig. Im Laufe des Winters habe ich deshalb auf private Kosten schon sehr viele Bodylotions getestet (einige davon werde ich in diesem Blog auch noch vorstellen). Darunter welche mit dem Inhaltsstoff Urea oder ph-hautneutrale Bodylotions/-milks/-cremes etc. Allen gemeinsam war, dass sie angeblich für „sehr trockene Haut“ gedacht sein sollen. Entsprechend skeptisch machte mich der Blick auf die „Nivea Express Feuchtigkeits-Body Lotion“. Denn dort steht „normale Haut“.

Details (anklicken für größeres Bild)
Die Bodylotion hat eine eher gelartige Konstistenz (vielleicht kann man es auf dem Foto, auf dem ich die Lotion leicht verrieben habe, sehen). Dies spricht für einen geringen Ölanteil, die Lotion fettet wirklich überhaupt nicht. Sie lässt sich gut verreiben und – hier hält das Produkt, was es verspricht – sie zieht sehr schnell ein. Das ist total praktisch, wenn man wenig Zeit hat und schnell eine enge Jeans anziehen möchte. Der Geruch der Lotion ist leicht süßlich und ansonsten für mich schwer zu beschreiben. Ich empfinde ihn jedenfalls nicht als unangenehm oder zu aufdringlich.


 















Was die Pflegeleistung der Nivea Bodylotion angeht, bin ich mir bis heute unschlüssig. Denn mein Problem mit den trockenen Beinen ging davon nicht weg. Ich habe zwischendurch auf andere Bodylotions zurückgegriffen. Darunter allerdings auch die „Nivea Repair Lotion SOS-Pflege“ (auch mit Hydra IQ, zweite von links auf dem Bild weiter unten). Während im tiefen Winter diese Lotion bei mir wenig half, hat sie jetzt, wo es draußen wärmer wird, wirklich hervorragend funktioniert (und sie zieht ähnlich schnell ein). Für eine Bodylotion, die damit wirbt, für „normale Haut“ zu sein, spendet die „Express Feuchtigkeits-Body Lotion“ extrem viel Feuchtigkeit. Auf meine Oberarme zum Beispiel, an denen ich zu leichter Pickelbildung neige, hatte die Lotion durchweg positive Effekte: hier wurde das Hautbild besser.

Nicht ganz einwandfrei sind bei der Bodylotion leider die Inhaltsstoffe: Link zu codecheck.info. Wer sicher gehen will, dass er auf Produkte verzichtet, die Palmöl enthalten, wird mit dieser Lotion nichts anfangen können. Ebenso ist die Lotion nichts für all diejenigen, die keine Silikone in ihrer Kosmetik haben möchten.

Fazit: Für meine Haut ist die Bodylotion teilweise nicht reichhaltig genug. Trotzdem verwende ich sie gerne „zwischendurch“ oder wenn es schnell gehen muss, denn dann spendet sie auf praktische Weise sehr viel Feuchtigkeit. Alleine verwendet liefert sie in meinem Fall leider „zu wenig“ Pflege.

Preis laut Hersteller: 2,99 Euro für 250 Milliliter; 3,99 für 400 Milliliter.


Hier einige Auszüge aus dem Informationsmaterial, dass Nivea im Testpaket mitschickte (lassen sich alle jeweils durch Anklicken vergrößern):



 

Vielen Dank an Nivea für das bedingungslos zur Verfügung gestellte Testpaket!


Bewertung:
Pflegewirkung: 3,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4 von 5 Punkten
Anwendung: 5 von 5 Punkten

Freitag, 29. April 2011

Vergleichstest Tagespflege: Nivea Feuchtigkeitsspendende Tagescreme mit Balea Feuchtigkeitsspendende Tagescreme

Lichtschutzfaktor (LSF) in der Tagescreme ja oder nein – da gehen die Meinungen weit auseinander. Während die einen sich nur ungern jeden Tag LSF auf die Haut schmieren, wollen sich die anderen vor lichtbedingter vorzeitiger Hautalterung schützen. Ich gehöre – zumindest in den Sommermonaten – zu letzterer Gruppe. In den Jahren, in denen ich keine Tagescreme mit LSF verwendet habe, hatte ich oft das Problem, dass ich vergessen habe, mich an sonnigen Tagen mit Sonnenmilch einzucremen. „Bin ja heute eh nicht draußen“,  habe ich mir gedacht. Aber denkste: ganz schön oft kam es vor, dass ich dann doch eine Zeit in der Sonne verbracht habe und prompt hatte ich wegen meiner hellen Haut Sonnenbrand am Dekolleté. Der für mich praktischste Weg dies zu verhindern, war es, eine Tagescreme mit LSF zu benutzen. So creme ich mein Dekolleté bei meiner morgendlichen Routine automatisch mit dem Sonnenschutz ein. Heute möchte ich euch die beiden Tagescremes vorstellen, die ich zu diesem Zweck ausprobiert habe.

1. Nivea Visage Feuchtigkeitsspendende Tagescreme für normale und Mischhaut



Diese Creme verspricht Lichtschutzfaktor 8 und „Vitamine und natürlichen Lotusextrakt“. Sie riecht leicht nach Zitrus-Düften, nach meinem Empfinden sehr angenehm. Die Textur ist ebenfalls wunderbar. Die Creme lässt sich gut auftragen und verteilen. Sie zieht schnell ein und ist somit als Make Up-Grundlage gut geeignet.






Pflegeverprechen (Anklicken für größere Ansicht)

Inhaltsstoffe (Anklicken für größere Ansicht)




Die Pflegewirkung der Nivea Feuchtigkeitscreme finde ich für tagsüber super. Die Haut ist glatt und weich. Sie wirkt nirgendwo trocken oder gereizt. Nach Reinigung und dem Auftragen der Creme wirkt die Haut auch leicht mattiert (ich verwende dann nur noch etwas Kompaktpuder). Auch der LSF hält, was er verspricht. An den sonnigen Tagen, die uns der April bisher bescherte, gab es keinerlei Probleme mit Sonnenbrand (bei besonders langen Sonnenbädern verwende ich allerdings auch richtige Sonnencreme).




Fazit: Eine prima Tagescreme, die all meine Wünsche erfüllt. Der LSF hält, was er verspricht und die Creme fühlt sich gut auf der Haut an. Dazu ein flüchtiger, angenehmer Duft. Ich bin begeistert.

Preis: 3,95 Euro bei dm-Drogeriemarkt



Bewertung:
Pflegewirkung: 5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4 von 5 Punkten
Anwendung: 5 von 5 Punkten
2. Balea Feuchtigkeitsspendende Tagescreme für normale und Mischhaut



Bei dieser Creme wird kein konkreter Lichtschutzfaktor genannt. Dafür punktet sie mit einem „sehr gut“ von Ökotest. Auch hier sind Vitamine und Lotusextrakt enthalten. Der Duft ist süßlich, leicht vanillig, aber schon recht intensiv. Leider meiner Meinung nach einer der größten Kritikpunkte an dieser Creme: der Duft verfliegt nicht und liegt bei mir sehr schwer auf der Haut. Da natürlich die Gesichtshaut der Nase am nächsten ist, hatte ich bei dieser Creme den ganzen Tag den Geruch in der Nase. Mich hat das gestört. Auch die Balea Creme zieht schnell ein.

Pflegeverprechen (Anklicken für größere Ansicht)

Inhaltsstoffe (Anklicken für größere Ansicht)


Die Balea Tagescreme enttäuscht leider bei den pflegenden Eigenschaften. Nach einigen Tagen spannte die Haut an den Wangen und juckte sogar ein bisschen. Ich vermute, die Creme hat bei mir nicht genug Feuchtigkeit gespendet. Rötungen sind aber auch bei Balea nicht aufgetreten. Zum UV-Schutz kann ich nicht viel sagen, da ich diese Tagescreme in einem Zeitraum getestet habe, in der meine Haut keiner intensiven Sonneneinstrahlung ausgesetzt war. Da kein Lichtschutzfaktor angegeben ist, könnte ich mir allerdings vorstellen, dass er geringer ausfällt als bei Nivea.



Fazit: Nach circa zwei Wochen habe ich aufgehört, diese Creme zu verwenden. Den intensiven Geruch hätte ich vielleicht akzeptiert, jedoch spendete die Creme meiner Haut nicht ausreichend Feuchtigkeit.

Preis: weiß ich leider nicht mehr, jedoch günstiger als die Nivea Tagescreme (circa 2 Euro, schätze ich)

Bewertung:
Pflegewirkung: 2 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 3 von 5 Punkten
Anwendung: 5 von 5 Punkten
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