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Freitag, 7. September 2012

Erfahrungsbericht Nivea "All-in-1 Täglicher Tiefenreiniger"


Der Zufall wollte es, dass ich drei Proben des neuen Nivea-Produktes „All-in-1 Täglicher Tiefenreiniger“ aus der „Pure Effect“ Serie zu Hause hatte. Ein Produkt dreimal probieren, da kann man dann eigentlich noch kein richtiges Urteil fällen. Ich möchte euch trotzdem über meine Erfahrung berichten, denn nach meinen Proben bin ich froh, dass ich mir keine große Größe dieses Produktes gekauft habe.

Zwei meiner drei Proben.

Normalerweise reinige ich mein Gesicht morgen mit der Alverde Clear Waschcreme Heilerde und abends mit einem Mikrofasertuch ohne Produkt. Statt der Waschcreme habe ich den Tiefenreiniger von Nivea benutzt. Das Produkt ist leicht grünlich und enthält deutliche Peelingkörner. Das ist auch der Hauptgrund, warum ich dieses Produkt eben nicht täglich benutzen wollen würde – zumindest auf die Dauer. Ich halte nicht viel davon, meine Haut täglich zu peelen. Die Anwendung ist typisch für ein Peeling. Ich habe den Reiniger sanft einmassiert, dabei rubbelten die Peelingkörner über meine Haut. Schon ab der zweiten Anwendung kam mir das viel zu aggressiv vor, nach der Verwendung fühlte sich meine Haut gereizt an. Natürlich war sie zugleich absolut glatt, aber so ist das nun einmal, wenn man ein Peeling verwendet. Außerdem habe ich – ganz entgegen dem Produktversprechen – von dem Tiefenreiniger ziemlich viele Pickel bekommen. Sehr unangenehm.
Und das steht drauf...

Was gibt es sonst noch zu dem Produkt zu sagen? Es gibt einen leicht dezenten Duft, den ich nicht richtig einordnen kann. Zusätzlich gestört hat mich, dass es sich nur mit viel Wasser wieder von der Haut nehmen lässt. Morgens vor der Arbeit ist jede Sekunde kostbar. Die Waschcreme kann ich mir viel schneller aus dem Gesicht waschen.

Eigentlich interessiert mich die Pure Effect-Serie übrigens sehr. Denn die Vermarktung mit der Aussage, für „erwachsene, unreine Haut“ spricht mich sehr an. Vielleicht probiere ich noch andere Produkte der Serie. Beim Waschgel bleibe ich Alverde erstmal treu.

Fazit: Gut, dass ich es vorher testen konnte. Denn auf die Dauer ist mir diese Produkt zu aggressiv.

Freitag, 22. Juni 2012

Bewertung des Clear Gesichtsfluids Heilerde von Alverde


Nachdem ich vor einiger Zeit einmal eine Phase mit extrem unreiner Haut hatte, habe ich mir von Alverde zu dem Heilerde Gesichtstonic und der Waschcreme, die ich ja beide sehr schätze, aus der Clear Heilerde-Reihe auch noch das Gesichtsfluid besorgt. Ich habe es meist als Nachtcreme verwendet. Hin und wieder auch als Tagespflege.

Pumpspender in Umverpackung.

Das Fluid kommt in einem Pumpspender. Sehr hygienisch, allerdings mit dem Nachteil, dass ich keine Ahnung habe, wie viel noch in dem Spender drin ist. Er kann morgen leer sein oder noch Wochen halten – ich kann es leider nicht herausfinden. Wie all die anderen Heilerdeprodukte auch hat das Fluid die typische Farbe von Heilerde: erdig, beige-braun-grünlich. Auch der Geruch ist vergleichbar mit den anderen Heilerdeprodukten leicht erdig, aber sehr dezent. Zum Glück ist das Gefühl beim Auftrag nicht erdig. Das Fluid ist zwar auch nicht so sanft wie vielleicht eine Creme, aber es lässt sich gut verteilen und macht keinen „krümeligen“ Eindruck. Normalerweise nehme ich einen vollen Pumpstoß für mein Gesicht, manchmal noch einen halben hinterher. Das Fluid zieht sofort ein.

Der Pumpspender ausgepackt.

Das ist schon ein erster Hinweis darauf, dass das Fluid sehr wenig fettend ist. Damit leider auch relativ wenig pflegend. Es ist besser als gar keine Pflege, aber für trockene Haut überhaupt nicht geeignet. Dauerhaft als Tages- und Nachtpflege verwendet wäre es vermutlich auch mir zu wenig an Pflege. Dafür sind allerdings die Unreinheiten verschwunden und auch größtenteils weggeblieben. Natürlich schummelt sich immer mal wieder ein Pickel in mein Gesicht, aber sie sind auch schnell wieder weg. Ich weiß nicht, ob sich diese hervorragende Wirkung mit etwas mehr Pflege verbinden ließe – vermutlich nicht. Wenn es ginge wäre das meine Wunschkombination für so ein Produkt. Aber auch so wie es ist kann ich es durchaus empfehlen.

Inhaltsstoffe.

Beschreibung auf der Rückseite.

Bewertung:
Pflegewirkung: 3 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4 von 5 Punkten
Anwendung: 5 von 5 Punkten



Freitag, 27. Januar 2012

Bewertung des Balea Young Soft&Clear Pickel Abdeckstifts

Wer bisher nur die Überschrift gelesen und die Bilder gesehen hat, wird sich vermutlich wundern, was ein Abdeckstift hier im Blog zu suchen hat, wo ich doch geschrieben habe, die dekorative Kosmetik außen vor zu lassen. Doch dieser Abdeckstift bewegt sich in einer gewissen Grauzone und wird von mir überwiegend als Pflegeprodukt zweckentfremdet, so dass ich euch trotzdem über meine Erfahrungen mit dem Stift berichten möchte. Das Exemplar, das ihr hier seht, ist schon eine ganze Zeit lang in Benutzung und auch mein zweiter Abdeckstift dieser Sorte (der erste war von essence, aber dem Balea Young Soft&Clear Pickel Abdeckstift sehr ähnlich).

Wofür ist der Abdecktstift gedacht? Es handelt sich hier um ein Kombi-Produkt, das gleichzeitig Pickel bekämpfen und gewisse Make-Up-Funktionen erfüllen soll. Sozusagen ein Concealer mit Zusatzfunktion. Balea Young hat mit gleichem Prinzip noch ein Kompaktpuder auf dem Markt, das ich allerdings noch nicht getestet habe.

Wofür benutze ich den Abdeckstift? Ich benutze ihn nur zur Pickelbekämpfung. Die Deckkraft ist recht gering und ich finde, das Produkt lässt sich nicht gut verarbeiten (verblenden etc.). Pickel abzudecken ist eh schon eine schwierige Angelegenheit, aber ich verlasse mich dabei lieber auf richtige Abdeckprodukte, wie meine Concealer. Auf dem einen Foto seht ihr einen Swatch des Produkts, bei Tageslicht ohne direkte Sonnenstrahlen fotografiert. Verblendet ist hier nichts, so dass ihr die reine Farbe (ich habe die Nuance 01 Natural, es gibt auch noch 02 Beige) sehen könnt. Die Farbe ist für mich etwas zu dunkel, aber wenn ich den Stift verblende geht es. Nur leider verbindet sich das Produkt nicht gut mit der Haut, so dass man schon, wenn man beispielsweise darüber pudert, einen Großteil des Abdeckstiftes wieder „abwischt“ (selbst wenn man das Puder auftupft). Kurzum: ich finde den Abdeckstift als reinen Abdeckstift nicht gut.

Swatch auf dem Handrücken. Nicht verblendet.
Nuance: 01 Natural.
Gekauft wird er von mir aber trotzdem, denn ich bin sehr zufrieden mit dem eher pflegenden/kosmetischen Aspekt des Stiftes: der Pickelbekämpfung. Besonders abends vor dem Schlafengehen schmiere ich mir direkt auf einen kleineren Pickel (für größere Problemfälle gibt es die Pickelpatches) etwas von dem Abdeckstift. Am nächsten Morgen ist so ein Pickel dann gleich schon viel weniger dramatisch. Man könnte also sagen, ich verwende den Abdeckstift wie ein Pickelgel. Doch für mich hat der Abdeckstift einige Vorteile. 1. Es fehlt – logischerweise – die gelige Konsistenz. Der Abdeckstift ist trocken und fühlt sich – im positiven Sinne – auch so an. Man hat nicht dieses unangenehme klebrig, glitschig, nasse Gefühl im Gesicht. 2. Der Abdeckstift trocknet meine Haut viel weniger aus. Klar: alle Anti-Pickel-Produkte wirken irgendwie austrocknend. Doch bei genannten Gels verschwindet zwar nach und nach der Pickel, aber meine Haut wird dadurch auch sehr angegriffen. Zwei kleine Nachteile gibt es allerdings auch: Zum einen hat man natürlich so kleine beige Flecken im Gesicht, wenn man ins Bett geht – so richtig sexy ist das nicht. Zum anderen bleibt natürlich ein Teil des Abdeckstiftes in der Bettwäsche zurück. Ich muss aber sagen, dass ich selbst auf einem Cremefarbenen Kissen bisher keine sichtbaren Spuren feststellen konnte.


Donnerstag, 28. Juli 2011

Gesichtswasservergleich: Alverde Aqua vs. Alverde Clear


Lange Zeit habe ich mich gefragt: wofür braucht man eigentlich Gesichtswasser? Sauber ist das Gesicht ja eigentlich schon, nachdem man es mit Wasser und irgendeinem Reinigungsprodukt bearbeitet hat. Aus dieser Logik ergab sich für mich die einfache Entscheidung gegen ein Gesichtswasser. Doch irgendwann habe ich dann in einer Frauenzeitschrift Erklärungen zu Gesichtspflegeprodukten gelesen. Dort stand, dass Gesichtswasser unter anderem den ph-Wert der Haut wieder ins Lot bringt. Alle seifigen Produkte (also auch alle Waschcremes/-gels, Reinigungsmilch etc.) haben einen eher basischen ph-Wert. Unsere Haut hingegen ist eher „sauer“. Dadurch wird das Gesicht bei der Reinigung zwar sauber, aber es wird auch der natürliche Säureschutzmantel der Haut gestört. Normalerweise dauert es viele Stunden (je nach Hauttyp), bis die Haut die ph-Wert-Schwankung wieder ausgeglichen hat. Hier kann ein Gesichtswasser helfen, denn es ist ebenfalls leicht sauer – wie unsere Haut.* Vielleicht kennt ihr dieses leicht spannende Hautgefühl nach der Reinigung? Und vielleicht ist euch auch schon aufgefallen, dass es nach der Anwendung des Gesichtswassers besser ist (oder sogar ganz verschwunden)? Kurzum: Gesichtswasser tut gut. Wer es noch nicht kennt, dem empfehle ich, es auszuprobieren.

Das Clear Gesichtstonic ist leicht bräunlich, das Aqua Gesichtswasser klar.
 

Aqua Gesichtswasser von hinten - Anklickbar
Genug der Theorie: kommen wir zur Praxis. Mein erstes Gesichtswasser war das „Alverde Aqua Gesichtswasser Meeresalge“. Für dieses habe ich mich einer simplen Regel folgend entschieden: wenn man mit einer Gesichtspflege gut klar kommt, ist es sehr wahrscheinlich, dass man auch mit dem Gesichtswasser der selben Pflegelinie gut zurecht kommt (außer natürlich man ist gegen irgendeinen Inhaltsstoff allergisch). Da ich (wie hier beschrieben) mit dem Feuchtigkeitsfluid aus der Aqua-Serie von Alverde zufrieden bin, lag das Gesichtswasser nahe.

Vor kurzem habe ich mir dann das „Alverde Clear Gesichtstonic Heilerde“ gekauft, da meine Haut – wie schon in anderen neueren Beiträgen im Blog erwähnt – derzeit etwas fettiger ist als sie es noch im Winter war und ich – wie ihr hier lesen könnt - gute Erfahrungen mit der Clear Waschcreme gemacht habe. Da ich es schwierig finde, konkrete Pflegeeigenschaften eines Gesichtswassers zu benennen, möchte ich hier nun einfach die beiden Gesichtswasser vergleichen.

Clear Gesichtstonic von hinten - Anklickbar
Das Aqua Gesichtswasser ist klar, mit ganz leichtem Gelbstich (es handelt sich noch um die BDIH-zertifizierte Variante, bei der Natrue-Variante können Aussehen etc. etwas von meinen Beschreibungen abweichen). Es riecht leicht säuerlich, alkoholisch. Der Geruch verfliegt aber sofort bei der Anwendung. Das Clear Gesichtstonic riecht deutlich weniger nach Alkohol und sogar etwas süßlich. Dafür ist dieses Gesichtswasser stark rötlich-braun gefärbt (von der Heilerde, nehme ich an). Beide Gesichtswasser enthalten zu großen Anteilen Alkohol. Bei fettiger Haut wird durchaus empfohlen, ein alkoholhaltiges Gesichtswasser zu verwenden. Bei trockener Haut ist das hingegen keine gute Idee – sprich: beide hier vorgestellten Gesichtswasser sind eher für Mischhaut oder fettige/unreine Haut zu empfehlen. Im direkten Vergleich ist das Aqua Gesichtswasser jedoch etwas milder, als das Clear Gesichtstonic. Beide sind sehr erfrischend im Auftrag und ich empfinde sie als klärend. Es ist schwer zu beschreiben, jedoch wirkt das Gesichtstonic etwas „aggressiver“ und „schärfer“ beim Auftragen (es ist schwierig, diese Wirkung in Worte zu fassen). Wenn ihr etwas empfindlichere Haut habt, wäre ich mit dem Gesichtstonic jedenfalls lieber etwas vorsichtig. Ich habe das Gefühl, dass das Clear Gesichtstonic etwas besser hilft, Unreinheiten vorzubeugen, als das Aqua Gesichtswasser. Doch wenn die Haut im Winter wieder trockener wird, könnte das Gesichtstonic zu viel des Guten sein und ich greife wieder auf die Aqua-Serie zurück. Trotzdem kann ich beide Gesichtswasser empfehlen und wünsche viel Spaß beim Ausprobieren.

kostet: ca. 2 Euro bei dm-Drogeriemarkt

kostet: 2,25 Euro bei dm-Drogeriemarkt

Und für alle, die einmal die Clear Gesichtsreihe ausprobieren wollen hier ein kleiner Tipp: derzeit gibt es die Waschcreme als Probiergröße im dm zu kaufen. Kurz davor gab es das Gesichtstonic als Probiergröße. Vielleicht findet ihr beide noch und habt Lust, die ganze Serie zu testen. Ich wünsche viel Spaß!

Vorschau: Nächste Woche geht es an dieser Stelle um die Babylove Ultra Sensitiv Pflegecreme.



Donnerstag, 14. Juli 2011

Bewertung der Alverde Clear Waschcreme Heilerde


Meine Haut ist in der letzten Zeit fettiger geworden. Das mag am Sommer liegen oder an irgendetwas anderem, es veranlasste mich jedenfalls dazu, meine Gesichtspflege zu überdenken. Bisher habe ich recht beliebig mein Gesicht abends einfach mit „irgendwas“ gereinigt (meist mit Reinigungsmilch, weil ich die in der Anwendung mag). Doch nachdem meine Haut durch den Fettüberschuss unreiner wurde, ist ein neues Produkt in meine Reinigungsroutine eingezogen. Die „Alverde Clear Waschcreme Heilerde“. Ich benutze sie nun fast jeden Morgen.

Die Waschcreme ist hellbraun-milchig und riecht süßlich, typisch nach Heilerde (bzw. so wie alle Alverde Heilerde-Produkte, die ich kenne). Unter dem Punkt „Anwendung“ steht, man solle sie aufschäumen, bei mir schäumt die Waschcreme jedoch überhaupt nicht. Und so verteile ich sie kurz zwischen meinen feuchten Handflächen und schmiere sie dann auf mein ebenfalls angefeuchtetes Gesicht. Dabei gehe ich in der Anwendung ähnlich vor, wie bei einem Peeling, das heißt ich massiere die Creme auf Wangen, Stirn, Nase und Kinn etwas ein. Danach wasche ich alles mit viel Wasser wieder ab. Die gesamte Anwendung finde ich sehr angenehm. Die Haut fühlt sich frisch an. Durch die regelmäßige Anwendung ist meine Gesichtshaut sehr weich und angenehm geworden. Mit größeren Unreinheiten habe ich nun viel seltener zu kämpfen. Ich würde der Waschcreme sogar einen leicht peelenden Effekt zusprechen wollen (vielleicht durch die Heilerde-Partikel?), denn das Hautgefühl ist meiner Meinung nach vergleichbar mit dem Hautgefühl nach einem Peeling. Jedoch ist die Waschcreme viel sanfter als ein Peeling. Ich bin jedenfalls ganz begeistert von der Clear Waschcreme. Auch vor der Anwendung hatte ich nie große, sichtbare Poren. Doch mit der Waschcreme habe ich den Eindruck, dass meine Haut noch feinporiger geworden ist.

Klicken für größere Ansicht.
Fazit: Wer fettige Haut hat, die auch schonmal zu der ein oder anderen Unreinheit neigt, für den ist die Clear Waschcreme unbedingt empfehlenswert. Die Anwendung ist angenehm und das Hautgefühl – zumindest bei mir – hervorragend. (Leider keine Angaben kann ich zum Thema „Make-Up-Entfernung“ machen. Abends verwende ich die Waschcreme eher selten und morgens bin ich natürlich nicht geschminkt.)

Aussehen der Waschcreme.

kostet bei dm ca. 2,50 Euro

Bewertung:
Pflegewirkung: 5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 5 von 5 Punkten
Anwendung: 4,5 von 5 Punkten

Vorschau auf die nächste Woche: da machen wir einen kurzen Abstecher zur Haarpflege und ich erzähle euch meine Erfahrungen mit dem "Alverde Birke Salbei Shampoo" für empfindliche Kopfhaut.

Freitag, 8. Juli 2011

Bewertung der "Balea Young Soft&Clear Anti-Pickel Patches"


Wer kennt sie nicht? Kleine Quälgeister mitten im Gesicht: Pickel. Trotz sorgfältiger Reinigung morgens und abends, einem ausgewogenen Lebensstil, gesunder Ernährung... das heißt vielleicht doch eher, nachdem man es abends nicht geschafft hat, sich abzuschminken oder nachdem man durch wochenlangen Prüfungsstress seinen Speiseplan auf Pizza und Schokolade reduziert hat – um Pickel kommt frau einfach nicht herum. Zumindest ich nicht. Und natürlich sprießen sie immer zum ungünstigsten Zeitpunkt auf Nase, Wange oder Stirn, wenn zum Beispiel ein großes Familienfest ansteht oder eine wichtige Präsentation am nächsten Tag. Ärgerlich. Tritt bei mir ein solcher Fall ein, dann greife ich seit einiger Zeit zu den „Balea Young Soft&Clear Anti-Pickel Patches“. Diese versprechen, dass „Hautunreinheiten sofort bekämpft“ werden. Und nachdem ich vor ein paar Monaten „dank“ einer Prüfung wieder einmal mit zwei riesigen Pickel-Fieslingen in meinem Gesicht gesegnet war, habe ich für ca. 2 Euro die Patches mit nach Hause genommen.

v.l. äußere Verpackung, innere Verpackung, Folie mit 12 Patches (Draufklicken für größere Ansicht)

Die Packung ist ein schmales Briefchen, in dem dreimal je zwölf Patches nochmal einzeln eingeschweißt verpackt sind. Die Patches sind rund und haben einen Durchmesser von 1,2 Zentimetern. Nach der Gesichtsreinigung soll man so einen Patch auf den Pickel drücken und dann acht bis zehn Stunden einwirken lassen (also am besten über Nacht). Da die Patches durchsichtig sind, kann man damit aber durchaus auch zum Bäcker gehen. Man sieht nur den „Plastikglanz“ der Patches.

Pflegeversprechen und Anwendung (Draufklicken für größere Ansicht)

Die Anwendung ist also denkbar einfach. Auch das Hautgefühl ist in Ordnung. Man merkt die Patches so gut wie nicht, manchmal spannen sie etwas auf der Haut, wenn man seine Gesichtsmuskeln bewegt. Sie stören aber keinesfalls beim Schlafen und fallen auch nicht von selbst wieder ab, sondern kleben gut fest. Am nächsten Morgen kann man den Patch trotzdem wieder problemlos vom Pickel lösen. Dabei sieht man richtig, wie am ehemals transparenten Patch Fett und Pickelreste kleben. Der Pickel ist natürlich nicht weg. Aber eine Verbesserung konnte ich am nächsten Tag jedes Mal beobachten. Positiver Nebeneffekt: die Patches verhindern auch, dass man am Pickel herum kratzt.

Einzelner Patch
Einziger Kritikpunkt: die Größe der Patches. Man kann sie zwar so gut händeln, doch ich würde mir wünschen, dass die Patches etwas kleiner wären. Denn niemand hat so große Pickel, dass er das ganze Patch bräuchte. Was aber bei mir manchmal passiert: zwei Pickel, die sehr nah beieinander liegen, zu weit für einen Patch, zu eng, um auf jeden Pickel je einen Patch aufzukleben.

Trotzdem kann ich hiermit mit gutem Gewissen wirklich jedem die Anti-Pickel Patches empfehlen. 2 Euro für 36 Patches sind zudem ein super Preis, bei dem man fast nichts falsch machen kann, finde ich.


Bewertung:
Pflegewirkung: ---
Preis-/Leistung: 5 von 5 Punkten
Anwendung: 4,5 von 5 Punkten

Habt ihr irgendwelche Notfall-Rezepte gegen Pickel? Habt ihr die Patches selbst schon ausprobiert? Wenn ja, wie sind eure Erfahrungen?

Nächste Woche geht es mit der Gesichtspflege und auch der Pickelbekämpfung weiter. Ich bewerte für euch die „Alverde Clear Waschcreme Heilerde“.
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