Freitag, 9. Dezember 2011

Bewertung des Guhl Kopfhaut Sensitiv Shampoos


Letzte Woche war das Thema schon „Haare“ und auch diese Woche komme ich nicht darum herum, denn ich möchte euch schon seit längerer Zeit das „Guhl Kopfhaut Sensitiv Shampoo“ vorstellen. Bevor ich vermehrt anfing Naturkosmetik-Shampoos zu nutzen, war diese Shampoo bei mir ein „Dauerbrenner“. Es ist nicht ganz günstig (ca. 4 Euro, glaube ich, bitte belehrt mich eines Besseren, wenn ich das falsch in Erinnerung habe), aber immerhin silikonfrei. Ich hatte häufig Probleme mit juckender Kopfhaut und dabei hat es gute Dienste geleistet. Einziges Problem: so zirka einmal im Jahr habe ich Schuppen bekommen und diese sind erst mit dem Guhl Rosmarin Anti-Schuppen-Shampoo wieder weggegangen. (Ihr seht, ich war ein großer Guhl-Fan.)

Die transparente Flasche enthält das grünlich-durchsichtige Shampoo.

Geändert hat sich das ganze, als ich irgendwann wirklich sehr trockene Kopfhaut bekommen habe, so dass selbst das Guhl Shampoo nichts mehr nützte (ich habe dann ein medizinisches Shampoo benutzt). Danach war der Dreh irgendwie raus. Das Guhl Shampoo gefiel mir plötzlich nicht mehr so gut, vor allen Dingen, weil ich das Gefühl habe, dass nach der Verwendung meine Haare schneller nachfetten, als sie das bei anderen Shampoos tun. Deshalb muss ich leider sagen, dass ich wohl nur noch die angefangene Flasche (die schon recht lange bei mir im Schrank stand) aufbrauchen werde und es dann vorerst nicht nachkaufen werde.


Größere Ansicht durch Klicken.
Was die Anwendung angeht kann ich mich allerdings überhaupt nicht beschweren. Man braucht etwas weniger, als von anderen Shampoos, da es sich sehr gut zwischen den Händen aufschäumen lässt. Es riecht ziemlich süßlich, aber der Geruch verfliegt schnell. Ich habe das Gefühl, dass meine Haare sauber und gleichzeitig schonend behandelt werden. Nachdem sie trocken sind, fühlen sich die Haare weich und gut an. Auch gegen leicht trockene oder juckende Kopfhaut hilft das Shampoo prima. An sich ist es ziemlich gut vergleichbar mit dem Alverde Sensitiv-Shampoo . Doch leider fetten bei mir nach dem Guhl Shampoo die Haare schneller nach und dann ist das Guhl Shampoo auch noch deutlich teurer. Wer aber mit Naturkosmetik nicht zurecht kommt und ein mildes Shampoo sucht, der sollte das Guhl Shampoo wirklich mal probieren. Mir hat es lange Zeit gute Dienste geleistet.

Bewertung:
Pflegewirkung: 4 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 3,5 von 5 Punkten
Anwendung: 5 von 5 Punkten 

Freitag, 2. Dezember 2011

Bewertung der Balea Feuchtigkeits-Aufbaukur Aprikose + Milch


Eine von mir extrem vernachlässigte Produktkategorie aus dem Drogeriemarkt sind Haarkuren. Ich bin da schlicht und einfach zu faul für, muss ich leider ehrlich zugeben. Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich mir mal eine Haarkurflasche von Alverde gekauft habe und bestimmt den halben Inhalt wegschmeißen musste, weil ich sie einfach nicht verbraucht habe und sie irgendwann schlecht wurde. Aber: ich habe mir vor einiger Zeit vorgenommen, dass sich das ändern muss. Ich habe lange Haare und lasse sie gerade sogar wieder ein Stückchen länger wachsen. Da ich stumpfes, ungesund aussehendes Haar hasse (nicht nur bei mir, sondern auch, wenn ich es bei anderen Menschen sehe), gibt es ja eigentlich auch nur diese eine Möglichkeit: Haare pflegen. Und hier muss ich leider sagen: Shampoos und Spülung tun das nun einmal nicht (zumindest bin ich dieser Meinung). Sicherlich gibt es „gute“ und „schlechte“ Shampoos, je nach Haartyp. Aber ich glaube, wer seine Haare wirklich mit Nährstoffen versorgen will, der muss leider zu einer Haarkur greifen. (Übrigens keine Spülung VOR der Haarkur anwenden, denn die schließt die Haarstruktur und die Nährstoffe würden dann schlechter aufgenommen).

Das Sachet von vorne.

Nachdem ich also schlechte Erfahrungen mit Haarkuren in Tuben gemacht habe, habe ich mir für mein Projekt „1x die Woche Haarkur“ die Balea Feuchtigkeits-Aufbaukur Aprikose + Milch gekauft. Denn: die gibt es im Sachet (20 Milliliter) und ein Sachet kostet nur 65 Cent (wenn ich mich richtig erinnere). Ein weiterer Grund, aber der ist nun wirklich sehr subjektiv: ich liebe den Geruch der Aprikose+Milch-Produkte. Ich benutze zwar im Moment nur die Haarkur, aber auch die riecht super lecker nach Aprikose und gar nicht künstlich. Der Geruch hält sich auch etwas in den Haaren. Das finde ich toll.

Die Konsistenz der Haarkur ist recht flüssig, einen Tick flüssiger als Joghurt würde ich sagen. Für eine Anwendung ohne zu Kleckern ist sie – zumindest in meinem Fall – sogar zu flüssig. Aber das ist auch das einzige Manko in der Handhabung. Die Kur lässt sich gut ins Haar einmassieren (direkt am Ansatz spare ich die Haare aus, damit es nicht fettig wirkt). Auf der Packung ist angegeben, dass sie fünf Minuten einwirken soll. Ich lasse sie meist länger einwirken. Je nachdem, wie viel Zeit ich habe. Die Packungsgröße ist – solltet ihr nicht hüftlange Haare haben – absolut ausreichend. Ich habe, wie gesagt, lange Haare (bis Mitte Rücken ungefähr) und ich brauche kein ganzes Sachet. Ich fülle den Rest dann immer in eine Kosmetikflasche um und verbrauche ihn, sobald genug übrig geblieben ist. Ich habe es allerdings auch schon einmal geschafft, den kompletten Inhalt in meinen Haaren unterzubringen – das dauert dann nur länger. Was ebenfalls lange dauert (aber das ist meiner Erfahrung nach bei jeder Kur so): das gründliche Ausspülen. Wirklich nervig, aber es muss leider sein.

Rückseite. Anklicken für größere Ansicht.
Kommen wir zum wichtigsten Punkt: der Pflegewirkung. Ich finde sie gut bis sehr gut. Meine Haare sind mit Kur deutlich gepflegter als ohne. Die Langzeitwirkung ist wirklich schwer zu beurteilen. Ich glaube schon, dass meine Haare jetzt gesünder sind, wo ich regelmäßig eine Haarkur mache (jede Woche schaffe ich es übrigens dann doch nicht; allein während der Umzugszeit gab es einfach wichtigere Dinge). Gerade war ich auch beim Friseur und dort lasse ich immer „die trockenen Spitzen abschneiden“. Und diesmal sagte die Friseurin da sei nur ein sehr kleines Stückchen trocken. Das war vorher deutlich mehr. Ob das jetzt nur an der Kur liegt: wer weiß das schon? Ich bin zumindest soweit zufrieden, dass ich die Kur weiterhin benutzen werde.

Bewertung:
Pflegewirkung: 4,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 5 von 5 Punkten
Anwendung: 3 von 5 Punkten

Wie haltet ihr es mit Haarkuren? Benutzt ihr sie regelmäßig? Haltet ihr sie überhaupt für sinnvoll? Oder seid ihr, wie ich, zu faul um regelmäßig eine Haarkur anzuwenden?

Vorschau: Nächste Woche blogge ich über das "Guhl Kopfhaut Sensitiv-Shampoo".

Freitag, 25. November 2011

Bewertung des Balea Duschöls


Nach einem langen Tag oder morgens um wach zu werden kann eine Dusche wahre Wunder bewirken. Für mich hingegen eher abschreckend ist die Auswahl im Duschgel-Regal im Drogeriemarkt. Meinem Empfinden nach gibt es bei keiner Produktkategorie so viel Auswahl und auch so oft neue Produkte wie hier. Wer soll das eigentlich alles verbrauchen?
Für mich jedenfalls ist das reichhaltige Angebot nur bedingt geeignet, setzen die meisten Duschzusätze doch auf Geruchsvielfalt und weniger auf Pflege. Aber ohne letztere geht es einfach nicht. Eine schwierige Aufgabe: ein Duschgel soll „sauber“ machen, meine Haut gleichzeitig aber nicht austrocknen.

Aus der transparanten Verpackung lässt sich das Duschöl gut entnehmen.
Als meine Haut wieder einmal sehr trocken war und sich mit Juckreiz für mangelnde Pflege „bedankte“, habe ich mir das „Balea Duschöl“ gekauft. Für „sehr trockene Haut“ steht drauf. Ich habe lange überlegt, ob so ein Duschöl wohl das richtige für mich ist. Denn es steht auch „mit 70% Ölen“ auf der Flasche. Da denke ich immer gleich an Raps- und Olivenöl-Flaschen aus meiner Küche. Aber meine Haut rebellierte. Sie wollte das Duschöl.

Tatsächlich ist es mir mit dem Kauf erstmalig gelungen, ein Duschprodukt zu kaufen, das meine Haut eindeutig pflegt. Doch wie das so ist: das Duschöl hat auch seine Nachteile. So ist es – wie man bei dem hohen Ölanteil auch erwarten kann – sehr, sehr flüssig. Auf dem Handteller rinnt es einem fast davon, bevor man anfangen kann, sich damit einzuschmieren. Und „schmieren“ ist hier tatsächlich der richtige Begriff. Denn, wie ebenfalls zu erwarten ist, das Duschöl schäumt so gut wie gar nicht. Duschen ist also kein seifiges Erlebnis mehr. Trotzdem empfinde ich das Hautgefühl als angenehm. Es klebt auch nach der Dusche nichts. Und dann ist da noch der Geruch. Ich finde ihn schwer zu beschreiben, weil er überhaupt nicht mit typischen Duschgelgerüchen zu vergleichen ist. Er ist schwer-süßlich, leicht holzig-herb, leicht nach Honig oder so etwas. Auch ein bisschen Kräuter-Geruch bilde ich mir ein. Jedenfalls: ihr solltet an dem Duschöl riechen, bevor ihr es kauft. Denn ich glaube, der Geruch ist nicht für jeden etwas. Auch ich mag ihn nicht jeden Tag auf der Haut haben. Vor allem, weil er sich auch etwas auf der Haut hält. Letzter Nachteil: ich habe das Gefühl, dass das Duschöl nicht so gut reinigt, wie ein „normales Duschgel“. Für die Dusche nach einem ruhigen Tag ist das total in Ordnung. Weniger geeignet ist es – finde ich – nach dem Sport zum Beispiel. Da brauche ich „mehr“ Reinigung.

Anklicken für größere Ansicht.
Fazit: Ich bin unentschlossen. Die spürbar nicht-austrocknende Wirkung beim Duschen finde ich spitze. Aber die Nachteile trüben den Duschspaß leider etwas.

Kostenpunkt: knappe 2 Euro.



Bewertung:
Pflegewirkung: 4,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4,5 von 5 Punkten
Anwendung: 3 von 5 Punkten 

Vorschau: Nächste Woche berichte ich über die Balea Feuchtigkeits-Aufbaukur Aprikose und Milch.
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