Freitag, 9. März 2012

Bewertung der Alverde Ultra Sensitiv Körperlotion


In der Pumpflasche.
Jedes Mal wenn ich über eine Bodylotion schreibe berichte ich auch über meine zickige Haut und wie sie mit keiner Bodylotion so wirklich glücklich wird. Mit einigen (z.B. dieser) komme ich einigermaßen klar, aber immer muss ich auch irgendwo Abstriche machen. Das führt dazu, dass meine Suche nach „meiner“ Bodylotion kein Ende nimmt. Aber vor kurzem konnte ich wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen.

Eigentlich beschreibe ich meine Haut ja immer als ziemlich trocken, besonders an den Schienbeinen. Deshalb benutze ich meist Bodylotions, die für sehr trockene Haut geeignet sind und gegen den Juckreiz helfen sollen. Doch bei meinem letzten Besuch beim „Bodylotion-Regal“ im Drogeriemarkt meines Vertrauens wollte ich einmal etwas Neues ausprobieren. Was, wenn meine Haut gar nicht juckt, weil sie trocken ist, sondern weil sie einfach nur gereizt und empfindlich ist? Deshalb entschied ich mit die „Ultra Sensitiv Körperlotion“ von Alverde zu kaufen. Schon beim Kauf gefiel mir, dass sie in einem Pumpspender verkauft wird. Das finde ich super praktisch und hygienisch. Warum ist das bloß nicht bei allen Bodylotions so? Leider ist der Pumpspender aber nicht ganz so gut konstruiert und führt dazu, dass einiges an Produkt in der Flasche bleibt. Man kriegt sie einfach nicht ganz leer.

Inhaltsstoffe etc.
Zu Hause dann der erste skeptische Test: die Bodylotion ist im Vergleich zu den reichhaltigen Lotions, die ich sonst verwende, recht dünnflüssig, wie eine sehr leichte Creme. Wie versprochen ist sie tatsächlich Parfumfrei. Man nimmt nur einen leichten Alkoholgeruch wahr (kein Wunder: Alkohol steht an zweiter Stelle der Inhaltsstoffe, was vielen nicht gefallen dürfte), der aber beim Auftragen sofort verfliegt. Auf Grund der leichten Konsistenz ist die Lotion schnell verrieben und zieht sofort ein. Manchmal creme ich dann ein zweites Mal nach und auch die zweite Schicht zieht sofort ein. Prima, wenn es schnell gehen muss.

Da die Körperlotion so schnell einzog, war ich sehr skeptisch, ob die Pflegewirkung ausreichen würde. Doch sie reicht tatsächlich. Ich verwende diese Lotion meist morgens und abends. Da sie so schnell einzieht kostet das nur eine Minute. Der Juckreiz wird deutlich gemildert. Meine Haut fühlt sich gut an. Und dass ohne viel Fett. Ich finde es prima.




Fazit: Super. Ich habe die zweite Flasche schon als Vorrat im Schrank stehen. Leider verbraucht man relativ viel von der Creme. Aber der Komfort (schnelles Einziehen) und die gute Wirkung sind mir den Mehrverbrauch wert.

Kosten: 2,95 Euro


Weiße Lotion auf weißem Arm ;).
Bewertung:
Pflegewirkung: 4,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4 von 5 Punkten
Anwendung: 5 von 5 Punkten

Freitag, 2. März 2012

Bewertung der Balea Med Creme-Öl Dusche


Wie es der Zufall so wollte, hatte ich vor einiger Zeit gleich zweimal eine Probiergröße des Duschgels „Balea Med Creme-Öl Dusche“ bei mir zu Hause stehen. Nachdem nun auch das zweite Fläschchen fast aufgebraucht ist kann ich euch kurz von meinen Erfahrungen mit der Creme-Öl Dusche berichten.

Kleine Größe der Creme-Öl Dusche.

Gekauft hatte ich mir das erste Pröbchen, weil ich dieses Duschgel schon länger einmal ausprobieren wollte. Generell habe ich gute Erfahrungen mit ph-hautneutralen Duschgels gemacht. Ich hatte eine große Flasche von Sebamed und durchweg das Gefühl, dass meine Haut deutlich weniger ausgetrocknet war nach dem Duschen, als mit gewöhnlichen Duschgels. Und da dieses Duschgel auch noch den Begriff „Öl“ im Titel trägt, hatte ich hohe Erwartungen an die Pflegewirkung dieses Duschgels.

Doch leider haben sie sich nicht so wirklich erfüllt. Das Duschgel reizt meine Haut zwar auch nicht und ich glaube auch, ich vertrage dieses Duschgel besser als zum Beispiel die Cremeduschen von Balea. Aber: von Pflegewirkung kann man trotzdem kaum sprechen. Nach den zwei Proben werde ich die Creme-Öl Dusche deshalb nicht nachkaufen und habe schon wieder ein Sebamed-Duschgel vorrätig.

Die Creme-Öl Dusche riecht ähnlich wie die anderen Balea Med Produkte. Eigentlich recht angenehm, irgendwie „sauber“. Das Duschgel ist beim Auftragen angenehm, es schäumt angenehm auf und lässt sich auch gut wieder abwaschen. Vom Öl merkte ich gar nichts.

Inhaltsstoffe.

Fazit: Das Duschgel ist okay, aber für mich kein Must-have. Die Pflegewirkung ist gering und deshalb greife ich in so einem Fall dann lieber auf ein Duschgel zurück, dass irgendeinen besonderen Geruch hat, nach dem Motto „Wenigstens das“. Will ich meine Haut mit einem ph-hautneutralen Duschgel erfreuen, dann greife ich lieber auf Sebamed-Duschgels zurück.

Kostenpunkt für eine große Größe: knapp 2 Euro


Bewertung:
Pflegewirkung: 2,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 3 von 5 Punkten
Anwendung: 4 von 5 Punkten

Freitag, 24. Februar 2012

Do it yourself-Kosmetik: Heilerde-Gesichtsmaske


Im Moment bin ich ein kleines grünes Männchen, denn ich trage eine Heilerde-Gesichtsmaske. Sie ist selbst gemacht und während sie auf meiner Haut liegt, schreibe ich euch, wie ihr sie nachmachen könnt. Das tolle an ihr: sie besteht zum größten Teil aus Zutaten, die man meist eh zu Hause hat oder die gerne auch beim Kochen übrig bleiben. Die natürlichen Zutaten machen sie außerdem sehr verträglich. Ich habe mit konventionellen Gesichtsmasken oft das Problem, dass sie an einigen Stellen auf der Haut zunächst brennen. Mit der selbstgemixten Maske habe ich das Problem nicht.

So sieht die Maske aus, wenn sie fertig angerührt ist.

Auf das Rezept gestoßen bin ich über eine WDR-Sendung. Doch mit etwas Ausprobieren habe ich das Rezept inzwischen angepasst, so dass es wirklich für jedermann geeignet ist. Allerdings: für jedermann ist bei Hautpflege ja ein relativer Begriff. Heilerde wirkt entzündungshemmend und entzieht dem Gewebe Flüssigkeit. Dementsprechend eignet sich diese Maske besonders für Menschen mit eher fettiger Haut, die zu Hautunreinheiten neigt. Gleichzeitig ist sie auch sehr mild und nicht so aggressiv wie manche Reinigende Maske aus der Drogerie. Je trockener eure Haut ist, desto mehr Öl solltet ihr verwenden (aber aufpassen: zu viel darf es auch nicht werden). Angeblich hilft es Menschen mit trockener Haut, wenn sie zu der Maske statt des Olivenöls Jojobaöl hinzufügen. Da ich tendenziell fettigere Haut habe konnte ich dies jedoch nicht ausprobieren.


Aber fangen wir an!

Ihr braucht:
2 TL Saure Sahne
2 ½ TL Heilerde 2 hautfein (Drogeriemarkt: ca. 5 Euro, Packung reicht für viele Anwendungen)
1 TL Honig
1-2 Tropfen Olivenöl

Die Zutaten (v.l.): Honig, Heilerde hautfein, Saure Sahne und Olivenöl.

Vermischt all diese Zutaten zu einem Brei. Zu flüssig sollte er nicht sein, sondern von der Konsistenz eher an eine dickflüssige Creme erinnern. Empfindet ihr die Maske noch als zu dünnflüssig, könnt ihr etwas mehr Heilerde zugeben.

Heilerde unterrühren.
Honig hinzufügen.
Mit den Fingern verteilt ihr danach die Masse großzügig im Gesicht, Augenpartie und Mund aussparen. Evtl. geht das auch mit einem Maskenpinsel – selbst ausprobiert habe ich das aber nicht. Die Erfahrung zeigt, dass ihr nicht die ganze Menge der oben genannten Zutaten auf einmal aufbrauchen werdet. Doch leider finde ich kleinere Mengen schwieriger anzumischen. Also: entweder in den Kühlschrank, dort aber nicht zu lange lagern (ich würde sagen höchstens zwei Tage) oder ihr tut euch mit einer Freundin zusammen und tragt die Maske gemeinsam auf.
Verteilen lässt sich die Maske am besten mit den Fingern.

Beim Auftrag ist die Maske dank der sauren Sahne sehr kühl. Seid ihr an einem Tag besonders kälteempfindlich würde ich auf die Maske verzichten. Auch Heilerde hat einen kühlenden Effekt, der die Blutgefäße verengt. Auftrag und Geruch empfinde ich – weil beides so natürlich wirkt – als sehr angenehm.

Während ihr die Maske tragt fängt sie an zu trocknen (Vorsicht: Krümelgefahr). Dabei kann es sein, dass sie an einigen Stellen leicht juckt, aber wirklich nicht schlimm. Spätestens wenn sie ganz eingetrocknet ist, solltet ihr sie abnehmen. Bei mir ist sie nach ca. 15-20 Minuten zwar noch nicht vollständig trocken, aber schon gut durchgetrocknet und ich nehme sie ab. Das geht mit einem mit Wasser getränkten Tuch oder Waschlappen am besten. Achtet besonders auf eure Augenbrauen, hier verfängt sich gerne die Heilerde. Und ich empfehle das Gesicht über das Waschbecken zu halten, da auch beim Runternehmen der Maske einige Krümel entstehen. Ihr könnt die Maske aber auch problemlos schon abnehmen, bevor sie getrocknet ist.

Und so sieht sie auf der Haut aus, wenn sie frisch aufgetragen wurde.
Nach der Anwendung fühlt sich meine Haut immer etwas trocken an und spannt ein wenig. Gleichzeitig ist sie trotzdem sehr weich und fühlt sich geglättet und feinporig an. Ich lasse sie dann erstmal ein wenig in Ruhe. Nach etwas Wartezeit, in der das Spannungsgefühl nachlässt, creme ich sie mit meiner normalen Tagescreme leicht ein. Besonders wirksam finde ich die Maske, wenn sich ein paar Pickel ankündigen oder auch schon da sind. Diese heilen dann viel schneller ab oder werden erst gar nicht zu einem Problem. Aber auch sonst ist die Maske sehr angenehm.

Viel Spaß beim Ausprobieren.
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