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Freitag, 29. März 2013

Bewertung der Avène Antirougeurs Jour Feuchtigkeitsemulsion

Wie schon kürzlich im Blog versprochen gibt es heute meine Bewertung der Avène Antirougeurs Jour Feuchtigkeitsemulsion (für normale und Mischhaut). Zunächst ein paar Infos zu den Umständen, unter denen ich sie fünf Wochen lang getestet habe: es war kalt, sehr kalt. Draußen lag Schnee, die Luft war trocken – und meine Haut auch. Deshalb wage ich noch keine Prognose, ob sich die Creme, die ich extra in der Variante für normale und Mischhaut ausgewählt habe, auch im Frühjahr und Sommer bei mir gut schlägt. Mit einer anderen Creme von Avène habe ich allerdings gute Erfahrungen gemacht, deshalb blicke ich dem Sommer hoffnungsvoll entgegen.


Die Rötung in meinem Gesicht ist nicht krankhaft – würde ich sagen. Ich habe einfach generell einen rosa-blauen Hautton und besonders im Wangenbereich ist die Haut schon deutlicher gerötet als bei anderen Menschen der Fall. Da ich so gut wie keine Foundation benutze, sondern immer nur Puder, ist diese Rötung deutlich zu sehen. Bisher hat sie mich nicht weiter gestört, aber ich hatte das Gefühl, dass die Rötung stärker geworden war – vielleicht habe ich auch nur stärker darauf geachtet, ich weiß es nicht. Jedenfalls wollte ich einmal ausprobieren, ob die Avène-Creme da etwas nützt.


Die Creme ist leicht grünlich und die Konsistenz meiner Meinung nach genau richtig, nicht zu flüssig und nicht zu fest. Die Creme lässt sich gut verteilen und zieht schnell ein. Trotz der leicht grünen Tönung stelle ich keinen sofortigen optischen Effekt fest. (Das Grün könnte ja schon einen Teil der Rötungen überdecken, Carry schreibt in ihrem Blog auch von diesem Effekt.) Was mir recht schnell aufgefallen ist: meine Haut mag die Creme sehr gerne. Sie fühlt sich gut gepflegt an, fettet in der T-Zone nicht zu schnell nach und Pickel habe ich auch keine bekommen. Aber, wie gesagt, es war ja auch Winter.


Nach knapp zwei Wochen trat dann auch bei den Rötungen eine Verbesserung ein. Erstmal wirkte die Besserung auf mich irgendwie unnatürlich, also ich hatte das Gefühl, dass da wirklich etwas „überdeckt“ ist und nicht, dass einfach die Rötungen weggegangen sind. Aber ich glaube, das war eine Sache der Gewöhnung. Und wenn man sich selbst an sein Äußeres gewöhnen muss, dann muss schon wirklich etwas passiert sein, oder? Ich kenne das sonst nur von einem neuen Haarschnitt oder einer neuen Haarfarbe. Deshalb muss ich sagen: die Creme kann was. Mein Gesicht wirkt jetzt viel „unaufgeregter“ mit ein wenig Camouflage bekomme ich einen nahezu perfekten, ebenen Hautton hin, ohne störende Rötungen. Ich bin sehr zufrieden. Da lässt sich der recht hohe Preis von zirka 17 Euro (Online-Apotheke) tatsächlich verschmerzen. Ich hoffe sehr, dass ich mit dieser Creme auch im Sommer zurecht komme, denn ich fühle mich sehr gut mit ihr.

Freitag, 15. März 2013

Bewertung: der La Roche-Posay – Rosaliac UV Riche Schützende Feuchtigkeitspflege gegen Rötungen



Bewertung von Clio







Bevor ich direkt zum Produkt übergehe, möchte ich kurz meinen Hauttyp und die damit einhergehenden Probleme beschreiben. Ich habe sehr trockene, zu Spannungen neigende Haut, die keine drei Minuten nach dem Duschen schon das komplette Restwasser auf meinem Gesicht absorbiert hat. Zusätzlich habe ich, vor allem im Wangenbereich, großflächigen Rötungen im Gesicht.
So einige Cremes aus der Drogerie musste ich schon enttäuscht wieder zur Seite stellen, da sie einfach nicht reichhaltig genug waren oder aber dann einen so furchtbar speckigen Glanz erzeugten, dass ich mich kaum mehr auf die Straße traute. Daher ließ ich die Drogerie hinter mir und suchte Hilfe in der Apotheke. Ich schilderte meine Probleme und Wünsche: Reichhaltigkeit ohne übermäßigen Fettglanz, leichtes Tragegefühl, Anti-Rötungen und ein Lichtschutzfaktor waren und sind mir wichtig. Laut der freundlichen Beratung sollte die Rosaliac genau diese Eigenschaften besitzen und ich nahm sie mit.
Zur Handhabung: Die Creme kommt in einer kleinen Tube (40 Milliliter) daher. Diesen Umstand empfinde ich als äußerst positiv, da ich es bei Tiegeln immer etwas unhygenisch finde, tagtäglich mit meinen vielleicht nicht immer ganz sterilen Händen in die Creme zu fassen. Die Tube lässt die Creme gut dosierbar entnehmen. Die Creme selbst ist recht fest, leicht grünlich und enthält wenige, winzige Körner. Genau diese Körner stellen einen Kritikpunkt dar, da es sich beim Auftragen so anfühlt, als hätte man aus Versehen ein bisschen Sand unter die Creme gemischt. Nach einer gewissen Tragezeit verschwinden die Körner zwar vollständig, aber den Auftrag stören sie schon etwas und mir ist ihre Wirkung auch vollkommen schleierhaft. Und um die Kritikpunkte abzuschließen, soll noch erwähnt werden, dass die Creme einen, laut meiner Nase, sehr unangenehmen, eher muffigen Geruch hat. Anfangs habe ich wirklich über eine Reklamation nachgedacht auf Grund dieser olfaktorischen Belastung, aber man gewöhnt sich ja zum Glück an fast alles, auch an Muff aus der Tube.


Zum Effekt: Sieht man einmal von den kleinen Körnern und dem Geruch ab, ist die Rosaliac nach mehrmonatiger Benutzung eine echte Bereicherung in meiner Körperpflege. Sie spendet meiner Haut wirklich den gesamten Tag über Feuchtigkeit und das ganz ohne störenden Glanz. Die leichte Grünfärbung sorgt bereits beim ersten Auftrag für ein leicht entrötetes Gesicht und nach mehrmaliger, regelmäßiger Anwendung kann ich auch eine deutliche und nachhaltige Reduzierung meiner roten Stellen feststellen. Anders als bei vielen anderen festeren Cremes, hat die Rosaliac ein vergleichsweise leichtes Tragegefühl, was natürlich im Vergleich zu „normalen“ Gesichtscremes aus der Drogerie immer noch spürbar bedeutet. Ich trage die Creme vornehmlich morgens auf und benötige, auf Grund ihrer Festigkeit, meist zwei erbsengroße Mengen. Abends, nach dem Waschen, trage ich oft lieber „blind“ im Bett eben schnell die Nivea Soft großzügig auf dem gesamten Gesicht (inklusive Lippen) auf, da mir die Rosaliac für so großzügiges Auftragen zu schade ist. Und damit kommen wir dann zum nicht ganz günstigen Preis: 40 Milliliter kosten circa 17,50 Euro. Die Creme ist parabenfrei und nur in Apotheken erhältlich. Ich persönlich bin vor allem auf Grund von fehlenden Alternativen sehr zufrieden mit der Creme und kann sie jedem, mit ähnlichen „Problemzonen“ empfehlen. Jedoch sollte man sich die Creme vielleicht vor dem Kauf einmal in der Apotheke auftragen lassen, um sowohl Geruch, als auch die kleinen Körnchen kennen zu lernen. Was den Preis angeht, kann ich die 17,50 Euro verschmerzen, da mir das Produkt wirklich hilft.

Pflegewirkung: 4,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 2,5 von 5 Punkten
Anwendung: 3 von 5 Punkten

Freitag, 8. März 2013

Bewertung der Alterra Hydro-Nachtcreme

Ich kann es einfach nicht lassen: die Suche nach einer Nachtcreme bei mir hält an. Ich finde immer wieder Produkte, mit denen ich einigermaßen zufrieden bin. Aber DAS Produkt für mich war noch nicht dabei. Also: neuer Versuch. Getestet habe ich die Alterra Hydro-Nachtcreme (Kostenpunkt: circa 4 Euro). Bisher hatte ich keinen großen Erfolg mit Naturkosmetiknachtcremes. Sie waren meist, obwohl laut Verpackung für normale oder Mischhaut geeignet, viel zu fettig und ich bekam recht schnell Pickel von ihnen. Umso gespannter war ich jetzt auf die Hydronachtcreme. Hauptsächlich habe ich sie gekauft, weil meine Wangenpartie im Laufe des Winters sehr trocken geworden ist und ich ihr etwas feuchtigkeitspendende Pflege gönnen wollte.

Die Pflegecreme mit Umverpackung.

Die erste Anwendung der Hydronachtcreme war zunächt ungewohnt, denn die Creme riecht ausgesprochen muffig und irgendwie nach Teebeutel (was vielleicht dazu passt, dass Weißer Tee zu den Inhaltsstoffen zählt). Zum Glück verfliegt der Geruch schnell, denn ansonsten ist die Anwendung problemlos und prima. Ich brauche eine recht kleine Menge für mein Gesicht. Die Creme lässt sich gut einmassieren und zieht für eine Nachtcreme in einer angemessenen Zeit ein. Nach der ersten Nacht mit der Creme wuchs meine Skepsis, ob ich nicht doch wieder Pickel bekomme. Denn meine Gesichtshaut war leicht fettig in der T-Zone. Optisch ist das kein Problem, da ich mein Gesicht morgens eh erneut wasche, bevor ich die Tagescreme auftrage.



Die gute Nachricht: von Pickeln bin ich verschont geblieben. Dafür ist meine Gesichtshaut (besonders die Wangenpartie) fühlbar weicher geworden und ich empfinde sie nun als viel weniger trocken. Rund um die Nase bin ich zwar morgens immer noch manchmal etwas „fettig“, aber solange ich keine Pickel bekomme, ist das für mich kein Argument gegen die Creme. Ich werde mal schauen, wie sich die Creme nun im Frühling schlägt. Aber die Chancen stehen gut, dass ich sie nachkaufen werde.


Bewertung:
Pflegewirkung: 4 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4 von 5 Punkten
Anwendung: 4 von 5 Punkten

Freitag, 11. Januar 2013

Bewertung der Balea Beauty Effekt Powermaske


Wer kennt das nicht: man hat ein paar anstrengende Tage hinter sich, wenig Schlaf, vermutlich auch noch ungesund gegessen und sofort sieht man das auch im Gesicht. Die Haut wirkt fahl, abgeschlafft und müde. In so einem Zustand bin ich einmal an die Balea Beauty Effekt Powermaske geraten. Von ihr versprach ich mir schnelle Abhilfe gegen müde Haut. Die Maske verspricht, die Zellerneuerung der Haut anzukurbeln, Feuchtigkeit zu spenden und Fältchen aufzupolstern. Wirkstoffe dazu sind vor allem Hyaluronsäure, Sheabutter und Vitamin E.

Umverpackung und Tube. 50 ml sind enthalten - ganz schön viel.

Die Maske ist in einer Tube verpackt. Die Menge von 50 ml finde ich sehr ordentlich, eigentlich eher zu groß als zu klein, da ich nur eine kleine Menge benutze. Die Maske ist verglichen mit anderen Masken eher dünnflüssig. Vergleichbar ist die Konsistenz mit einer leichten Tagescreme. Was mich etwas stört ist, dass die Maske weiß bis transparent ist. Deshalb lässt sich nicht so gut erkennen, wie viel man an welcher Hautstelle schon aufgetragen hat. Ich trage sie immer dick auf, wie eine Creme, nur eben in einer Menge die niemals einziehen würde. Direkt beim Auftrag zieht die Maske ein bisschen ein, der Rest bleibt auf der Haut. Dort belasse ich sie für fünf bis zehn Minuten, wie auf der Packung angegeben. Der Geruch ist sehr künstlich und süßlich. Von mir aus könnte er etwas dezenter sein. Nach einigen Minuten kribbelt die Maske ein wenig auf der Haut. Das vergeht aber zum Glück schnell wieder – und ist ein Phänomen, das ich von vielen gekauften Masken kenne. Nach der Einwirkzeit entferne ich die Reste der Maske mit einem Wattepad. Dabei habe ich aber nicht das Gefühl, wirklich alles von der Maske vom Gesicht zu bekommen. Es bleibt ein leicht öliges Gefühl zurück. Schminken könnte ich mich im Anschluss nicht und es dauert auch eine Weile, bis dieser Rest eingezogen ist.

Pflegeversprechen
Inhaltsstoffe.

Später fühlt sich die Haut gut durchfeuchtet und leicht geglättet an – insgesamt ganz gut. Optisch ist der Effekt deutlich weniger auffällig. Müde Haut auf Anhieb wach, das schafft die Maske nicht – aber das wäre auch sehr viel verlangt. Insgesamt ist das Ergebnis erstmal also gut. Doch leider habe ich das Gefühl, dass die Maske bei mir Pickel begünstigt. Ich habe inzwischen sehr reine Haut und kaum Unreinheiten. Aber nach Anwendung der Maske taucht an der ein oder anderen Stelle doch einmal ein rotes Pünktchen auf, wo es nicht hingehört. Schade, denn das verdirbt etwas die Freude an der Maske. Ich werde sie wohl nicht nachkaufen.

Altersempfehlung.
Bewertung:
Pflegewirkung: 3,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4 von 5 Punkten
Anwendung: 3 von 5 Punkten

Freitag, 4. Januar 2013

Bewertung der Balea Abendruhe Nachtcreme


„Abendruhe Nachtcreme“ so heißt die Nachtcreme aus der Balea Wohlfühlpflege-Serie. Klingt herrlich, oder? Ich war jedenfalls neugierig und kam deshalb nicht drum herum, diese Nachtcreme zu testen. Normalerweise verwende ich im Winter die „Entspannende Nachtcreme“ (auch ein wohlklingender Name) für normale Haut. Mit ihr bin ich durchaus zufrieden, aber auch nicht hin und weg. Es wäre also Luft nach oben. Da die Abendruhe-Nachtcreme 1-2 Euro teurer ist, hatte ich an sie etwas höhere Erwartungen.
Cremetiegel und Umverpackung

Tiegel ohne Deckel mit viel zu kleiner Öffnung.

Die Aufmachung ist jedenfalls schon einmal etwas schicker. Die Creme ist verpackt in einem Cremetiegel. Dieser ist zwar aus Kunststoff, wirkt aber trotzdem nicht billig. Viele mögen ja aus hygienischen Gründen keine Tiegel, ich hingegen schon. Doch mit diesem hier bin ich überhaupt nicht glücklich. Wie ihr auf dem Bild mit dem geöffneten Tiegel nämlich erkennen könnt, ist die Öffnung zum Entnehmen der Creme viel kleiner im Durchmesser als der Tiegel selbst. Mir schwant schon, dass es eine ganz schöne Fingerübung – im wahrsten Sinne des Wortes – werden wird, die Cremereste aus dem Tiegel zu fischen. Eine größere Praxistauglichkeit wäre schon schön gewesen.

Pflegeversprechen.
Anwendungshinweise.
Die Creme selbst hingegen liefert eine ordentliche Leistung ab. Sie lässt sich angenehm und gut verteilen und zieht für eine Nachtcreme gut ein. Die Haut fühlt sich gepflegter an, als ohne Creme. Der Geruch ist leicht süßlich, aber sehr dezent. Das gefällt mir an dieser Creme besser, als an der Entspannenden Nachtcreme. Was die Pflegewirkung angeht kann ich keinen großen Unterschied erkennen. In Kombination mit meiner Standard-Tagespflege verwendet habe ich manchmal das Gefühl, dass meine Haut etwas trockener ist. Aber das kann an vielem liegen, ich möchte es nicht der Creme zuschreiben. Rundum also wieder ein zufriedenstellendes Produkt. Leider keines, das mich vom Hocker reißt. Eventuell werde ich es trotzdem nachkaufen. Denn der dezentere Duft im Vergleich mit der Entspannenden Nachtcreme gefällt mir hier schon besser und ist mir den etwas teureren Preis wert.

Inhaltsstoffe.


Bewertung:
Pflegewirkung: 3,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4 von 5 Punkten
Anwendung: 4 von 5 Punkten

Freitag, 28. September 2012

Bewertung der Nivea Pure&Natural Feuchtigkeitsspendenden Gesichtspflege


An vielen Stellen im Netz kann man ja einiges an Kritik über die Inhaltsstoffe lesen, die Nivea verwendet. Auch als die „Pure&Natural“-Serie herauskam, die verspricht, dass die Inhaltsstoffe zu 95 Prozent aus natürlichem Ursprung sind, las ich oft, dass sei alles Schwindel und die Kunden würden für dumm verkauft. Ich gebe zu, dass ich es auch nicht gut finde, wenn etwas als natürlich verkauft wird und die Kunden es als Naturkosmetik kaufen, die es natürlich nicht ist. Aber ich finde das ist kein Grund, Nivea völlig zu meiden. Vor allen Dingen, weil ich mit Nivea-Produkten immer wieder sehr gut zurecht komme.

Umverpackung und Tiegel.

So auch mit der „Pure&Natural Feuchtigkeitsspendenden Gesichtspflege“. Über die Version ohne den „Pure&Natural“-Zusatz habe ich ja hier schon Positives geschrieben. Da ich – wie berichtet – aber gerne eine Gesichtspflege ohne Silikone verwenden möchte und wirklich nirgendwo so richtig fündig geworden bin (günstigere Naturkosmetik habe ich nicht richtig vertragen, ansonsten sind Cremes ohne Silikone sehr teuer), habe ich mich wieder einmal für ein Nivea Produkt entschieden. Einziges großes Manko in meinen Augen: einen Lichtsschutzfilter hat die Creme nicht. Vermutlich passt das nicht ins Konzept von „Pure&Natural“. Gut, wenn man den ganzen Tag im Büro sitzt ist es eh egal. Aber ich verwende trotzdem ganz gerne im Sommer regelmäßig Cremes mit Lichtschutzfaktor um nicht der Gefahr eines Sonnenbrandes ausgesetzt zu sein, sollte ich mich doch einmal längere Zeit unter freiem Himmel aufhalten. Wie dem auch sei: wenn ich die Nivea-Creme verwende muss ich halt vorher überlegen, was mir den Tag über so „blühen“ könnte. Und da dieser Sommer ja eher wenige Sommertage und viele Regentage hat war das an vielen Tagen gar kein Problem.

Pflegeversprechen.
Inhaltsstoffe.
Ansonsten finde ich die Feuchtigkeitspflege prima. Sie riecht relativ intensiv blumig, süß. Aber ich finde den Geruch ganz angenehm, da er in meiner Nase „frisch“ riecht. Dass ein bisschen Aloe Vera drin ist finde ich gut, ansonsten wirbt die Creme damit frei zu sein von Parabenen, Silikonen, Farbstoffen und Mineralöl. Eine gute Sache. Trotzdem lässt sie sich gut verteilen, hat eine sehr gute, leichte Konsistenz für eine Gesichtscreme. Sie ist schnell eingezogen und man kann Make-Up darüber auftragen wenn man möchte. Ich persönlich mag auch das Tiegelchen, in dem die Creme verkauft wird. Es ist aus Glas und macht einen guten Eindruck. Aber das ist Geschmackssache.

Auf der Haut.
Meine Haut kommt mit der Creme auch gut klar. Sie sieht gesund aus, Pickel habe ich (derzeit im Zusammenspiel mit dem Alverde Clear Heilerde Fluid) fast gar keine mehr und trotzdem fühlt sich meine Haut gepflegt an. Für zirka 5 Euro eine wirklich passable Creme. Ich könnte mir vorstellen, dass ich sie häufiger kaufe.

Freitag, 7. September 2012

Erfahrungsbericht Nivea "All-in-1 Täglicher Tiefenreiniger"


Der Zufall wollte es, dass ich drei Proben des neuen Nivea-Produktes „All-in-1 Täglicher Tiefenreiniger“ aus der „Pure Effect“ Serie zu Hause hatte. Ein Produkt dreimal probieren, da kann man dann eigentlich noch kein richtiges Urteil fällen. Ich möchte euch trotzdem über meine Erfahrung berichten, denn nach meinen Proben bin ich froh, dass ich mir keine große Größe dieses Produktes gekauft habe.

Zwei meiner drei Proben.

Normalerweise reinige ich mein Gesicht morgen mit der Alverde Clear Waschcreme Heilerde und abends mit einem Mikrofasertuch ohne Produkt. Statt der Waschcreme habe ich den Tiefenreiniger von Nivea benutzt. Das Produkt ist leicht grünlich und enthält deutliche Peelingkörner. Das ist auch der Hauptgrund, warum ich dieses Produkt eben nicht täglich benutzen wollen würde – zumindest auf die Dauer. Ich halte nicht viel davon, meine Haut täglich zu peelen. Die Anwendung ist typisch für ein Peeling. Ich habe den Reiniger sanft einmassiert, dabei rubbelten die Peelingkörner über meine Haut. Schon ab der zweiten Anwendung kam mir das viel zu aggressiv vor, nach der Verwendung fühlte sich meine Haut gereizt an. Natürlich war sie zugleich absolut glatt, aber so ist das nun einmal, wenn man ein Peeling verwendet. Außerdem habe ich – ganz entgegen dem Produktversprechen – von dem Tiefenreiniger ziemlich viele Pickel bekommen. Sehr unangenehm.
Und das steht drauf...

Was gibt es sonst noch zu dem Produkt zu sagen? Es gibt einen leicht dezenten Duft, den ich nicht richtig einordnen kann. Zusätzlich gestört hat mich, dass es sich nur mit viel Wasser wieder von der Haut nehmen lässt. Morgens vor der Arbeit ist jede Sekunde kostbar. Die Waschcreme kann ich mir viel schneller aus dem Gesicht waschen.

Eigentlich interessiert mich die Pure Effect-Serie übrigens sehr. Denn die Vermarktung mit der Aussage, für „erwachsene, unreine Haut“ spricht mich sehr an. Vielleicht probiere ich noch andere Produkte der Serie. Beim Waschgel bleibe ich Alverde erstmal treu.

Fazit: Gut, dass ich es vorher testen konnte. Denn auf die Dauer ist mir diese Produkt zu aggressiv.

Freitag, 10. August 2012

Bewertung des Rival de Loop Beauty Balms


Bei diesem Beitrag muss ich vorausschicken, dass ich mich mit Foundations nicht auskenne. Zum einen habe ich zum Glück ein relativ ebenes Hautbild, dass nicht dazu nötigt, eine Foundation zu benutzen und zum anderen habe ich bei einigen wenigen Versuchen auch nur sehr unzufriedene Ergebnisse erhalten. Ich habe sehr, sehr helle Haut. Um wirklich ein zu mir passendes Make-Up zu finden, müsste ich vermutlich sehr viel Geld in der Parfümerie lassen. Das ist es mir nicht wert, wenn ich bedenke, dass ich eh jemand bin, der sich viel im Gesicht rumreibt. Da würde ich vermutlich mein Make-Up mehrmals täglich zerstören. Kurzum: ich mag es relativ natürlich, verwende eigentlich nur Kompaktpuder oder, wenn es mal etwas mehr sein darf das Alverde Mineralpuder in der hellsten Nuance. Aber selbst das dunkelt stark nach und ich kann es nur auf gebräunter Haut verwenden. Wenn ich euch also über den Rival de Loop „Beauty Balm“ berichte, kriegt ihr eine Anfängermeinung zu lesen.




Pflegeversprechen.
Über den Beauty Balm hatte ich in einigen Blogs Gutes gelesen. Vor allem, dass er hell sein soll. Ich habe schon einmal eine getönte Tagescreme probiert, die angeblich für helle Haut sein sollte und sah nach der Anwendung aus, als hätte ich mir braune Paste ins Gesicht geschmiert. Danach habe ich es gar nicht mehr erst versucht, mir eine solche Creme zu kaufen. Aber nach den Berichten war ich neugierig. Vor allem weil man für 3 Euro nicht all zu viel falsch machen kann. Die anderen „Blemish Balms“ oder wie sie alle heißen, die derzeit den deutschen Markt entern sind – wenn ich das richtig überblicke – in der Regel noch recht teuer. Da bin ich zu geizig für.

Der RdL „Beauty Balm“ verspricht sechs Funktionen in einer Creme und wirbt mit der Bezeichnung „Abdeckende Multi-Effekt Tagescreme“. LSF 15 soll drin sein, das finde ich gut, für Deutschland genau die richtige Höhe bei einer Tagescreme, meiner Meinung nach. (Ich weiß, dass viele da anderer Meinung sind und höhere LSF bevorzugen, aber ich habe nie das Bedürfnis nach LSF 50 in einer Tagescreme gehabt, sondern denke mir eher etwas in die Richtung „Das kann irgendwann auch nicht mehr gesund sein.“ Aber es ist absolut Geschmackssache.) Die sechs Funktionen sind: Feuchtigkeitspflege, strahlender Teint, Abdeckung von Rötungen und Unreinheiten, Kaschieren kleiner Fältchen, mattierend, LSF 15. Das ist also ein bisschen getrickst. Eine Feuchtigkeitspflege, die keinen strahlenden Teint verspricht würde wohl niemand kaufen. Aber egal, wichtiger sind meine Erfahrungen.


Ohne Beauty Balm.

Mit Beauty Balm: leider mit leicht verändertem Licht (wolkiger Tag), sorry. Wie zu sehen ist: die bläulichen Adern werden nicht gut abgedeckt. Deutlich besser ist die Abdeckung bei Rötungen.




Die Creme lässt sich gut auftragen. Sie ist fester als so manche andere Tagespflege, aber mit den Fingern gelingt ein streifenfreier, gleichmäßiger Auftrag, ohne dass man „Rubbeln“ müsste. Für mein Gesicht habe ich ungefähr zwei erbensgroße Portionen benötigt. Direkt beim Auftrag sind mir einige Dinge aufgefallen. Zum einen passt sich die Creme sehr gut meinem Hautton an. Zwar ist die Haut im Moment etwas gebräunt, aber ich glaube, dass die Creme auch für meinen Winterteint hell genug ist. Das ist schon mal super und unterscheidet das Produkt von sehr vielen Drogerie-Foundations oder besagter getönter Creme, die ich so probiert habe. Das nächste was auffällt ist die Deckkraft. Die empfinde ich als wirklich gut für eine Creme. Meine normale Hautfarbe ist nicht verschwunden, aber sie wirkt ausgeglichen, Rötungen gehen deutlich zurück. Ich finde die Deckkraft sehr gut und gleichzeitig sieht es nicht unnatürlich aus. Die dritte Beobachtung: es klebt. Nach dem Auftrag hat man leider ein klebriges Gefühl im Gesicht, das sich auch mehrere Stunden hält. Ich habe auch versucht, die Creme mit Puder „zu fixieren“, das ändert an dem klebrigen Gefühl leider nichts. Die Creme verbindet sich in meinem Fall nur sehr schlecht mit der Haut, sondern sitzt eher oben drauf. Das ist schade. Allerdings kann man für den kleinen Preis auch wirklich kein perfektes Produkt erwarten. Da ich – wie gesagt – im Alltag mit Puder schon sehr glücklich bin, werde ich mir die Creme vermutlich aufheben für Situationen, in denen es ein bisschen mehr sein darf (zum Ausgehen, bei Bewerbungen oder ähnliches). Zur Langzeit-Pflegewirkung kann ich deshalb nicht viel sagen. Hat man die Creme einen Tag im Gesicht fühlt sich die Haut abends gut an, keinesfalls ausgetrocknet.

Die Creme ist relativ fest in ihrer Konsistenz.
Mattierend ist die Creme mit Einschränkungen. Der Teint wird leicht mattiert, aber insgesamt war bei mir das Ergebnis sehr, sehr natürlich. An einigen Stellen glänzte die Haut noch ganz leicht etwas. Mit etwas Puder darüber gibt sich das aber. Und ich konnte auch trotz des klebrigen Gefühls recht normal Rouge auftragen. Ob die Creme Fältchen kaschiert kann ich nicht sagen. Ich bin jung genug keine Fältchen zu haben, die kaschiert werden müssten.

Die Verträglichkeit über einen Tag hinweg war gut. Anfangs kitzelte es allerdings etwas im Gesicht. Deshalb würde ich Menschen mit empfindlicher Haut dazu raten, vorher sehr genau die Inhaltsstoffe durchzulesen. Die Creme ist übrigens auch leicht parfümiert. Sie riecht süßlich-erdig.

Inhaltsstoffe.
Fazit: Für 3 Euro wirklich ein super Produkt. Es hat zwar Schwächen, aber die sind bei dem Preis verziehen. Das klebrige Gefühl stört etwas, deshalb würde ich die Creme wohl nicht täglich nutzen wollen. Wenn ich mir eine höhere Deckkraft als durch mein Puder wünsche, werde ich aber gerne wieder auf die Creme zurückgreifen.

Bewertung:
Pflegewirkung: 3,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4,5 von 5 Punkten
Anwendung: 4 von 5 Punkten 

Freitag, 22. Juni 2012

Bewertung des Clear Gesichtsfluids Heilerde von Alverde


Nachdem ich vor einiger Zeit einmal eine Phase mit extrem unreiner Haut hatte, habe ich mir von Alverde zu dem Heilerde Gesichtstonic und der Waschcreme, die ich ja beide sehr schätze, aus der Clear Heilerde-Reihe auch noch das Gesichtsfluid besorgt. Ich habe es meist als Nachtcreme verwendet. Hin und wieder auch als Tagespflege.

Pumpspender in Umverpackung.

Das Fluid kommt in einem Pumpspender. Sehr hygienisch, allerdings mit dem Nachteil, dass ich keine Ahnung habe, wie viel noch in dem Spender drin ist. Er kann morgen leer sein oder noch Wochen halten – ich kann es leider nicht herausfinden. Wie all die anderen Heilerdeprodukte auch hat das Fluid die typische Farbe von Heilerde: erdig, beige-braun-grünlich. Auch der Geruch ist vergleichbar mit den anderen Heilerdeprodukten leicht erdig, aber sehr dezent. Zum Glück ist das Gefühl beim Auftrag nicht erdig. Das Fluid ist zwar auch nicht so sanft wie vielleicht eine Creme, aber es lässt sich gut verteilen und macht keinen „krümeligen“ Eindruck. Normalerweise nehme ich einen vollen Pumpstoß für mein Gesicht, manchmal noch einen halben hinterher. Das Fluid zieht sofort ein.

Der Pumpspender ausgepackt.

Das ist schon ein erster Hinweis darauf, dass das Fluid sehr wenig fettend ist. Damit leider auch relativ wenig pflegend. Es ist besser als gar keine Pflege, aber für trockene Haut überhaupt nicht geeignet. Dauerhaft als Tages- und Nachtpflege verwendet wäre es vermutlich auch mir zu wenig an Pflege. Dafür sind allerdings die Unreinheiten verschwunden und auch größtenteils weggeblieben. Natürlich schummelt sich immer mal wieder ein Pickel in mein Gesicht, aber sie sind auch schnell wieder weg. Ich weiß nicht, ob sich diese hervorragende Wirkung mit etwas mehr Pflege verbinden ließe – vermutlich nicht. Wenn es ginge wäre das meine Wunschkombination für so ein Produkt. Aber auch so wie es ist kann ich es durchaus empfehlen.

Inhaltsstoffe.

Beschreibung auf der Rückseite.

Bewertung:
Pflegewirkung: 3 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4 von 5 Punkten
Anwendung: 5 von 5 Punkten



Freitag, 18. Mai 2012

Bewertung der Alverde Augencreme Augentrost Calendula


Ein sehr beliebtes Produkt von Alverde war die Augencreme Augentrost und entsprechend groß der Aufschrei, als die Creme zur „Augencreme Augentrost Calendula“ wurde. Ich muss sagen: die alte Version der Augencreme kenne ich nicht. Die aktuelle verwende ich gerne – aber nicht häufig. Eigentlich habe ich einen festen Favoriten bei der Augencreme, den „Aqua AugenRoll-On Perle“. Diesen benutze ich in der Regel morgens und abends und bin damit vollkommen zufrieden. Trotzdem wollte ich die Augentrost-Augencreme auch einmal probieren, weil ich so viel Gutes über sie (beziehungsweise die Vorgängerversion) gehört hatte.

Cremetube und Umverpackung.

Inhaltsstoffe.
Durch mein Ausprobieren habe ich sowohl positive als auch negative Effekte der Creme festgestellt. Zunächst aber zur Anwendung: die finde ich besonders abends sehr angenehm, weil es eben nicht so kühl ist, wie die Metallkugel im Roll-On. Die Creme ist relativ fest, trotzdem kann man sie gut einarbeiten und ich empfinde den – deutlich wahrnehmbaren, blumigen Geruch – als sehr angenehm. Allerdings: die Creme zieht bei mir nicht sehr schnell ein. Das kann daran liegen, dass ich generell keine trockene Haut unter den Augen habe. Schminken könnte ich mich jedenfalls nicht direkt im Anschluss.

Meine Erfahrungen mit der Pflegewirkung sind zweigeteilt. Erstaunt war ich, dass die Creme eine Langzeitwirkung hat – zumindest bei mir. Abends angewendet sind meine Augenringe morgens sichtbar reduziert (im Vergleich zu anderen Tagen). Ich weiß, dass da die Tagesform eine große Rolle spielt. Aber der Effekt ist reproduzierbar. Negativ ist, dass die Creme für mich zu reichhaltig ist. Wende ich sie über längere Zeit an, dann bekomme ich Unterlagerungen. Aber dank des positiven Effekts auf die Schatten unter den Augen nutze ich sie sehr gerne hin und wieder einmal – besonders wenn ich es gut brauchen kann, am nächsten Tag frisch und wach auszusehen.


Die Pflegeversprechen.

Bewertung:
Pflegewirkung: 4 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4 von 5 Punkten
Anwendung: 3,5 von 5 Punkten

Freitag, 11. Mai 2012

Bewertung der Balea Nature Tagescreme


Vor gar nicht all zu langer Zeit hat Balea eine neue Produktlinie im Bereich Gesichtspflege herausgebracht. Sie trägt den Namen „Nature“. Erst war ich verwirrt: warum bringt dm, die ja im Bereich Naturkosmetik mit der Eigenmarke „alverde“ gut aufgestellt sind, eins dieser Produkte auf den Markt, die so aussehen, als wären natürliche Inhaltsstoffe drin? Solche Produkte sind ja immer wieder Ziel von Kritik, weil sie vorgaukeln, natürlich und gesund zu sein, aber im Endeffekt fast genauso auf künstlich gewonnene Inhaltsstoffe setzen wie jede andere Creme. Aber für solche Produkte scheint es derzeit einen guten Markt zu geben, auf dem nun auch Balea mitmischt.

Verspricht: 95% Bio

Ich war trotzdem erfreut von den neuen Produkten zu hören. Denn sie werden damit beworben frei von Silikonen und Parabenen zu sein. Meine Gesichtscremes müssen keine zertifizierte Naturkosmetik sein. Aber ein wenig auf die Inhaltsstoffe achte ich schon. Die „Balea Nature“-Serie machte mich deshalb neugierig und ich habe die Tagescreme getestet.

Pflegeversprechen
Leider musste ich feststellen, dass ich sie nicht vertrage. Zweimal habe ich es mit ihr versucht, aber jedesmal habe ich davon enorm viele Pickel bekommen (die ich dann zwischendurch erst einmal bekämpft habe, bevor es in die zweite Runde ging). Wirklich schade, denn ansonsten hat mir die Creme gut gefallen. Sie hat eine angenehme Konsistenz und lässt sich gut verteilen. Der Duft ist ungewöhnlich und – typisch Balea – ein wenig zu intensiv, aber insgesamt okay. Er riecht recht frisch und etwas fruchtig (allerdings gar nicht nach Tomate, falls das jemanden interessiert). Meine Haut fühlte sich nach dem Auftrag gut an. Schnell eingezogen ist sie auch, ich konnte also direkt mit dem Schminken loslegen.

Ungewöhnlich: Creme mit Tomate & Inhaltsstoffe
Fazit: Ich kann empfehlen, dass ihr euch die Creme einmal anschaut. Sie macht einen guten Eindruck. Nur leider kann es – wie in meinem Fall – passieren, dass ihr sie nicht vertragt.

Bewertung:
Pflegewirkung: 4 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4 von 5 Punkten
Anwendung: 5 von 5 Punkten 

Freitag, 16. März 2012

Bewertung der Isana Med Feuchtigkeitscreme


Seit meinem Umzug wohne ich nun in akzeptabler Nähe zu einem Rossmann-Drogeriemarkt und war deshalb gespannt auch ein paarmal dort, um mich mit dem Sortiment bekannt zu machen. Da ich immer noch auf der Suche nach einer optimalen Nachtcreme für mich bin (verrückt, was man als Kosmetik-Endverbraucher alles so glaubt suchen zu müssen) habe ich mir die „Isana Med Feuchtigkeitscreme“ mit nach Hause genommen. Generell finde ich Med-Pflegereihen eine gute Sache, da ich mir davon erhoffe, dass sie die Haut weniger reizen. Außerdem ist mir wichtig, dass in meiner Nachtcreme keine Silikone enthalten sind, dass sie nicht zu schwer (=reichhaltig) ist und meine Haut trotzdem gut mit Feuchtigkeit versorgt.

Die Creme ist in einem Glastiegel. Im Regal findet ihr ihn in einer Karton-Umverpackung.

Pflegeversprechen auf der Verpackung.

Leider hat mich die Isana Med Feuchtigkeitscreme nicht überzeugt. Ich habe die Creme 10 Tage lang jeden Abend benutzt. Und leider machten sich in dieser Zeit sogar an sonst ganz trockenen Stellen in meinem Gesicht deutlich vermehrt Pickel breit. Nach 10 Tagen hatte ich dann keine Lust mehr, weiter zu probieren, weil es immer schlimmer wurde. Es gibt zwar Leute, die behaupten, dass man Creme erst einmal eine Zeit lang benutzen muss, damit sich die Haut sozusagen „dran gewöhnt“, aber ich teile diese Meinung nicht. Ein paar Tage gebe ich ihr. Aber wenn meine Haut negativ reagiert ist direkt Schluss, schließlich will ich meiner Haut nicht schaden. Und leider hatte ich (von den Pickeln abgesehen) auch nicht das Gefühl, dass die Creme meiner Haut in irgendeiner Weise nützt und sie ordentlich befeuchtet.

Der Glastiegel ist eigens mit einer Metallfolie versiegelt.


Allgemein lässt sich zu dieser Creme sagen, dass sie eine angenehme Konsistenz hat und sich gut und leicht verteilen lässt. Sie zieht gut ein, allerdings ist das bei einer Nachtcreme ja nicht ganz so wichtig wie bei Tagescremes. Die Creme riecht intensiv künstlich süß. Der Geruch passt zu einer Creme, aber mir ist er viel zu intensiv.

Inhaltsstoffe.
Fazit: Ins Gesicht kommt die Creme nicht mehr. Ob ich sie wegschmeiße oder zweckentfremde weiß ich noch nicht. Als Nachtcreme war sie jedenfalls für mich nicht die Richtige.

Kosten: ca. 2 Euro



Bewertung:
Pflegewirkung: 2,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 3 von 5 Punkten
Anwendung: 4 von 5 Punkten

Freitag, 24. Februar 2012

Do it yourself-Kosmetik: Heilerde-Gesichtsmaske


Im Moment bin ich ein kleines grünes Männchen, denn ich trage eine Heilerde-Gesichtsmaske. Sie ist selbst gemacht und während sie auf meiner Haut liegt, schreibe ich euch, wie ihr sie nachmachen könnt. Das tolle an ihr: sie besteht zum größten Teil aus Zutaten, die man meist eh zu Hause hat oder die gerne auch beim Kochen übrig bleiben. Die natürlichen Zutaten machen sie außerdem sehr verträglich. Ich habe mit konventionellen Gesichtsmasken oft das Problem, dass sie an einigen Stellen auf der Haut zunächst brennen. Mit der selbstgemixten Maske habe ich das Problem nicht.

So sieht die Maske aus, wenn sie fertig angerührt ist.

Auf das Rezept gestoßen bin ich über eine WDR-Sendung. Doch mit etwas Ausprobieren habe ich das Rezept inzwischen angepasst, so dass es wirklich für jedermann geeignet ist. Allerdings: für jedermann ist bei Hautpflege ja ein relativer Begriff. Heilerde wirkt entzündungshemmend und entzieht dem Gewebe Flüssigkeit. Dementsprechend eignet sich diese Maske besonders für Menschen mit eher fettiger Haut, die zu Hautunreinheiten neigt. Gleichzeitig ist sie auch sehr mild und nicht so aggressiv wie manche Reinigende Maske aus der Drogerie. Je trockener eure Haut ist, desto mehr Öl solltet ihr verwenden (aber aufpassen: zu viel darf es auch nicht werden). Angeblich hilft es Menschen mit trockener Haut, wenn sie zu der Maske statt des Olivenöls Jojobaöl hinzufügen. Da ich tendenziell fettigere Haut habe konnte ich dies jedoch nicht ausprobieren.


Aber fangen wir an!

Ihr braucht:
2 TL Saure Sahne
2 ½ TL Heilerde 2 hautfein (Drogeriemarkt: ca. 5 Euro, Packung reicht für viele Anwendungen)
1 TL Honig
1-2 Tropfen Olivenöl

Die Zutaten (v.l.): Honig, Heilerde hautfein, Saure Sahne und Olivenöl.

Vermischt all diese Zutaten zu einem Brei. Zu flüssig sollte er nicht sein, sondern von der Konsistenz eher an eine dickflüssige Creme erinnern. Empfindet ihr die Maske noch als zu dünnflüssig, könnt ihr etwas mehr Heilerde zugeben.

Heilerde unterrühren.
Honig hinzufügen.
Mit den Fingern verteilt ihr danach die Masse großzügig im Gesicht, Augenpartie und Mund aussparen. Evtl. geht das auch mit einem Maskenpinsel – selbst ausprobiert habe ich das aber nicht. Die Erfahrung zeigt, dass ihr nicht die ganze Menge der oben genannten Zutaten auf einmal aufbrauchen werdet. Doch leider finde ich kleinere Mengen schwieriger anzumischen. Also: entweder in den Kühlschrank, dort aber nicht zu lange lagern (ich würde sagen höchstens zwei Tage) oder ihr tut euch mit einer Freundin zusammen und tragt die Maske gemeinsam auf.
Verteilen lässt sich die Maske am besten mit den Fingern.

Beim Auftrag ist die Maske dank der sauren Sahne sehr kühl. Seid ihr an einem Tag besonders kälteempfindlich würde ich auf die Maske verzichten. Auch Heilerde hat einen kühlenden Effekt, der die Blutgefäße verengt. Auftrag und Geruch empfinde ich – weil beides so natürlich wirkt – als sehr angenehm.

Während ihr die Maske tragt fängt sie an zu trocknen (Vorsicht: Krümelgefahr). Dabei kann es sein, dass sie an einigen Stellen leicht juckt, aber wirklich nicht schlimm. Spätestens wenn sie ganz eingetrocknet ist, solltet ihr sie abnehmen. Bei mir ist sie nach ca. 15-20 Minuten zwar noch nicht vollständig trocken, aber schon gut durchgetrocknet und ich nehme sie ab. Das geht mit einem mit Wasser getränkten Tuch oder Waschlappen am besten. Achtet besonders auf eure Augenbrauen, hier verfängt sich gerne die Heilerde. Und ich empfehle das Gesicht über das Waschbecken zu halten, da auch beim Runternehmen der Maske einige Krümel entstehen. Ihr könnt die Maske aber auch problemlos schon abnehmen, bevor sie getrocknet ist.

Und so sieht sie auf der Haut aus, wenn sie frisch aufgetragen wurde.
Nach der Anwendung fühlt sich meine Haut immer etwas trocken an und spannt ein wenig. Gleichzeitig ist sie trotzdem sehr weich und fühlt sich geglättet und feinporig an. Ich lasse sie dann erstmal ein wenig in Ruhe. Nach etwas Wartezeit, in der das Spannungsgefühl nachlässt, creme ich sie mit meiner normalen Tagescreme leicht ein. Besonders wirksam finde ich die Maske, wenn sich ein paar Pickel ankündigen oder auch schon da sind. Diese heilen dann viel schneller ab oder werden erst gar nicht zu einem Problem. Aber auch sonst ist die Maske sehr angenehm.

Viel Spaß beim Ausprobieren.
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