Freitag, 2. November 2012

Bewertung des Alverde Lippenbalsams Vanilleblüte Mandarine


Ich bin ein bekennender großer Fan des „Lippenbalsams Calendula“ von Alverde. Kein anderer Pflegestift kommt so häufig auf meine Lippen, wie dieser. Deshalb war ich hin- und hergerissen, als ich gehört habe, dass Alverde einen neuen Pflegestift auf den Markt bringt. Den Lippenbalsam Vanilleblüte Mandarine. Auf der einen Seite dachte ich, dass eh kein Lippenbalsam an den Calendula heranreichen könnte, auf der anderen Seite war ich gespannt, ob sich vielleicht die Alverde-Erfolgsserie in diesem Segment fortsetzt und ich eine Alternative zu meinem Standard-Pflegestift bekomme. Frau hat ja auch gern mal ein neues Pflegeprodukt.

Der Lippenbalsam - in meiner Version leider mit leicht gebrochener Kappe :-(.

Lange Einleitung, kurzes Ergebnis: der Lippenbalsam Vanilleblüte Mandarine steht dem Lippenbalsam Calendula in nichts nach. Ich habe ihn erst nur sparsam gebraucht, aber jetzt kürzlich hatte ich nichts anderes dabei und war einige Tage lang auf einer Messe bei sehr trockener Luft. Da werden die Lippen natürlich besonders beansprucht. Aber dank des neuen Lippenbalsams haben sie diese schwierigen Bedingungen wunderbar überstanden.



Zu Beginn etwas gestört hat mich der intensive Geschmack. Der Lippenbalsam schmeckt wie das Duschgel mit gleichem Namen von Alverde riecht. Eigentlich ein wunderbarer Duft, aber das Lippenbalsam Calendula ist dagegen in meinen Augen total neutral und ich musste mich erst an den Geschmack und Geruch gewöhnen. Inzwischen ist mir das aber gelungen und ich finde es sogar richtig lecker. Von meiner Seite aus also: Daumen hoch. Offenbar hat Alverde ein wirklich gutes Rezept gefunden für eine gute Basis eines Lippenbalsams.

Die Farbe ist der des Calendula-Lippenbalsams sehr ähnlich.

Preislich liegen beide Pflegestifte übrigens gleich auf, bei gut 1 Euro.


Bewertung:
Pflegewirkung: 4,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 5 von 5 Punkten
Anwendung: 4 von 5 Punkten

Freitag, 26. Oktober 2012

Bewertung des Balea Augenkonzentrats



Jede Frau hat ihre „Problemzonen“. Bei mir sind es die Augen. Augenringe und kleine Fältchen unter dem Augen ärgern mich mehr als ein riesiger Pickel auf meinem Kinn. Zu gern würde ich DAS EINE Rezept finden, dass wirklich etwas bewirkt. Concealer kaschiert ja nur und meine Augenpflege von Alverde gefällt mir zwar gut, aber es ist noch deutlich Luft nach oben. Deshalb probiere ich immer wieder gerne Augenprodukte aus. Darunter auch das Balea Augenkonzentrat.

Eine Packung enthält fünf Weichkapseln.
Eine Packung enthält fünf kleine Weichkapseln. Ich drehe oben den kleinen Teil ab und tupfe dann das transparente Produkt rund um meine Augen auf. Eine der Kapseln enthält ausreichend Flüssigkeit, für mich dürfte es sogar ein bisschen weniger sein. Danach klopfe ich die Flüssigkeit – die übrigens weder cremig, noch gelartig ist, sondern ähnlich wie Wasser, nur etwas dickflüssiger – sanft mit den Fingern ein. Die Haut fühlt sich dabei sehr samtig, gelig an. Ich denke, das liegt daran, dass das Konzentrat eine richtige Silikonbombe ist – wenn ich die Inhaltsstoffe richtig deute. Doch damit wird immerhin der versprochene Effekt erreicht: die Haut fühlt sich glatt an und sieht geschmeidig aus. Einen Rückgang der dunklen Augenschatten kann ich jedoch leider nicht feststellen.

Pflegeversprechen und Inhaltsstoffe.
Ein Nachteil ist sicherlich die Konsistenz des Produkts. Ich habe das Gefühl, dass es auf der Haut liegt und nicht richtig einzieht. Deshalb empfehle ich, das Konzentrat erstmal nur abends zu verwenden, denn im Zweifelsfall kann es sein, dass ihr kein Make-Up darüber auftragen könnt.

Generell finde ich das Augenkonzentrat ganz nett, aber nicht überwältigend. Für die tägliche Anwendung – wie es auf der Verpackung empfohlen wird – ist mir die Machart zu umständlich (da bräuchte ich ja pro Woche 1 ½ Packungen des Konzentrats) und das Gefühl nach dem Auftragen zu künstlich. Hin und wieder macht mir dieses samtige, glatte Hautgefühl aber auch Spaß, dann benutze ich das Konzentrat.



Bewertung:
Pflegewirkung: 3,5 von 5 Punkten
Preis-/Leistung: 4 von 5 Punkten
Anwendung: 3,5 von 5 Punkten

Freitag, 19. Oktober 2012

Reisebericht Korfu


Wie versprochen möchte ich euch ein wenig über meinen Urlaub auf Korfu erzählen. Zunächst ein paar Eckdaten:
  • Reisedauer: 10 Tage
  • Pauschalreise mit Halbpension
  • Reisegesellschaft: TUIFly (es gibt aber Angebote von so gut wie allen großen Reiseanbietern; ich habe jedenfalls verschiedenste vor Ort entdecken können)
  • Reisezeit: Ende September bis Anfang Oktober
  • Genauer Reiseort: Moraitika
  • Außerdem bin ich nicht alleine gereist sondern mit meinem Partner.

Entspannen unter Palmen am Mittelmeer.

Es war mein erster Urlaub auf Korfu (leider auch mein erster Urlaub seit langer Zeit überhaupt :-D). Wir haben uns für diese Insel entschieden, weil wir uns eine gute Mischung aus Erholung am Strand und Ausflügen erhofft haben und das Wetter passen sollte (sonnig und warm, aber nicht heiß (= alles über 30 °C). All diese Erwartungen wurden komplett erfüllt. Wir hatten 10 Tage lang Sonne und die Temperaturen waren hervorragend (zwischen 25 °C und 30 °C tagsüber, Wassertemperatur um 25 °C). Außerdem ist Korfu eine wunderschöne Insel, was ihr auch mit Hilfe der Fotos erahnen könnt. Sie ist ziemlich grün und selbst jetzt im Herbst gab es noch viele blühende Pflanzen, überall gibt es Olivenplantagen, Zitrusbäume, …

Landebahn direkt neben dem "Wahrzeichen" von Korfu.

Wir waren in einem Hotel in Moraitika untergebracht. Dieser Ort liegt etwas südlich von Korfu-Stadt und stellte sich als guten Ausgangspunkt für Entdeckungstouren über die Insel heraus. Denn direkt rund um Korfu-Stadt – so befürchte ich zumindest – bekommt man sehr viel vom Flughafen mit, der nur wenige Meter entfernt von einem der Wahrzeichen der Stadt und der Insel gebaut wurde. Praktisch, dass es dort eine Landebahn gibt, denn so ist die Reisezeit (2 ½ Stunden ab Düsseldorf plus Bustransfer nach Moraitika von einer halben Stunde) total entspannt und akzeptabel. Aber irgendwie wirkt der Ort des Flughafens auch etwas befremdlich. In Moraitika an der Ostküste hat man zwar steinigen Strand (unbedingt Flipflops mitnehmen, mit denen ihr bis zum Wasser laufen könnt, barfuß sind die Steine sehr unangenehm), dafür liegt es aber in einer Art Bucht, so dass das Wasser sehr ruhig ist und es auch sehr gemächlich tiefer wird.

An der Westküste.

Wir haben einen Ausflug an die Westküste gemacht. Dort gibt es Sandstrand (ebenso im Norden, wie ich nun zu berichten weiß). Allerdings war dort auch der Wellengang viel stärker. Es gab eine richtige Brandung, die es schon nicht ganz einfach machte, ins Wasser zu kommen. Direkt in Moraitika glich das Wasser eher einem Planschbecken. Was uns an Moraitika auch noch sehr gefallen hat, war dass recht viel Betrieb war. Die Geschäfte hatten jeden Tag bis spät abends geöffnet (nur mittags einige Zeit geschlossen), es gibt mehrere Supermärkte und viele, viele Souvenirläden und Restaurants. Essen und Getränke vor Ort sind super günstig. Für ein Pita Gyros zahlt man zirka 2 Euro, Cocktails abends 3-4 Euro und Bier 2 Euro. Vollpension oder All Inclusive lohnt sich von daher in meinen Augen überhaupt nicht.

Einer unserer Ausflüge führte uns auch nach Lefkimi (im Süden der Insel). Dieses Städtchen ist zwar sehr idyllisch (mit kleinem Kanal), aber es war jetzt im Herbst gespenstisch leer. Wir uns gesagt wurde, lag das daran, dass dort vor allem Griechen Urlaub machen – und die waren offenbar nicht da. Dann schon lieber Moraitika, wo ein bisschen Leben herrschte, ohne dass es sich gleich um eine Partymeile handelt.

Korfu-Stadt

Korfu-Stadt ist ein total schönes Städtchen mit verwinkelten Gassen und auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir waren zwei Tage dort und haben uns zum Beispiel die Alte Festung angeguckt (was an einem warmem Tag ganz schon schweißtreibend ist). Außerdem ist das Wahrzeichen, ein Kloster bei der sogenannten Mäuseinsel, Pflicht beim Sightseeing.

Eine weitere Tour führte Richtung Norden und unter anderem auch nach Paleokastritsa. Dort gibt es wunderschöne Buchten mit Wasser in vielen blau und türkis Tönen. Schöner war das Wasser nur noch bei einer Überfahrt von Korfu zu den Nachbarinseln Paxos und Antipaxos. Dort haben wir einen Tagesausflug hingemacht, inklusive Besichtigung von zwei Grotten, Schwimmen in einer herrlichen Bucht direkt vom Schiff aus und einem kleinen Stopp mit leckerem griechischen Salat in der Haupt“stadt“ von Paxos, Gaios. Wer seekrank wird sollte für diese Tour unbedingt Reisetabletten mitnehmen, denn der Seegang ist nicht ohne.

Bucht bei Antipaxos.

Die Touren auf Korfu haben wir übrigens mit einem Quad gemacht. Das klingt vielleicht etwas waghalsig, aber mit dem Roller wäre es auch waghalsig gewesen, weil wir da wenig Erfahrung haben und für Autos sind die Straßen teilweise doch sehr eng. Es hat sich für uns sehr gelohnt, nicht im Hotel zu mieten. Dort hätte das Quad pro Tag 30 Euro gekostet. Ein Verleiher in Moraitika bietet sie für 15 Euro pro Tag an.

Und jetzt genug der Reiseinfos über Korfu. Schaut euch lieber ein paar Bilder an, die sprechen Bände ;).


Moraitika von oben.


Von der anderen Seite ;). Blick aus dem Hotelfenster.

Das Achilleion auf Korfu, Sisis Sommerresidenz.

Achilleion

Gaios auf Paxos.

Alte Festung, Korfu-Stadt.

Paleokastritsa.


Bei Korfu-Stadt, rechts Mäuseinsel.

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